Menschen, die sich für ein lebenswertes Leben und für die Erhaltung der Umwelt einsetzen, kann es gar nicht genug geben. Ein neuer Wettbewerb von der Stadt Arnsberg und dem Energieversorger Westenergie wird ab sofort die „LokalStars“ in Szene setzen. Gesucht werden Menschen, die als Einzelpersonen, in Vereinen oder Initiativen für die Erhaltung und Schaffung einer lebenswerten Zukunft aktiv geworden sind. Gemeinsam mit Westenergie unterstützt die Stadt Arnsberg den Einsatz für Umwelt sowie Mitmenschen und macht die Ideen in all ihren Facetten sichtbar. Engagierte Personen, Vereine, Gruppen oder Initiativen müssen sich jedoch ´ranhalten:
Bewerbungsschluss ist bereits am 31. Mai 2026!
Lebenswerte Kommune
Ob Gemeinschaftsgarten, ehrenamtliche Vorlesegruppe im Altersheim oder Repair-Café – es gibt viele Menschen, die mit ihren Ideen das Leben in Arnsberg besser machen. Mit dem neuen „LokalStars-Award“ würdigen die Stadt Arnsberg und Westenergie dieses Engagement und machen Projekte sichtbar, die die Kommune lebenswerter, sozialer und zukunftsfähiger gestalten. Initiatorinnen und Initiatoren, die sich für eine starke Gemeinschaft, bewussten Konsum oder eine gesunde Natur einsetzen, werden dabei gesucht. Projektverantwortliche – ob Vereine, Gruppen, Initiativen oder engagierte Personen – können sich noch bis zum 31. Mai 2026 unter „lokalstars.westenergie.de“ bewerben. Der Wettbewerb ist Nachfolger des bisherigen „Umwelt- und Klimaschutzpreises“.
Ablauf und Preisvergabe
Für die bis zum Stichtag eingereichten Ideen und Projekt gibt es zunächst ein digitales Bürger:innen-Voting. Aus den im Voting erfolgreichen Vorschlägen wählt eine Jury aus den drei beliebtesten Projekten einen Sieger. Das Gewinnerprojekt erhält 500 Euro im Rahmen einer kommunalen Ehrung. Alle kommunalen Gewinner:innen können sich zudem für den Regionalentscheid qualifizieren – dort warten zusätzlich bis zu 5.000 Euro Preisgeld.
Nachhaltigkeit gewinnt – gemeinsam für die Region
Die Westenergie engagiert sich gemeinsam mit ihren Partnerkommunen für nachhaltige Projekte in den Bereichen Sport, Kultur, Bildung und Umwelt. Mit Initiativen wie den Westenergie „LokalStars“ setzt sich das Unternehmen für die Menschen vor Ort ein, unterstützt lokale Projekte von Bürgerinnen und Bürgern, Vereinen, Institutionen und Firmen zum Nutzen der Öffentlichkeit. Das Ziel: Gemeinsam die Zukunft gestalten – von Osnabrück bis Trier, von Wesel bis Arnsberg. Mit Zuversicht und Entschlossenheit. Eindrücke finden sich auch auf Instagram, Facebook und LinkedIn. Weitere Informationen: www.lokalstars.westenergie.de
Bewerbungsverfahren
Bewerbungen können bis zum 31. Mai 2026 nur in digitaler Form unter
eingereicht werden.
vollständige Teilnahmebedingungen (Link zu Westenergie.de)
Rückfragen können gerichtet werden an:
Stadt Arnsberg
Stadt-, Verkehrs- und Umweltplanung | Geodaten | Bewertungsstelle
Frank Trompeter
Tel. 02932 201 1398
E-Mail: umwelt@arnsberg.de
Hintergrund
Die Stadt Arnsberg vergibt den „Umweltpreis“, später den „Umwelt- und Klimaschutzpreis“ seit 1987. Bereits seit 1999 erfolgt dies in Kooperation mit dem Unternehmen Westenergie bzw. dessen Vorgängerunternehmen. Westenergie bietet ihren Partnerkommunen im Versorgungsgebiet die finanzielle Unterstützung eines solchen Preises an. Jährlich machen bundesweit rund 450 Städte und Gemeinden mit und vergeben in Kooperation mit Westenergie den Klimaschutzpreis. Insgesamt konnten so bereits mehr als 9.000 Projekte ausgezeichnet werden.
Mit dem Umwelt- und Klimaschutzpreis wird das Bewusstsein und Engagement von Bürgerinnen und Bürgern gefördert und dafür geworben, sich ebenfalls für den Umweltschutz stark zu machen.
Der Arnsberger Bürgermeister Ralf Paul Bittner und Johannes Kobeloer als Vertreter des Unternehmens Westenergie AG haben am Dienstag, 4. November 2025, die Preisträger:innen des Umwelt- und Klimaschutzpreis 2025 der Stadt Arnsberg im Bürgerzentrum Bahnhof Arnsberg ausgezeichnet.
Preisträger:innen ausgezeichnet
Eine Jury bestehend aus Vertreter:innen der Ratsfraktionen, der Verwaltung und des Unternehmens Westenergie hat unter den diesjährigen Wettbewerbsteilnehmenden drei Bewerbungen mit Preisgeldern von insgesamt 5.000 Euro prämiert. Der Preis wird in der Regel jährlich vergeben und unterstützt nachhaltige und umweltverbessernde Projekte in Arnsberg. „Die Vergabe des Umwelt- und Klimaschutzpreises in der Stadt Arnsberg ist seit vielen Jahren ein wichtiger Baustein der aktiven Vermittlung unserer Klimaschutzanliegen. Wir freuen uns auch in diesem Jahr wieder über die vielen gut durchdachten Vorschläge, mit denen die Bewerber:innen sich bei der Jury vorgestellt haben“, sagt der Arnsberger Bürgermeister Ralf Paul Bittner.
