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Handlungskonzept 'Zukunft Wohnen in Arnsberg'

Mit dem Handlungskonzept 'Zukunft Wohnen in Arnsberg' sollen private und öffentliche Aktivitäten mit dem gemeinsamen Ziel gebündelt werden, den Wohnungsmarkt in Arnsberg auf die Herausforderungen der Zukunft auszurichten.

Hierzu wurden in einem von vielen getragenen Erarbeitungsprozesses gemeinschaftlich das Leitbild, Ziele und Maßnahmen erarbeitet. Kernbestandteile des Handlungskonzeptes sind 11 Ziele und konkrete Handlungsfelder und Maßnahmen, die geeignet sind das Leitbild zu erreichen.

Das Leitbild

Wohnen wollen Alle – In Arnsberg finden alle Menschen mit ihren vielfältigen Lebensstilen, in allen Lebensphasen und mit jedem Geldbeutel ein gutes Angebot an Wohnungen.


Mit diesem Beschluss wird die Verwaltung mit der schrittweisen Umsetzung des Handlungskonzeptes gemeinsam mit den Akteuren des Wohnungsmarktes und der Bürgerschaft beauftragt.

Der Erarbeitungsprozess

Mit der Prozessgestaltung sowie der Ausarbeitung von Leitbild und Handlungsempfehlungen wurde Frau Prof. Dr.-Ing. Ursula Stein aus Frankfurt beauftragt, die auch die Moderation der Foren und Fachgespräche übernahm.
Das Büro Inwis Forschung & Beratung GmbH, Bochum wurde mit der Erarbeitung einer Wohnungsmarktanalyse und Wohnungs- und Baulandprognosen für unterschiedliche Nachfragegruppen beauftragt.

Der Endbericht der Wohnungsmarktanalyse liegt als Langfassung (pdf, 2,6 MB) und als Kurzfassung (pdf, 350 KB) vor.

 

Es fanden drei öffentliche Bürgerforen statt.

 

Das 1. Forum am 22.9.2017 diente zunächst der Einordnung der aktuellen Situation des Arnsberger Wohnungsmarktes und einer Einschätzung der Vorzüge und Nachteile des Wohnens in Arnsberg.

Die Dokumentation ist hier (pdf, 2,45 MB) einsehbar.

 

Das 2. Forum am 23.11.2017 widmete sich dann konkret ersten Ideen für Handlungsmaßnahmen.

Die Dokumentation ist hier (pdf, 1,78 MB) einsehbar.

 

 

Ein 3. Forum am 04.07.2018 beschäftigte sich mit den Kernthemen des zukünftigen Handlungskonzeptes.

Die Dokumentation ist hier (pdf, 470 KB) einsehbar.

Fachgespräche und Workshops

Parallel zu den Bürgerforen wurden zwei Fachgespräche mit Akteuren des Wohnungsmarktes, Politik, Verwaltung, Interessenvertretern und karitativen Verbände geführt.

Beim 1. Fachgespräch am 28.6.2017 wurden aktuelle Fragestellungen identifziert,

Beim 2. Fachgespräch am 7.2.2018 setzten sich die Akteure explizit mit der Frage auseinander wie das Wohnungsangebot für Zielgruppen mit Versorgungsproblemen verbessert werden kann.

Bei einem Workshop am 21.3.2018 beschäftigten sich die Mitglieder des Ausschusses für Planen, Bauen und Umwelt und die Vorsitzenden und Stellvertreter der Bezirksausschüsse mit den Weichenstellungen der zukünftigen Arnsberger Siedlungs- und Wohnbauflächenentwicklung.

Unsichtbarer Wohnraum

Das Handlungskonzept bildet die informelle und strategische Grundlage für vielfältige Aktivitäten Rund um das Thema Wohnen in Arnsberg. Hierin wurden auf Basis von statistischen Werten und wissenschaftlichen Erkenntnissen elf Ziele und zugehörige Maßnahmen formuliert. 

Neben der Schaffung von neuem Wohnraum empfiehlt das Handlungskonzept auch, die vorhandenen Potenziale und gebauten Ressourcen innerhalb des Stadtgebiets zu nutzen. Gemeinsam mit dem Wissenschaftler Dr. Daniel Fuhrhop wurde dazu ein Leitfaden „Unsichtbarer Wohnraum“ erstellt und im Juni 2024 vom Rat der Stadt Arnsberg mit der Drs 85/2024 beschlossen. Damit hat die Stadt Arnsberg einen weiteren wichtigen Schritt zur Mobilisierung von Wohnraum gemacht.

Wohnraumagentur „Zukunft Wohnen“
Derzeit plant die Stadt die Gründung einer Wohnraumagentur „Zukunft Wohnen“, die sich als Partnerin der bereits etablierten Sozialen Wohnraumagentur „Gemeinsam für ein Zuhause“ versteht. Damit soll eine neue zentrale Anlaufstelle für Bürger:innen geschaffen werden, die ausschließlich auf Information, Vernetzung und individuelle Lösungsansätze setzt – frei von Vorgaben oder Verpflichtungen.

Ein ganz besonderer Fokus der neuen Agentur liegt auf dem sogenannten „unsichtbaren Wohnraum“. Dabei handelt es sich um Wohnflächen, die entweder komplett leer stehen oder nur noch teilweise genutzt werden. Oftmals sind es ungenutzte Einliegerwohnungen oder leerstehende Zimmer in großen Ein- und Zweifamilienhäusern.

Das Ziel der Agentur ist klar formuliert:

  • Vorhandenen Wohnraum wieder sichtbar und nutzbar machen.
  • Eigentümer:innen und potenzielle Vermieter:innen zu Zukunftsfragen des Wohnens aufklären und beraten.
  • Menschen mit Wohnraumbedarf und passende Angebote zusammenbringen.

Um das Thema in die breite Öffentlichkeit zu tragen, kooperiert die Stadtverwaltung mit der Volkshochschule Arnsberg/Sundern und organisiert eine Auftaktveranstaltung im November 2026 unter dem Titel „Zu viel Haus?! – Finden wir gemeinsam neue Lösungen im Dorf“. Wir beginnen im Dorf und rollen das Thema weiter aus. Neben gezielter Aufklärung und Information soll hier vor allem der Austausch mit den Bürger:innen im Mittelpunkt stehen, um zu klären, welche Themen und Fragestellungen für die zu gründende „Wohnraumagentur“ relevant sind. Weitere Informationen folgen in Kürze.

 

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Ansprechperson