Arnsberg. Die Vorbereitungen für das Großprojekt „Neubau Marienbrücke“ schreiten voran. Um den Abriss und den anschließenden Neubau zu ermöglichen, müssen zunächst die Versorgungsleitungen für Strom, Gas und Wasser neu geordnet werden. Diese werden künftig nicht mehr über das Brückenbauwerk, sondern direkt durch die Ruhr geführt. Da hierfür vorbereitende Arbeiten in der Henzestraße im Brückenbereich notwendig sind, ist eine vorübergehende Vollsperrung vom 4. Mai bis zum 5. Juni notwendig.
Eine entsprechende Umleitung aus Fahrtrichtung Altstadttunnel wird über die Ruhrstraße eingerichtet. Die aktuelle Umleitung aus Richtung Clemens-August-Straße bleibt bestehen. Zur weiteren Entlastung wird hinter dem Bahnhof ab Montag der Abschnitt zwischen Bahnübergang und Zuwegung Ruhrbrücke für den Zweirichtungsverkehr freigegeben.
Die eigentliche Verlegung der Leitungen durch das Flussbett der Ruhr (die sogenannte Dükerung) ist für Mitte Oktober geplant. Ein früherer Termin ist aus Naturschutzgründen ausgeschlossen: Da das Ruhrvorland als FFH-Gebiet (Fauna-Flora-Habitat) besonders geschützt ist, dürfen diese Eingriffe nur in einem festgelegten Zeitfenster außerhalb der sensiblen Brut- und Schonzeiten erfolgen.
Die Stadt Arnsberg bittet um Verständnis für die Auswirkungen der notwendigen Arbeiten.
Wie geht es weiter?
Mit Vorliegen der Genehmigung durch die Bezirksregierung Arnsberg kann die Bauleistung ausgeschrieben und voraussichtlich im Frühjahr 2027 vergeben werden. Geplant ist, dass die Abbrucharbeiten der Bestandsbrücke ab Oktober 2027 starten. Ausgehend von diesem Zeitpunkt wird die Bauzeit der neuen Brücke bis Ende 2029 geplant.
Alle Infos zum Sachstand „Abriss und Neubau Marienbrücke“ sind jederzeit nachzulesen unter dem Link www.stadtwerke-arnsberg.de/news/details/arnsberg-marienbruecke.