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Kultursommer Arnsberg: Straßentheater jeden Montag im Juli - Mobile Werkstattbühne „Von Nord nach West“ macht Station in Arnsberg

Arnsberg. Nach einem Jahr Pandemie bedingter Pause geht in diesem Jahr die erfolgreiche Von Nord nach West Straßentheater-Tour mit neuem Schwung und drei neuen Partnerstädten wieder an den Start. Und Arnsberg ist erstmals dabei – neben Wuppertal und Dinslaken – eine von den „Neuen“. Das Kulturbüro freut sich sehr, die Straßentheaterfans am Montag, 5. Juli um 19.30 Uhr im Rahmen des Kultursommers zur Arnsberg-Premiere der Tour in den Hof des Sauerland-Museums einladen zu dürfen.

Möglich wird dies durch die Unterstützung von und in enger Zusammenarbeit mit dem Team des Sauerland-Museums und des Museums-Cafés. Der Zutritt ist kostenlos. An diesem und den drei weiteren Montagabenden im Juli präsentieren in lauschiger Sommerabend-Varieté-Atmosphäre großartige Straßentheaterkünstler*innen ihre aktuellen Programme dem Arnsberger Publikum noch vor der offiziellen Premiere.

Um den Fokus vollständig auf dieses neue Format zu lenken, macht die beliebte Arnsberger Promenaden-Mischung auch in 2021 nochmal Pause. „Deren Fans werden sich aber auch bei Von Nord nach West bestens aufgehoben fühlen“, verspricht Andreas Witte vom Kulturbüro.

Den Anfang in Arnsberg machen am 5. Juli zwei Zweierformationen, ein Damenduo aus Österreich und ein Herrendoppel aus Deutschland:

Belle Etage (Wien) - SPLASH!

Ein turbulentes Stück über zwei Frauen in Uniform, mit einer Leiter und drei Kübeln und dem Versuch, nicht unterzugehen, während sie die Bühne langsam aber sicher unter Wasser setzen! Das österreichische Duo Belle Etage zeigt seine Show, die eigentlich schon 2020 Premiere feiern sollte, mit einem kräftigen Augenzwinkern, zwei liebevoll gestalteten Figuren und jeder Menge Spaß am kühlen Nass (www.belleetage-stelzentheater.com).

Klaus Lang & Jens Ohle (Hamburg, Berlin) - KOMPLETT GELIEFERT

Jeder hat bekanntlich sein Päckchen zu tragen. Doch nun ist der Zirkus ist pleite! Es hilft ja alles nichts, also liefern die beiden Stars der Show jetzt eben Pakete aus. Doch auch als Zusteller können sie nicht aus ihrer Haut und sind irgendwie mehr an Beifall und Zuspruch interessiert, als an der pünktlichen und zuverlässigen Auslieferung der ihnen anvertrauten Dinge. Das kann eigentlich nicht gut gehen. Doch die Kunst findet einen Weg - und die beiden Helden ihre Lücke im System.

Eintritt kostenfrei – Spenden erwünscht

Anschließend geht in alter Straßentheatermanier der Hut rum: Der Applaus ist zwar auch eine kostbare Form des Künstlerlohns, macht aber nicht satt und deckt auch keine Kosten. Der Eintritt ist für das Publikum nämlich frei – großzügige Spenden sind jedoch unbedingt erwünscht. Auf diese Weise sorgt das Publikum direkt für die Gage der Artist*innen.

Wer & was verbirgt sich hinter Von Nord nach West?

Von Nord nach West versteht sich als Straßentheater-Werkstattbühne, auf der die Profis des Theaters unter freiem Himmel ihre neuesten Ideen und Projekte zeigen und ausprobieren können. Diese Idee hat über die Jahre so viele Künstler*innen auch über Grenzen hinaus begeistert, dass die Beteiligung inzwischen international ist.

2012 startete Von Nord nach West erstmals von Bremen über Osnabrück nach Mülheim/Ruhr und begeisterte Teilnehmende und Publikum gleichermaßen. In den folgenden Jahren avancierte die Werkstatt-Tour zum kulturellen Sommer-Geheimtipp für Fans der Kleinkunst und des Straßenspektakels und hat sich seitdem erfolgreich ausgeweitet.

Ausgehend von der Hansestadt Bremen führt die Straßentheater-Tour 2021 nun durch neun Städte im Nordwesten der Republik, nämlich Löhne, Osnabrück, Mülheim/Ruhr, Troisdorf, Kronberg, Arnsberg, Wuppertal und Dinslaken. Der Name ist also Programm.

Straßentheater schöpft seine Energie und seine Einzigartigkeit aus dem unmittelbaren Kontakt zwischen Künstler*in und Zuschauer*in, der Nähe zum und oft der Interaktion mit dem Publikum. Damit dies auch funktioniert, brauchen diese Shows genau das: sie müssen vor Publikum gespielt werden. Die Reaktionen und das Feedback der Zuschauer*innen sind willkommen und erwünscht, haben einen hohen Wert für die Akteur*innen, und großen Einfluss auf die Entwicklung ihrer Programme.

Zugang zu den Veranstaltungen

Die Zuschauerkapazität des Museumshofes richtet sich nach der aktuellen Corona-Situation bzw. der Corona-Vorschriftenlage. Sie wird bei Bedarf begrenzt, um alle Anforderungen zuverlässig erfüllen zu können. Der Einlass in den Museumshof erfolgt ab 19 Uhr. Vorherige Platzreservierung ist leider nicht möglich, ein Anspruch auf Einlass besteht ebenso wenig wie Sitzplatzanspruch.

Hinsichtlich des Corona-Schutzes gilt für die Auftaktveranstaltung folgendes: Zutritt erhalten ausschließlich Personen mit den bekannten drei Gs: auf Covid 19 offiziell getestet, wobei der Test maximal 24 Stunden zurückliegen darf, nachweislich abschließend gegen Covid 19 geimpft oder von Covid 19 nachweislich genesen. Zur Sicherstellung der einfachen Nachverfolgbarkeit gemäß der Coronaschutzverordnung empfehlen die Veranstalter, sich mit der Luca App auszustatten und den QR-Code am Einlass zur Registrierung mit dem Smartphone zu scannen. Hilfsweise werden vorbereitete Kontaktdatenerfassungsformulare vorgehalten.