Arnsberg. Die Stadt Arnsberg weist auf die zunehmenden Herausforderungen bei der Entsorgung von Altkleidern hin. Zahlreiche Altkleidercontainer im Stadtgebiet sind derzeit regelmäßig überfüllt. In der Folge werden vermehrt Kleidersäcke, Kartons und andere Abfälle neben den Containern abgestellt. Dies führt nicht nur zu unschönen Müllansammlungen im öffentlichen Raum, sondern verursacht auch zusätzliche Kosten für Reinigung und Entsorgung.
Die Stadt bittet daher alle Bürgerinnen und Bürger, keine Säcke oder Kartons neben bereits gefüllten Containern abzustellen. Ist ein Container ausgelastet, sollte nach Möglichkeit ein anderer Standort genutzt oder die Abgabe auf einen späteren Zeitpunkt verschoben werden.
Ein wesentlicher Grund für die aktuelle Situation ist nach Einschätzung von Fachleuten die deutlich gestiegene Menge an Altkleidern bei gleichzeitig sinkender Qualität vieler Textilien. Dadurch nimmt der Anteil an Kleidung zu, die weder wiederverwendet noch recycelt werden kann. Zusätzlich erschweren verschmutzte oder durchnässte Textilien, die neben den Containern abgestellt werden, die weitere Verwertung.
Die Verwertungsunternehmen stoßen dadurch zunehmend an ihre Kapazitätsgrenzen. Die Technischen Dienste Arnsberg stehen hierzu im engen Austausch mit den gemeinnützigen Sammelorganisationen.
Die Stadt Arnsberg appelliert deshalb, ausschließlich saubere und trockene Kleidung in die Altkleidercontainer einzuwerfen. Stark beschädigte oder verschmutzte Textilien gehören in die Restmülltonne.
Darüber hinaus empfiehlt die Stadt, Kleidung möglichst lange zu nutzen sowie gut erhaltene Textilien weiterzugeben oder zu spenden.
Durch gegenseitige Rücksichtnahme und verantwortungsbewusstes Handeln können alle Bürgerinnen und Bürger dazu beitragen, das Stadtbild sauber zu halten und die Entsorgungssituation nachhaltig zu verbessern.