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Stadt Arnsberg muss sieben Bäume wegen gefährdeter Standsicherheit fällen

Die Stadt Arnsberg muss leider sieben ältere Bäume am Seibertzweg im Stadtteil Neheim fällen. Eine gutachterliche Überprüfung hatte den Verdacht der städtischen Baumkontrolleure bestätigt, dass die Winterlinden nicht mehr standsicher sind und aus Gründen der städtischen Verkehrssicherungspflicht ihren jetzigen Standorten entnommen werden müssen. Die Arbeiten sind aus Gründen der Dringlichkeit bereits am kommenden Montag, 11. Mai, geplant. Zum Ausgleich ist perspektivisch die Neuanpflanzung von Bäumen vorgesehen, die witterungsbedingt jedoch erst im Spätherbst/Winter erfolgen kann.

Neuanpflanzung vorgesehen

Bei den Untersuchungen waren im Stammfußbereich der Bäume Risse festgestellt worden. Bei näherer Betrachtung zeigten sich die gravierenden Auswirkungen auf die Standsicherheit der Bäume. Um Schäden an Leben oder Sachgütern vorzubeugen, hat die Stadt Arnsberg sich nach eingehender Beratung mit Experten entschieden, die Bäume schnellstmöglich zu entfernen. Die Untere Naturschutzbehörde des Kreises hat der Stadt für die Arbeiten in der Brutzeit wegen der akuten Gefährdungslage eine Ausnahmegenehmigung zur Beseitigung der Bäume erteilt.

Ausnahmegenehmigung erteilt

Bereits am kommenden Montag, 11. Mai, soll die Entnahme der Bäume an der Straße „Seibertzweg“ durchgeführt werden. Dazu wird die Stadt Arnsberg während der Arbeiten die Durchfahrt der Straße sperren und die Arbeitsflächen entsprechend absichern. Die Absicherung der Baumscheiben und Entnahmestellen muss auch nach Abschluss der Arbeiten bestehen bleiben und kann erst nach der Neubepflanzung zum Ende des Jahres wieder aufgehoben werden.

Stadt Arnsberg bedauert

Die Stadt Arnsberg bedauert die Maßnahme, die aus den beschriebenen Sicherheitsgründen unaufschiebbar ist. Die Stadt Arnsberg bittet daher Anliegende um Verständnis für die erforderliche Maßnahme.