Radverkehrskonzept Gesamtstadt Arnsberg

Arnsberg möchte, dass mehr Bürger*innen das Fahrrad für ihre alltäglichen Wege nutzen. Um den Radverkehr zu fördern, lässt die Stadt ein Radverkehrskonzept erstellen.

Dieses trägt dazu bei, dass Radmobilität für mehr Arnsberger*innen zugänglich wird und fördert klima- und sozialverträgliche Mobilität in der Stadt.

Im März 2017 beschloss der Rat der Stadt Arnsberg im Rahmen des Masterplans Mobilität, u.a. den Fuß- und Radverkehr weiterzuentwickeln.

Arnsberg soll in naher Zukunft als lebenswerte, fußgänger- und fahrradfreundliche Kommune dastehen, in der das Fahrrad als schnelles, praktikables und sicheres Verkehrsmittel im Jahr 2025 auf 10 % und im Jahr 2030 auf 15 % der innerstädtischen Wege (Zielsetzung aus dem Masterplan Mobilität) die beste Option darstellt.

Um diese Ziele zu erreichen bzw. um den Radverkehr zu fördern lässt die Stadt nun ein Radverkehrskonzept erstellen.


+++ Online-Umfrage zum Radverkehrskonzept gestartet +++

 

Ab sofort können Sie an der Online-Umfrage zum Radverkehr in der Stadt Arnsberg teilnehmen!

Auf einer Karte können Sie wichtige Stellen (Qualitätsmängel, Gefahrenstellen als auch angenehme Stellen) markieren und Feedback eintragen werden.

Die Teilnahme dauert circa fünf Minuten und erfolgt anonym. Die Umfrage läuft bis zum 19. Dezember 2022.


Die Stadt Arnsberg möchte sich als lebenswerte, fußgänger- und fahrradfreundliche Kommune entwickeln. Um das Fahrrad als sozialverträgliches und klimafreundliches Mobilitätsmittel zu fördern, erstellt die Stadt Arnsberg ein Radverkehrskonzept bis Mitte 2023.

Das Fahrrad soll künftig als schnelles, praktisches und sicheres Verkehrsmittel von den Bürger*innen zunehmend im Alltag genutzt werden. Um das Rad als Alltagsverkehrsmittel attraktiver zu machen ist es unabdingbar, bestehende Defizite an wichtigen Stellen des Radverkehrsnetzes rasch zu schließen und zukünftige Radverkehrsanlagen nach den Standards der Empfehlungen für Radverkehrsanlagen (ERA) auszubauen.

Mit der Verbesserung der Alltagsfahrradmobilität kommt die Stadt Arnsberg den Zielen des Klimaschutzes und der Verkehrswende nach und fördert die Lebensqualität der Arnsberger*innen.



Die Erstellung des Radverkehrskonzeptes besteht aus mehreren Arbeitspaketen.

 

Für die Erstellung des Radverkehrskonzeptes für die Stadt Arnsberg wird zunächst eine Bestandsaufnahme der Radverkehrsinfrastruktur (Bestand und Beschaffenheit) sowie eine Unfallanalyse durchgeführt.

Die Ergebnisse werden im nächsten Arbeitsschritt bewertet und Stärken und Schwächen der derzeitigen Radverkehrsinfrastruktur in der Stadt Arnsberg werden herausgestellt. Neben der Bewertung und Erweiterung des Radverkehrsnetzes sowie der Fahrradabstellanlagen werden (Fahrrad-)Schulwegpläne für sieben weiterführende Schulen erstellt. Daran anknüpfend wird ein Handlungskonzept inklusive Maßnahmen zur Verbesserung des Radverkehrs in der Stadt Arnsberg erarbeitet.

Parallel finden unterschiedliche Beteiligungsformate statt, um die Bürger*innen sowie relevante Stakeholder stetig in den Prozess miteinzubinden. Auf dieser Internetseite finden Sie laufend Informationen über den Projektfortschritt sowie Möglichkeiten zur Beteiligung.

Zum Abschluss des Projektes wird ein Bericht inklusive verschiedener Karten und Pläne erstellt, der das neue Radverkehrskonzept der Stadt Arnsberg enthält.


Wir möchten Ihre Gedanken zum Radverkehr in Arnsberg aufnehmen!

 

Für die Erstellung des Radverkehrskonzeptes sind die Wünsche und Bedürfnisse der Bürger*innen zur Fahrradmobilität besonders wichtig. Was sind Ihre Visionen für den Radverkehr in der Stadt Arnsberg? Was gefällt Ihnen gut? Wo wünschen Sie sich Verbesserungen? Wir laden Sie schon jetzt ein, sich aktiv an der Erstellung des Radverkehrskonzeptes für die Stadt Arnsberg zu beteiligen!

 

Online- Umfrage

Sie können ab sofort an einer Online-Umfrage zum Radverkehr in der Stadt Arnsberg teilnehmen. Wir möchten gemeinsam mit Ihnen Defizite im Radverkehrsnetz identifizieren und Ideen und Verbesserungsvorschläge erhalten. Auf einer Karte können Sie wichtige Stellen (Qualitätsmängel, Gefahrenstellen als auch angenehme Stellen) markieren und Feedback eintragen. Außerdem können die Teilnehmenden Orte markieren, wo sie sich neue oder verbesserte Fahrradabstellanlagen wünschen. Die Teilnahme dauert circa fünf Minuten und erfolgt anonym.

Zur Online-Umfrage geht es hier.

Die Umfrage läuft bis zum 19. Dezember 2022.

 

Zusätzlich haben Sie die Möglichkeit, an drei Bürgerforen zur Erstellung des Radverkehrskonzeptes teilzunehmen. Diese Veranstaltungen finden, sofern pandemiebedingt möglich, vor Ort statt.

Das erste Bürgerforum, in dem die ersten Ergebnisse der Bestandsanalyse präsentiert werden, ist für Januar 2023 geplant. Sie haben die Möglichkeit, dazu Stellung zu nehmen und z. B. auf weitere Mängel hinzuweisen und Ihre Anregungen zum Radverkehrskonzept einzubringen.

In einem zweiten Bürgerforum (Frühjahr 2023) werden Vorschläge zur Erweiterung und Verbesserung des Bestandes präsentiert und Ihre Meinung dazu eingeholt.

Ein drittes Bürgerforum (Sommer 2023) findet als öffentliche Abschlussveranstaltung statt, wo die finalen Ergebnisse des Radverkehrskonzeptes vorgestellt werden.

 

Ausrichter und Beteiligte der Umfrage

 


Es werden (Fahrrad-)Schulwegepläne für sieben weiterführende Schulen erstellt.

 

Für die Erstellung von (Fahrrad-)Schulwegeplänen für die sieben weiterführenden Schulen wird eine übergreifende Arbeitsgruppe mit z. B. Vertreter*innen der Schule, Elternbeirat, Polizei und städtischer Verkehrsplanung eingerichtet, welche den Prozess begleitet. Betroffene Eltern und Kinder der jeweiligen Schulen sollen ebenfalls in die Erstellung der Schulwegpläne einbezogen werden.

Wünsche, Defizite und Handlungsbedarf bei den Schulwegen werden mit den Schüler*innen gemeinsam auf einer Onlinekarte erarbeitet. Aufbauend auf der Bestandsaufnahme und Analyse, Anregungen der Schüler*innen sowie der Arbeitsgruppen werden die Schulwegpläne erstellt.

Aktuelle Informationen zu den (Fahrrad-)Schulwegeplänen werden Ihnen hier auf der Homepage bereitgestellt.



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