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Ausstellung „Memento Mori“ geht mit szenischer Lesung und Gottesdienst zu Ende

Die im Rahmen des Arnsberger Kultursommers derzeit stattfindende Ausstellung „Memento Mori“ in der Auferstehungskirche am Neumarkt neigt sich ihrem Ende zu. Noch bis zum kommenden Sonntag, 30. August (einschließlich), besteht für Interessierte die Gelegenheit, die künstlerische Auseinandersetzung mit dem Thema „Vergänglichkeit des Lebens“ durch heimische Künstler:innen zu sehen. In der Ausstellung zeigen die Fotografin Barbara Anneser, der Betonkünstler Arno Mester sowie der Autor und Künstler Hartmut R. Schröger ihre jeweils unterschiedliche Herangehensweise an das Thema. Die Arbeiten der Künstler:innen für die Ausstellung sind über Jahre hinweg entstanden. Die Ausstellung „Memento Mori“ ist bis einschließlich kommenden Sonntag noch täglich von 15 bis 17 Uhr geöffnet, der Eintritt ist frei.

Ausstellung bis 30. August

Im Rahmen der Ausstellung „Memento Mori“ (übersetzt: bedenke, dass du sterben wirst) laden zum Ende am Sonntag, 30. August, um 14 Uhr Jutta Juchmann, Christina Stöcker, Stefan Wolf und Peter Jagoda noch einmal zu einer szenischen Inszenierung in die Auferstehungskirche am Neumarkt ein, die das Publikum auf eine halbstündige Reise in die Endlichkeit des Lebens mitnimmt. Die vier Interpretinnen und Interpreten präsentieren Gedichte, Lieder und Rezitationen rund um Vergänglichkeit, Tod und Sterben – mal still und anrührend, mal überraschend leicht und humorvoll. Der Besuch der Veranstaltung ist kostenlos.

Szenische Inszenierung

Die Künstler selbst beschreiben das Format augenzwinkernd als „eine Mischung aus Ergriffenheit und Blödsinn“. Skurrile Momente treffen auf nachdenkliche Zwischentöne, heitere Passagen auf poetische Tiefe. Die Texte reichen von Mascha Kaléko über Wolfgang Borchert bis hin zu Heinz Erhardt und eröffnen eine kleine, feine Reflexion über das Kommen und Gehen des Lebens.

Gottesdienst zum Thema

Vor der Lesung gibt es in der Auferstehungskirche um 11 Uhr noch einen evangelischen Gottesdienst mit Pfarrerin Claudia Schäfer, der sich ebenfalls inhaltlich mit dem Thema der Ausstellung beschäftigt. Im Gottesdienst werden u.a. einzelne Exponate aus der Ausstellung speziell in den Fokus genommen. Auch für den Gottesdienst gibt es für alle Interessierten eine herzliche Einladung der Gemeinde.