(v.l.n.r.:) Bürgermeister Ralf Paul Bittner, Präventionsketten-Koordinatorin Barbara Niedenführ, Referentin aus dem Ministerium für Kinder, Jugend, Familie, Gleichstellung, Flucht und Integration des Landes Nordrhein-Westfalen Nina Schadt, Leitung Bürgermeisterdezernat Kirsten Heckmann, Dr. Heinz-Jürgen Stolz vom Institut für Soziale Arbeit e. V. (ISA), Leitung Stabsstelle Zukunft Alter Martin Polenz, Eva-Maria Frühling (ISA) und Christin Jasper (ISA). (Foto: Stadt Arnsberg, Binetha Beckmann)
Unter dem Motto „Zusammen wachsen – gemeinsam leben“ lud die Stadt Arnsberg am 14. Ok-tober 2026 zum Zukunfts-Workshop ins Kaiserhaus ein. (Foto: Stadt Arnsberg, Binetha Beckmann)
Unter dem Motto „Zusammen wachsen – gemeinsam leben“ lud die Stadt Arnsberg am 14. Oktober 2026 zum Zukunfts-Workshop ins Kaiserhaus ein. Fachkräfte, Vertreterinnen und Vertreter aus Politik und Verwaltung, Vereinen, Institutionen, Ehrenamt und Bürgerschaft brachten ihre Erfahrungen und vor allem ihre Ideen ein. Rund 100 Engagierte diskutierten, wie in Arnsberg Prävention generationenübergreifend weiterentwickelt werden kann. Ziel ist es, Menschen jeden Alters zu unterstützen und bestehende Angebote und Netzwerke gemeinsam stärker miteinander zu verbinden.
Prävention über alle Lebensphasen hinweg
Seit 2012 engagiert sich Arnsberg im Landesprogramm „Kommunale Präventionsketten“. Ziel ist es, Menschen frühzeitig zu unterstützen und ihre Chancen auf ein gutes Leben zu verbessern. Künftig sollen die positiven Erfahrungen aus dem Landesprogramm stärker auf alle Lebensphasen – von der Schwangerschaft bis ins hohe Alter – übertragen werden.
Dafür sollen bestehende Angebote und Netzwerke noch enger gemeinsam koordiniert und verbunden werden – damit Menschen in jeder Lebensphase schneller passende Unterstützung finden. Die Stadt wird bei diesem Entwicklungsprozess vom Institut für Soziale Arbeit e. V. (ISA) aus Münster begleitet, das den Fachtag begleitete und auch die Moderation übernahm.
Gemeinsam mehr erreichen
Bürgermeister Ralf Paul Bittner betonte zur Begrüßung, wie wichtig die Erfahrungen und Kompetenzen aller Beteiligten sind. Die Zukunft Arnsbergs werde gemeinsam gestaltet. Dafür brauche es die Zusammenarbeit von Politik, Verwaltung, Fachkräften, Vereinen, Ehrenamt und Bürgerschaft.
Dr. Heinz-Jürgen Stolz vom ISA erläuterte die Bedeutung kommunaler Präventionsketten. Anschließend stellte Barbara Niedenführ, Koordinatorin der Arnsberger Präventionsketten, das Rahmenkonzept für die strategische Weiterentwicklung vor.
Im Mittelpunkt stehen gemeinsame Ziele, eine koordinierte Zusammenarbeit und Angebote, die sich an den Bedürfnissen der Menschen in den unterschiedlichen Lebensphasen orientieren. Ziel ist es, die vielfältigen vorhandenen Angebote und bestehenden Netzwerke stärkend miteinander zu verbinden. Auch in einer Gesprächsrunde mit Nina Schadt vom NRW-Familienministerium, Bürgermeister Ralf Paul Bittner, Martin Polenz, Leiter der Stabsstelle Zukunft Alter und Barbara Niedenführ wurde deutlich: Arnsberg kann auf bestehende verlässliche Netzwerke aufbauen und auf viel Kompetenz aus den unterschiedlichsten Bereichen.
Ideen aus der Stadtgesellschaft
In verschiedenen Workshop-Gruppen diskutierten die rund 100 Teilnehmenden, was in Arnsberg bereits gut funktioniert aber auch, wie die Zusammenarbeit noch verbessert werden kann. Dabei wurde deutlich, wie wichtig der Austausch aus den unterschiedlichen Perspektiven ist. Denn eine starke Präventionskette lebt von der Vielfalt und vom Engagement der Menschen vor Ort. Durch Austausch, Vertrauen und gemeinsame Verantwortung können neue Wege entstehen und Unterstützungsangebote leichter für die Menschen erreichbar sein.
Wie geht es weiter?
Die Stadt Arnsberg unterstützt eine generationenübergreifende Weiterentwicklung der Präventionsketten. Gemeinsam – unter Beteiligung verschiedener Akteure - soll die Präventionskette für die Menschen im Stadtgebiet gestärkt werden. Im Rahmen des generationenübergreifenden Ansatzes fungiert die Fachstelle Zukunft Alter Kooperationspartner mit einem Schwerpunkt auf älteren Menschen.
Der Zukunfts-Workshop bildet die Basis für die weiteren strategischen Schritte. Die Ergebnisse werden aktuell ausgewertet und sollen dabei helfen, konkrete Handlungsfelder zu vereinbaren und gemeinsame Maßnahmen zu entwickeln.
Die Stadt Arnsberg setzt dabei weiterhin auf den gemeinsamen Weg mit Fachkräften, Institutionen, Ehrenamt und Bürgerschaft. Das gemeinsame Ziel: ein Arnsberg, in dem Menschen zusammen wachsen und gemeinsam leben!
Weitere Informationen
Informationen zur Arnsberger Präventionskette und zum Rahmenkonzept:
www.arnsberg.de/praeventionskette