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„Lange Wende“ und „Engelbertplatz“ für privaten und öffentlichen Verkehr freigegeben

Mit einem Schnitt durch das Flatterband haben am heutigen Montagmorgen (11. Mai) der Arnsberger Bürgermeister Ralf Paul Bittner, der Geschäftsführer der Stadtwerke Arnsberg GmbH, Oliver Vogel, sowie weitere Bau- und Planungsbeteiligte die Straße „Lange Wende“ und den „Engelbertplatz“ in Neheim symbolisch für den Verkehr frei gegeben. Mit der Freigabe geht eine gesamte Bauzeit von rund zweieinhalb Jahren zu Ende, in der die „Lange Wende“ von der Kreuzung „Goethestraße“ bis zum Bexleyplatz sowie zahlreiche angrenzende Straßen im Stadtteil grundlegend erneuert wurden. Die Stadt Arnsberg und die Stadtwerke Arnsberg haben rund 5,5 Millionen Euro in die Erneuerung der Infrastruktur investiert. Dazu kommen weitere Investitionen der Stadtwerke von über 300.000 Euro in die Trinkwasserversorgung sowie Investitionen der Fa. Westnetz in Höhe von über 700.000 Euro in neue Gas- und Stromnetze.

Über 5,5 Millionen Euro

Mit der Verkehrsfreigabe können Verkehrsteilnehmende ab sofort die wichtigen Verkehrsflächen in Neheim wieder vollumfänglich benutzen. In Verbindung mit der Erneuerung der Straßen ergeben sich zudem neue Verkehrsregeln: So wurde die Einbahnstraßenregelung in der „Lange Wende“ umgekehrt, die jetzt nur noch von Richtung „Goethestraße“ bis zum Bexleyplatz befahren werden darf. Mit der Freigabe dieses Straßenabschnittes kann dann auch der ÖPNV die neue Verkehrsführung nutzen, um mit allen Linien den Engelbertplatz in beide Richtungen in der neuen Rendezvous-Busspur anzufahren. Zudem wurde die Ein- und Durchfahrt in die „Hauptstraße“ (Fußgängerzone) geändert – Berechtigte erreichen die Einfahrt am Bexleyplatz nur noch über die geänderte Einbahnstraßenregelung in der „Lange Wende“.

Geänderte Einbahnstraßenregelung

„Solche Baumaßnahmen verlangen allen Beteiligten Geduld ab. Umso mehr freue ich mich, dass wir heute ein sichtbar aufgewertetes Stück Neheim freigeben können. Die neue Gestaltung schafft mehr Qualität, mehr Sicherheit und mehr Aufenthaltswert im Herzen unseres Stadtteils – für Bürgerinnen und Bürger, Gastronomie, Handel und Gäste gleichermaßen.“, sagte Bürgermeister Ralf Paul Bittner zur Freigabe der Straße am Montag.

Große Investition

Die großen Investitionen in die Neheimer Infrastruktur begannen im November 2023 mit Kanal- und Wegbauarbeiten im Bremers Park, die im Frühjahr 2024 mit neugestalteten Wegen fertiggestellt wurden. Anschließend wurde ab Frühjahr 2024 die „Kapellenstraße“ mit allen Ver- und Entsorgungsleitungen erneuert. Die gleichen Erneuerungsarbeiten erfolgten in der „Schwester-Aicharda-Straße“ zwischen „Lange Wende“ und „Engelbertstraße“. Im Sommer 2024 wurde die „Schwester-Aicharda-Straße“ mit neuer Verkehrsführung (bergab in Richtung „Lange Wende“) in Betrieb genommen, und auch die Kapellenstraße wurde für den Verkehr freigegeben. Im Herbst 2024 stand dann die Neugestaltung der „Schulstraße“ zwischen „Kapellenstraße“ und „Stembergstraße“ mit der Verlegung von Ver- und Entsorgungsleitungen an.

