Arnsberg. Die Stadt Arnsberg erinnert an die Opfer der Reichpogromnacht mit Kranzniederlegungen auf den jüdischen Friedhöfen in Arnsberg am Montag, 9. November. Zu der traditionellen Veranstaltung sind auch in diesem Jahr erneut alle Bürgerinnen und Bürger der Stadt herzlich eingeladen.
Die konkreten Termine am Montag, 9. November, sind Folgende:
Oeventrop: 14.30 Uhr, Gedenkstätte vor dem Stadtbüro
Arnsberg: 15.00 Uhr, jüdischer Friedhof an der Straße „Kuhweg“
Hüsten: 15.45 Uhr, jüdischer Friedhof an der Straße „Alt Hüsten“
Neheim: 16.30 Uhr, jüdischer Friedhof an der „Möhnepforte“
Die Veranstaltergemeinschaft „Gedenken an den 9. November 1938“ lädt zudem im Rahmen des Gedenkens zu einem Vortrag am Sonntag, 8. November, um 16 Uhr ein. Bernhard Padberg hält dann seinen Vortrag „Irmgard wohnt hinterm Schrank...Wie Oelinghausen zum Zufluchtsort für eine jüdische Familie wurde.“ Der Vortrag findet in der Ehemaligen Synagoge in Neheim, Mendener Straße 35, in Neheim statt. Auch zu dieser Veranstaltung sind die Bürgerinnen und Bürger herzlich eingeladen.
In der Veranstaltergemeinschaft engagieren sich das Dekanat Hochsauerland-West, die Ev. Kirchengemeinde Neheim, die Ev. Erwachsenenbildung im Ev. Kirchenkreis Arnsberg, der Heimatbund Neheim-Hüsten e.V., der Jägerverein Neheim 1834 e.V., das Katholisches Bildungswerk Arnsberg-Sundern e.V., die Kath. Kirchengemeinde St. Johannes Baptist Neheim und Voßwinkel, die Kath. Kirchengemeinde St. Petri Hüsten sowie die Stadt Arnsberg.