Das Leben ist endlich. Welche Rahmenbedingungen für ein selbstbestimmtes Lebensende zur Verfügung stehen, entscheidet sich vor Ort. Wie sehen diese Rahmenbedingungen in Arnsberg konkret aus? Welche Beratungs- und Unterstützungsangebote können Menschen in dieser Lebensphase in Anspruch nehmen? Fehlen wichtige Angebote?
In Arnsberg haben sich unterschiedliche Organisationen zu einem Netzwerk zusammengeschlossen, um diese und weitere Fragen gemeinsam zu bearbeiten. Weitere Informationen sind über die eigene Homepage des Netzwerks abrufbar.
Sterben wird zumeist in den kleinsten Lebenskreisen erlebt. Solange nicht die eigene Familie oder der engste Freundeskreis betroffen sind, findet eine Auseinandersetzung mit Fragen des Lebensendes meist nicht statt.
Viele Angehörige berichten von Unsicherheit und Unwissen, wenn es um die Begleitung von Sterbenden geht.
Häufig fehlen Menschen in der letzten Lebensphase und auch ihren Angehörigen wichtige Informationen über das verfügbare Unterstützungsangebot.
Leben und Sterben gehören zusammen
Sterben, Tod und Trauer sind in unserer Gesellschaft vorwiegend private Themen. Und wenn das Sterben und der Tod näher rücken, dann herrschen häufig Verunsicherung, Angst und Hilflosigkeit. Doch Leben und Sterben gehören zusammen, Tod und Trauer haben mitten im Leben ihren Platz. Das Netzwerk „Leben mit dem Tod“ möchte das ins Bewusstsein bringen.
Das öffentliche Thematisieren von Sterben, Tod und Trauer sowie das Sichtbarmachen des lokalen Angebots sind die übergreifenden Ziele des Netzwerks. Das geschieht durch:
Sterben wird zumeist in den kleinsten Lebenskreisen erlebt. Solange nicht die eigene Familie oder der engste Freundeskreis betroffen sind, findet eine Auseinandersetzung mit Fragen des Lebensendes meist nicht statt. In öffentlichen Veranstaltungen mit unterschiedlichen Themensetzungen sollen verschiedene Zielgruppen im Stadtgebiet angesprochen werden. Das öffentliche Thematisieren von Sterben, Tod und Trauer sowie das Sichtbarmachen des lokalen Angebots sind die übergreifenden Ziele des Netzwerks.
Häufig fehlen Menschen in der letzten Lebensphase und auch ihren Angehörigen wichtige Informationen über das verfügbare Unterstützungsangebot. Das Netzwerk möchte die Angebote der breiten Öffentlichkeit sichtbar und besser erreichbar machen.
Viele Angehörige berichten von Unsicherheit und Unwissen, wenn es um die Begleitung von Sterbenden geht. Das Netzwerk möchte auf bestehende Angebote aufmerksam machen. Die Entwicklung neuer Angebote wird vom Netzwerk unterstützt.
Die Pluralität der Bedürfnisse und das gem einsame Trauern in der Gesellschaft werden vom Netzwerk zur Diskussion gestellt. Damit sich Keine*r allein gelassen fühlen muss!