Ver- und Entsorgungsleitungen

Im Frühjahr 2025 wurde dann zunächst die große Gehwegfläche vor den Häusern „Engelbertstraße“ Nr. 7-11 mit einer besonders gestalteten Pflanzfläche an der großen Kastanie geschaffen. Die neue Bushaltestelle in der Oberstadt erhielt einen besonderen Fahrbahnbelag, neue Fahrgastunterstände mit digitalen Fahrgastinformationsanzeigen und eine Mobilitätsstation zur sicheren Abstellung von Fahrrädern. Weiterhin wurde dann ab Sommer 2025 der Engelbertplatz als Parkplatz grundlegend erneuert und mit breiten Stellplätzen benutzerfreundlich gestaltet. In direkter Nähe zur Fußgängerzone wurden drei Behindertenstellplätze angelegt, und für die Verbindung zwei zusätzliche Fußgängerüberwege geschaffen. Weitere vier Stellplätze sind für zukünftige Ladesäulen vorgesehen. Mit einer beleuchteten Bank aus Beton, die rund um die große Kastanie gesetzt wurde, sowie weiteren Bänken aus Holz konnte die Aufenthaltsqualität am Engelbertplatz deutlich gesteigert werden.

Aufenthaltsqualität gesteigert

Ebenfalls im Frühjahr 2025 wurde die „Engelbertstraße“ zwischen „Lange Wende“ und „Schwester-Aicharda-Straße“ mit den Ver- und Entsorgungsleitungen erneuert. Hierbei war die Erreichbarkeit der Fußgängerzone eine Herausforderung für die Durchführung der erforderlichen Arbeiten. Bei der Neugestaltung stand die weitere Steigerung der Aufenthaltsqualität, durch breite Gehwege, Grünflächen und Sitzgelegenheiten sowie Fahrrad-Abstellmöglichkeiten besonders im Fokus der Planung. Davon profitiert auch die Gastronomie im Stadtteil, die die Flächen bereits gerne nutzt. Hierfür mussten ehemals vorhandene Stellplätze entfallen. Ebenfalls wurde auf die Fußgängersignalanlage an der Ecke „Lange Wende“ / „Engelbertstraße“ zugunsten eines beleuchteten Fußgängerüberweges und einer geschwindigkeitsdämpfenden Fahrbahnerhöhung verzichtet.

Geschwindigkeitsdämpfende Fahrbahnerhöhung

Mit der Fertigstellung der „Engelbertstraße“ konnten dann in der Straße „Lange Wende“ zwischen der „Schwester-Aicharda-“ und „Engelbertstraße“ die Erneuerung der Ver- und Entsorgungsleitungen beginnen und mit der Neugestaltung der Verkehrsfläche zum Abschluss kommen. Von besonderer Herausforderung war auch hier die Erreichbarkeit von Fußgängerzone sowie St. Johannes-Hospitals. Nebenbei wurde der desolate Straßenabschnitt „Am Spring“ als Zufahrt zum Parkplatzes des Krankenhauses grundlegend erneuert. Die Fahrbahn der Straße „Lange Wende“ wurde bis zur Kreuzung „Goethestraße“ ebenfalls instandgesetzt. In diesem Bauabschnitt wurden zudem zwei neue, barrierefreie Bushaltestellen mit Fahrgastunterständen und digitalen Fahrgastinformationen geschaffen, die nach der Anlieferung an die Stadt umgehend montiert werden.

Digitale Fahrgastinformationen

Die Stadt Arnsberg, die Stadtwerke Arnsberg GmbH und die Westnetz GmbH bedanken sich für das Verständnis für die erforderlichen Arbeiten und den damit verbundenen Behinderungen und Sperrungen.

Bauarbeiten in eindrucksvollen Zahlen:

 8.000 Kubikmeter Bodenaushub

12.500 Tonnen Frostschutzmaterial / Schottertragschicht

5.700 Quadratmeter Asphalteinbau

6.000 Quadratmeter Beton- und Natursteinpflaster

540 Meter Kanalneubau mit

64 erneuerte Hausanschlüsse

60 neue Bäume