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Jahrestreffen in Arnsberg: Jung und Alt lernen voneinander

Arnsberg. Zum Jahrestreffen des Projekts „Alt und Jung-Chancenpatenschaften“ hatte die Bundesarbeitsgemeinschaft Seniorenbüros nach Arnsberg eingeladen. Mit der Fachstelle „Zukunft Alter“ ist die Stadt seit über zehn Jahren an diesem bundesweiten Ansatz beteiligt.

Den haupt- und ehrenamtlich Beteiligten wurde ein abwechslungsreiches Programm geboten – mit einem Besuch im Mehrgenerationenhaus, fachlichen Impulsen und Einblicken in die lokale Praxis. Vorgestellt wurde dabei unter anderem die Arbeit des multikulturellen Theaterprojekts Teatron.

Bürgermeister Ralf Paul Bittner empfing die Aktiven am Abend im Alten Rathaus und würdigte das große Engagement der zurückliegenden Jahre. „Dieses Projekt zeigt eindrucksvoll, wie wertvoll der Austausch zwischen den Generationen für unsere Stadtgesellschaft ist. Wenn junge und ältere Menschen einander begleiten, entstehen Vertrauen, Perspektiven und echte Teilhabe – davon profitieren alle Beteiligten“, betonte Bürgermeister Ralf Paul Bittner.

Mit dabei waren auch junge Menschen, die in ihrer ersten Zeit in Arnsberg intensiv von älteren Patinnen und Paten begleitet wurden. Inzwischen haben sie erfolgreich Schulabschlüsse erreicht oder eine Berufsausbildung abgeschlossen. Zugleich profitierten auch die älteren Engagierten vom Austausch und den Beziehungen zwischen den Generationen.

Den Abschluss bildete der Besuch des Bundestagsabgeordneten Dirk Wiese, der die Fragen der Engagierten beantwortete. Er sprach sich für die Fortsetzung des Bundesprogramms „Menschen stärken Menschen“ aus, das vom Bundesfamilienministerium getragen wird.

Das Jahrestreffen machte deutlich, wie wichtig verlässliche Patenschaften und generationenübergreifendes Engagement für den gesellschaftlichen Zusammenhalt vor Ort sind.