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Stadt Arnsberg informiert öffentlich über Klimaanpassungskonzept

Der Klimawandel hält auch in Arnsberg Einzug, denn 2025 war das drittwärmste Jahr seit Beginn der Aufzeichnungen. Das geht aus aktuellen Daten des lokalen Wetterportals „Wetter Sauerland“ hervor, welche ebenso vom europäischen Klimadienst Copernicus bestätigt werden.

Klimadienst Copernicus

„Wie können wir uns gegen die Folgen des Klimawandels in Arnsberg schützen und welche Anpassungen sind von zentraler Bedeutung?“ Diese Frage steht im Mittelpunkt einer öffentlichen Auftaktveranstaltung zum Klimaanpassungskonzept der Stadt Arnsberg. Sie findet am Dienstag, 3. Februar, von 17.30 bis 19.30 Uhr im Bürgerzentrum Bahnhof Arnsberg, Clemens-August-Straße 116-120, 59821 Arnsberg, statt. Interessierte Bürgerinnen und Bürger sowie Vertreterinnen und Vertreter von Initiativen und Fachinstitutionen sind eingeladen, ihre Erfahrungen mit den lokalen Wirkungen und Folgen des Klimawandels einzubringen. Außerdem werden konkrete Ideen gesammelt, wie die Anpassung an Klimafolgen in Arnsberg gelingen kann.

Anpassung an Klimafolgen

Ob Hitzewellen oder Wasserknappheit im Sommer, Extremwetterereignisse, wie Stürme oder Starkniederschläge sowie geschädigte Wälder und Naturräume: Wo Arnsberg von diesen Folgen betroffen sein wird, zeigt bereits eine erste Betroffenheitsanalyse. Das Klimaanpassungskonzept untersucht die spezifische Bandbreite von Auswirkungen des Klimawandels in Arnsberg und entwickelt konkrete Lösungsansätze. An verschiedenen Themenstationen können sich Besucherinnen und Besucher informieren, eigene Ideen einbringen und miteinander ins Gespräch kommen. Ob aus Bachum oder Oeventrop, ob jung oder alt – willkommen sind alle, die sich für das Thema interessieren und ihre Ideen einbringen möchten.

Ideen einbringen

Die Veranstaltung ist Teil des seit Mitte 2025 laufenden Arbeitsprozesses zur Aufstellung eines Klimaanpassungskonzeptes mit dem Titel „ANK-DAS-A.1: Erstellung eines Konzepts für Klimaanpassung und für Natürlichen Klimaschutz für die Stadt Arnsberg“. Weitere Öffentlichkeitsveranstaltungen für die Bevölkerung sind im Laufe dieses Jahres geplant. Zusätzlich werden Workshops mit Fachleuten und relevanten Akteurinnen und Akteuren aus der Praxis stattfinden. Das Ergebnis wird ein fundiertes Konzept sein, das besonders betroffene Bereiche und Aufgabenfelder analysiert und konkrete Maßnahmen empfiehlt. Deren Umsetzung trägt dazu bei, die Bevölkerung Arnsbergs, die Infrastrukturen, die lokalen Unternehmen sowie den Naturraum wirksam vor den Folgen des Klimawandels zu schützen.

Folgen des Klimawandels

Das Projekt wird aus Mitteln des Bundesministeriums für Umwelt, Klimaschutz, Naturschutz und nukleare Sicherheit (BMUKN) im Rahmen des Programms zur Förderung von Maßnahmen zur Anpassung an die Folgen des Klimawandels gefördert. Innerhalb der Stadtverwaltung ist es im Referat für nachhaltige Entwicklung verankert und wird durch die complan Kommunalberatung GmbH fachlich begleitet.