Aufgrund von aktuellen Maßnahmen im Untergeschoss der Fröbelschule und einer damit zusammenhängenden Fortschreibung des Brandschutzkonzeptes, kam zum Vorschein, dass brandschutztechnische Sanierungen in der gesamten Fröbelschule notwendig sind.
Zur Gewährleistung der Sicherheit der Nutzer und zum Schutz des Gebäudes müssen umgehend folgende Maßnahmen umgesetzt werden:
Ertüchtigung und den Austausch der vorhandenen Brandschutztüren (14 Stück); Einbau neues Fenster, welches als Fluchtweg fungiert; in 2 Bereichen Herstellung von neuen Wandöffnungen, um geforderte 2. Rettungswege zu ermöglichen; Abschottung zwischen Nutzungseinheiten durch umfangreiche Trockenbauarbeiten in einem Treppenhaus.
Eine weitere notwendige Maßnahme ist der Ausbau der flächendeckenden, funkvernetzten Brandwarnanlage, die bisher nur in Teilbereichen umgesetzt war.
Bevor sämtliche Maßnahmen ausgeführt werden, müssen die in den Gebäuden vorliegende Schadstoffe saniert und im Anschluss die Bauteile wiederhergerichtet werden.
Die o. g. Maßnahmen bringen folgende Nebenarbeiten mit sich: Abbrucharbeiten, Wiederaufbau von Bauteilen (Estricharbeiten/Rohbauarbeiten/Bodenbelagsarbeiten), Ergänzungen Trockenbauarbeiten, Putz-/Malerarbeiten, Elektroarbeiten (Versetzen von Leuchten/Meldern).
Um die Gefahr bis zur Umsetzung für die Nutzer zu minimieren, muss als temporäre Zwischenmaßnahme eine Gerüsttreppe an der Ostfassade des Hauptgebäudes errichtet werden, die als 2. baulicher Rettungsweg aus einer Nutzungseinheit im 1.OG bei Gefahr fungiert.