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Die Zukunft Arnsbergs mitgestalten - Zukunftswerkstatt im Juni ergibt viele tolle Ideen

Arnsberg. Arnsberg- Stadt von morgen? Machen wir! Unter diesem Motto entwickelten am 18. und 19. Juni 30 Arnsbergerinnen und Arnsberger zwischen 16 und 21 Jahren im Rahmen einer Zukunftswerkstatt im KUNST- WERK Arnsberg Ideen zur Zukunft ihrer Stadt.

Ziel dieses speziellen Formates: Junge Menschen sollen vor Ort nachhaltig mitreden, mitgestalten und mitentscheiden, wenn es um das Leben und die Gesellschaft in Arnsberg geht. Voller Motivation und Neugier auf das, was in den folgenden zwei Tage entstehen würde, starteten die jungen Menschen sowie Vertreter:innen aus Politik, Wirtschaft und Schule unter Anleitung von drei professionellen Moderatorinnen in den gemeinsamen Denkprozess.

Ausgehend von den individuellen Werten der Einzelnen wie Freiheit, Zusammenhalt, Zuverlässigkeit und Gerechtigkeit und den studienbasierten Erkenntnissen zu den aktuellen Bedarfen der Jugend, wurde sich in kreativen Prozessen den Themen genähert, die die Teilnehmenden wirklich beschäftigen.

Während die Fokusgruppe (Jugend) am Nachmittag des 1. Tages und zum Start in den 2. Tag allein in Phasen der offenen Kritik und utopischen Zukunftsvisionen zu deutlichen Statements und konkreten, kreativen Lösungsansätzen gelangte, stellte sich die Resonanzgruppe (Politik, Wirtschaft, Schule) am Nachmittag des 2. Tages den Themenschwerpunkten, Forderungen und Projektideen in ihrer Unterstützerrolle.

Viel Spaß an der gemeinsamen Ideen-Entwicklung

In der kreativen Atmosphäre des KUNST- WERKs herrschten durchgehend reger Diskurs, Betriebsamkeit in jeder Arbeitsphase und eine spürbare Lust darauf, sich in jedweder Art und Weise einzubringen. Kaffeepausen wurden verkürzt - wenn nicht ganz weggelassen - , am Morgen wurden Gespräche bereits 30 Minuten vor dem offiziellen Beginn schon wieder aufgenommen, und das gesponserte Eis fing ob der heißen Diskussionen schon an zu schmelzen. Die Prioritäten waren klar: Der Wunsch und das Bedürfnis nach Mitsprache, nach dem „gehört werden“, waren allgegenwärtig.

Im Dialog und Schulterschluss mit Politik, Wirtschaft, Schule und Stadtverwaltung geht es fortan in großen Schritten hin zu mehr Mitsprache und konkreten Projekten. Mit der Energie der arbeitsreichen Tage als Motor wird nun in kleinen Gruppen an einzelnen Themen mit dem Fokus auf Schule, Informationsbeschaffung, politische Teilhabe, Sicherheit und Freizeit sowie Mobilität an der Ausschärfung weitergearbeitet.

Im September geht es weiter

Während die Stadt als Begleiter und Ansprechpartner die Teilnehmenden auch im Nachgang unterstützt und die engagierten Menschen zudem befähigt rechtssicher zu agieren, helfen die Mitglieder der Resonanzgruppe bei ganz konkreten Fragen im Schärfungsprozess weiter.

Schon im September soll an die Zukunftswerkstatt angeknüpft werden und unter Berücksichtigung des aktuellen Stands und der Bedarfe der Arbeitsgruppen der Prozess agil und lebendig gehalten werden, um möglichst schnell in die Umsetzung gehen zu können und die Ergebnisse für die gesamte Stadtgesellschaft sichtbar zu machen.