Viele gut durchdachte Vorschläge
Das mit 2.500 Euro am höchsten prämierte Projekt „Wegwerfen muss nicht sein“ stammt von dem Sozialdienst kath. Frauen e.V. Hochsauerland (SkF) / OGS Moosfelde. In der Schulmensa der OGS Moosfelde wird das übrig gebliebene Mittagessen an die Familien, die sich an dem Projekt beteiligen, täglich verteilt. Als Verteilersystem wurden wiederverwendbare Lunchboxen sowie erforderliche Küchengeräte angeschafft. Die notwendigen hygienischen Abläufe wurden mit dem Gesundheitsamt abgestimmt. Den Schülerinnen und Schülern wird auf diese Weise ein verantwortungsvoller Umgang mit Lebensmitteln vermittelt. Ebenso erfahren sie, wie sie aktiv zur Essensverschwendung und Müllvermeidung beitragen können. Die Jury wurde hier von dem doppelten Ansatz der Vermeidung von Lebensmittelverschwendung und einer abfallarmen Verteilung überzeugt. Sie sieht hier eine besondere Vorbildfunktion und viel Potential für Nachahmer.
Umweltbildung
Für das Projekt „100 Jahre Vereinsgeschichte – der Biber kehrt in Neheim zurück, die Möhne lebt auf!“ des SFV Gut Wasserwaid e.V. vergab die Jury 1.500 Euro. Der Neheimer Angelverein feiert im nächsten Jahr sein 100-jähriges Bestehen und blickt auf eine lange Tradition aktiver Gewässerpflege, Umweltbildung und ehrenamtlichen Engagements zurück. Der Verein engagiert nicht nur für die Hege und Pflege der heimischen Fischbestände, sondern auch für den Schutz und die Wiederherstellung naturnaher Lebensräume an der Möhne. Ein zentrales Element des Vereinslebens ist die jährliche Gewässerreinigungsaktion. Dieses Engagement wurde bereits 1993 mit einem Umweltpreis gewürdigt und zeigt bis heute Wirkung. Im Fokus des aktuellen Projekts steht die kontinuierliche Renaturierung der Möhne, um den Fluss als vielfältigen Lebensraum für Flora und Fauna zu stärken. Maßnahmen wie die gezielte Gehölzpflege, das Anlegen von Brutplätzen für Vögel sowie die Schaffung von Laichplätzen für Fische tragen dazu bei, das ökologische Gleichgewicht nachhaltig zu fördern. Ein besonderer Erfolg des Projekts zeigt sich in der Rückkehr des Bibers an die Möhne.
Wildtier- und Vogelarten
Der Naturschutzverein Wennigloh wurde für die „Anlage einer Wildhecke in Wennigloh“ mit einem Preisgeld in Höhe von 1.000 Euro prämiert. In Wennigloh ist eine zweireihige Strauchhecke aus gebietsheimischen Gehölzen angelegt worden, die als landschaftsprägendes Strukturelement eine verbindende Biotopvernetzugungsfunktion für Wildtier- und Vogelarten darstellt. Der Naturschutzverein hat gemeinsam mit dem Freiwilligendienst vom DRK Unna mehrere hundert Stunden ehrenamtliche Arbeit geleistet um einen notwendigen Schutzzaun zu setzen und 200 Wildgehölze gepflanzt. Auch 30 Kinder des Kindergartens Sonnenland wirkten bei der Pflanzung mit. Die Pflege der Hecke wird zukünftig von dem Verein durchgeführt.
Beeindruckendes Engagement
Für den Kooperationspartner Westenergie freut sich Johannes Kobeloer über die eingereichten Bewerbungen: „Es ist immer wieder beeindruckend zu sehen, wie sich Kindergärten, Schulen, Vereine und Einzelpersonen mit viel Engagement und Leidenschaft in der Stadt Arnsberg für den Schutz von Klima und Umwelt stark machen. Ich freue mich darüber, diesen Einsatz wieder gemeinsam mit der Stadt zu würdigen und auszuzeichnen.“
Hintergrund
Die Stadt Arnsberg vergibt den „Umweltpreis“, später den „Umwelt- und Klimaschutzpreis“ seit 1987. Bereits seit 1999 erfolgt dies in Kooperation mit dem Unternehmen Westenergie bzw. dessen Vorgängerunternehmen. Westenergie bietet ihren Partnerkommunen im Versorgungsgebiet die finanzielle Unterstützung eines solchen Preises an. Jährlich machen bundesweit rund 450 Städte und Gemeinden mit und vergeben in Kooperation mit Westenergie den Klimaschutz-preis. Insgesamt konnten so bereits mehrere tausend Projekte ausgezeichnet werden.
Jury
Mitglieder der Jury in Arnsberg waren:
Stefan Kempen, CDU
Frank Neuhaus, SPD
Sebastian Plothe, FDP
Johannes Kobeloer, Westenergie AG
Birgitta Plass, Stadt Arnsberg, Dezernatsleitung Stadtentwicklung | Bauen | Umwelt | Mobilität
Philipp Loerwald-Noeke, Stadt Arnsberg, Nachhaltigkeits- und Klimamanagement