Dier Initiatorinnen des Ateliers „HerzWerk“ in Freienohl sowie die Vertreter und Vertreterinnen der „aufruhr“-Gemeinden freuen sich auf den „Tag des Offenen Ateliers“ am 13. September: Von links nach rechts: Marina Krick, Jenni Weber, Kathrin Brandt (Kulturbüro Arnsberg), Norbert Arens (Tourismus Bestwig), Susanne Droste, Anke Kemper, Lena Baumgart, Anne Wiegel (Kulturbüro Meschede), Kathrin Lichte, Thomas Mester (Kultour Brilon). Es fehlen Uta Koch (Kulturbüro Sundern) und Saskia Holsträter (Kulturbüro Schmallenberg).
Dier Initiatorinnen des Ateliers „HerzWerk“ in Freienohl sowie die Vertreter und Vertreterinnen der „aufruhr“-Gemeinden freuen sich auf den „Tag des Offenen Ateliers“ am 13. September: Von links nach rechts: Marina Krick, Jenni Weber, Kathrin Brandt (Kulturbüro Arnsberg), Norbert Arens (Tourismus Bestwig), Susanne Droste, Anke Kemper, Lena Baumgart, Anne Wiegel (Kulturbüro Meschede), Kathrin Lichte, Thomas Mester (Kultour Brilon). Es fehlen Uta Koch (Kulturbüro Sundern) und Saskia Holsträter (Kulturbüro Schmallenberg).
Parallel zum „Tag des offenen Denkmals“ am Sonntag, 13. September, findet in der Stadt Arnsberg und fünf weiteren Kommunen des Sauerlands auch der „Tag des offenen Ateliers“ statt. Kunst- und Kulturinteressierte aus Arnsberg und Umgebung sind eingeladen, dabei die Vielfalt künstlerischen Schaffens hier vor Ort und an weiteren Stellen im Sauerland persönlich kennenzulernen. Der Besuch der Ateliers ist kostenlos, die beteiligten Künstlerinnen und Künstler freuen sich auf reges Interesse.
Reges Interesse erhofft
Eine gemütliche Sitzecke im Schaufenster lädt zum Verweilen ein. Liebevoll restaurierte Tische und Schränke prägen den Raum – und natürlich die Kunst. Betonskulpturen, Acrylmalerei und Fotografien finden sich überall, Hingucker allerorten – ein Platz zum Wohlfühlen und Kreativsein. Erst im Juli haben sechs Frauen aus Freienohl den Schritt gewagt und gemeinsam ein Atelier eröffnet: das „HerzWerk“ in Freienohl. Anlass dafür war der Aufruf zum „Tag des offenen Ateliers“, der am Sonntag, 13. September, von 13 bis 18 Uhr in den Städten Arnsberg, Bestwig, Brilon, Meschede, Schmallenberg und Sundern als Veranstaltung der sechs „aufruhr“-Gemeinden stattfindet.
Sechs "aufruhr"-Gemeinden
Insgesamt 37 Werkstätten sind in den sechs „aufruhr“-Gemeinden geöffnet, mehr als 50 Künstlerinnen und Künstler beteiligen sich an der Veranstaltung, die in diesem Jahr in die achte Runde geht. Ziel ist es, das künstlerische Potenzial des „anderen“ Ruhrgebiets jenseits der großen Industrie- und Kulturzentren sichtbar zu machen, in seiner ganzen Vielfalt, Lebendigkeit und Kreativität.
Vielfalt, Lebendigkeit, Kreativität
In der Stadt Arnsberg öffnen zehn Ateliers in den Stadtteilen Arnsberg, Neheim, Rumbeck und Oeventrop ihre Türen, ebenso sind zwei spannende Exklaven mit dabei: das Atelier von Erik Halisch in Ense und die Kunst-Scheune von Hartmut R. Schröger ins Büenfeld-Eslohe. Im Stadtgebiet Arnsberg befinden sich auf dem Steinweg/Alter Markt allein schon vier alteingesessenen Ateliers: das Atelier für Keramik von Dieter Blefgen zusammen mit Julia Brümmer (Keramik) und Manfred Haupthoff (Fotografie), das Atelier für Schmuckgestaltung von Eva Lohage, das Ateliers von Renate Meinardus und das Atelier auf Zeit von Heike Wiegand-Baumeister (beide Malerei, Drucktechniken und Assemblage). In unmittelbarer Nachbarschaft ist das Atelier des Bildhauers Sebastian Betz und das Goldschmiede-Atelier von Melina Mörchen zu finden.
Werkstattgalerie "Der Bogen"
In Neheim ist die Werkstattgalerie „Der Bogen“ im Kunst-Werk mit den Künstler:innen Haimo Hieronymus, Tristan Meinschäfer, Kirsten Minkel, Stephanie Neuhaus, Piet Schrage, Axel Schubert, Ina Schulte und Eric Grothe vertreten. Ebenfalls in Neheim öffnet Stephanie Schröter die Türen ihres Bildhauerateliers. In Rumbeck können die Beton-Plastiken von Arno Mester bestaunt werden und Udo Wollmeiner, als ältester Künstler, zeigt seine Malerei im idyllischen Oeventroper Atelier.
Persönliche Einblicke
Die Besucherinnen und Besucher erwarten sehr persönliche Einblicke in das Schaffen der beteiligten Künstlerinnen und Künstler, denn häufig werden neben fertigen Werken auch die verschiedenen Arbeitsschritte im schöpferischen Prozess sichtbar. Natürlich besteht vielerorts Gelegenheit, mit den Kreativen aus der Region ins Gespräch zu kommen. Dabei sollten Interessierte sich auf jeden Fall die Zeit nehmen, mehrere Ateliers zu entdecken. Malerei, Skulpturen, Fotografie und vieles mehr: Beim „Tag des Offenen Ateliers“ wird die ganze Vielfalt der Stile und Materialien sichtbar, mit denen im „aufruhr“-Raum gearbeitet wird.
Flyer und Info im Netz
Flyer zum „Tag des Offenen Ateliers“ sind u.a. in den Stadtbüchereien und im Kulturbüro der Stadt Arnsberg (Rathaus Alter Markt) erhältlich. Alle Informationen finden Interessierte auch unter www.meschede.de/aufruhr im Internet. Dort finden sich Bilder und Texte zu den beteiligten Künstlerinnen und Künstlern, so dass sich die persönliche Ateliertour auch über die eigenen Stadtgrenzen hinaus am 13. September gut planen lässt.