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Szenische Aufführung: Die Verteidigungsrede des Sokrates - Dienstag, 6. Oktober 2026 · 19 Uhr · Bürgerzentrum Bahnhof Arnsberg

Arnsberg. Vor 2.400 Jahren stand ein Mann in Athen vor Gericht – nicht, weil er etwas gestohlen oder jemanden verletzt hatte, sondern weil er Fragen stellte. Weil er dachte. Und weil er andere zum Nachdenken brachte. Sein Name: Sokrates. Sein Vergehen in den Augen seiner Ankläger: zu unbequem, zu frei, zu ehrlich. Am 6. Oktober startet die neue Veranstaltungsreihe „Denk-Räume Arnsberg" der Engagementförderung der Stadt Arnsberg mit der szenischen Aufführung „Die Verteidigungsrede des Sokrates“.

Was erwartet die Teilnehmenden an diesem Abend? Der Schauspieler Achim Lux aus Gronau erweckt die berühmte Verteidigungsrede des Sokrates zum Leben – einen Text, der vor mehr als zwei Jahrtausenden geschrieben wurde und sich anfühlt, als wäre er gestern entstanden. Sokrates verteidigt sich nicht mit Ausreden. Er spricht klar, pointiert und mit erstaunlicher Ruhe über das, was ihm wichtig ist: Wahrheit, Freiheit und die Pflicht des denkenden Menschen, auch unbequeme Fragen zu stellen.

Nach der Aufführung ist das Publikum dazu eingeladen, gemeinsam ins Gespräch zu kommen: Was bedeutet Freiheit heute? Was passiert, wenn kritische Stimmen verstummen? Was können wir von Sokrates lernen?

Warum ist das heute noch wichtig? Der Abend erinnert an die große Bedeutung der Demokratie – auf lebendige, berührende und sehr menschliche Weise. Teilnehmende benötigen kein Vorwissen, sondern sollten einfach nur neugierig sein.

Die Veranstaltung im Überblick: Dienstag, 6. Oktober 2026, 19 Uhr, im Bürgerzentrum Bahnhof Arnsberg, Clemens-August-Straße 118, 59821 Arnsberg. Der Eintritt ist kostenlos.

Die neue Veranstaltungsreihe „Denk-Räume Arnsberg" der Engagementförderung der Stadt Arnsberg startet mit diesem Veranstaltungsabend. In den darauffolgenden Monaten treffen sich Interessierte an besonderen, sonst nicht öffentlich zugänglichen Orten in Arnsberg – in einer Synagoge, einem historischen Rittersaal oder auch einem Klosterarchiv – um gemeinsam über die Fragen des Lebens und Zusammenlebens mit dem SeniorTrainer Friedrich Kuß zu sprechen.

Bei Fragen wenden sich Interessierte bitte an die Engagementförderung Arnsberg, Clemens-August-Str. 118, 59821 Arnsberg, Telefon: 02932/201-2281, E-Mail: n.fuller@arnsberg.de.