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Kulturstrolche besuchen die KulturSchmiede - „Quietschfidele Geschichten" mit „Mundwerker" Michael Klute

Arnsberg. An zwei Vormittagen im Mai strömten insgesamt 167 „Kulturstrolche“ aus sechs Arnsberger Schulklassen mit ihren Lehrpersonen in die KulturSchmiede in Arnsberg. Die „Quietschfidelen Geschichten“ von und mit dem „Mundwerker" Michael Klute kamen bei den sechs 2. und 3. Klassen der Johannesschule, der Sauerschule und der Regenbogenschule hervorragend an. Bei seinem abwechslungsreichen Mitmach-Programm bezog er die Kinder immer wieder gekonnt mit ein und sorgte bei ihnen für viel Begeisterung.

Besonders spannend war die spektakuläre Vorstellung mitunter sehr ungewöhnlicher Instrumente wie der Singenden Säge", der Waschbrettkrawatte", der Melkschwarte" und des Knopfakkordeons. Eine Lehrerin der Regenbogenschule zog ein Resümee: „Viel Spaß, tolle Aktion, interessante Neuentdeckungen und viel gute Laune". „Schön wars!“ - so hätten ihr die Kinder anschließend sehr begeistert berichtet.

„Am besten fanden sie die Instrumente", so befand denn auch eine Lehrerin der Johannesschule. Ich war begeistert darüber, wie schnell der Mundwerker die Kinder abholt", wie geschickt er Geschichten und Klänge verknüpft und dabei niemanden überfordert. Und überhaupt merkt man dem Mundwerker die Freude an seinem Tun an. Sehr schön!" Und ein bisschen stolz war sie dann auch auf ihre Schülerinnen und Schüler, als sie spontan das Frühlingslied ihrer Schule anstimmten.

Und nicht zuletzt fördert so ein Mitmach-Programm auch das Gemeinschaftsgefühl", merkte Urike Stratmann-Bruns, die das Projekt Kulturstrolche bei der Stadt Arnsberg betreut, sichtlich zufrieden zu den beiden gelungenen Vormittagen in der KulturSchmiede an. 

Hintergrund: Bei den „Kulturstrolchen“ handelt es sich um ein von den beiden „Kultursekretariaten NRW“ in Gütersloh und Wuppertal getragenes Förderprogramm, das vom Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen finanziell ausgestattet wird. Allein in Arnsberg beteiligen sich daran derzeit insgesamt 30 Klassen aus neun Grundschulen in fünf Ortsteilen. So erhalten unter dem Strich fast 700 Schülerinnen und Schüler der zweiten bis vierten Klassen bei ihren kleinen Entdeckungsreisen die Möglichkeit, unterschiedliche kulturelle Angebot vor Ort hautnah zu erleben.