Veranstaltungsdetails

Neues Globe Theater: Max & Moritz (M&M) - da ist noch was im Busch!

Max und Moritz sind wieder da: bunt und frech in einer kindgerechten fröhlichen Inszenierung für die ganze Familie

Max und Moritz (M&M) – Da ist noch was im Busch!

frei nach dem Klassiker von Wilhelm Busch
von Bernhard Studlar

Für Kinder und Jugendliche von 5 – 12 Jahren

... und natürlich für alle anderen auch!

Max und Moritz: Sie sind wieder da!

Etwas still war es um die beiden „Bösen Buben“ geworden, die immer für einen neuen wilden Streich zu haben waren, der einem die Haare zu Berge stehen ließ und manchem Huhn das köstliche Leben gekostet hat. Doch wie durch ein Wunder haben sie die Mühle überlebt! Da stehen sie also wieder, bunt und frech wie eh und je, und laufen schnurstracks einem farblosen und überaus humorlosen Erzähler über den Weg, der dreist behauptet, die Geschichte von Max und Moritz weitererzählen zu dürfen!
Was soll denn das?
Kurzerhand wird der „Buschman“ überstimmt und die beiden nehmen ihm das Buch aus seiner farblosen Hand. Doch was müssen sie sehen: Wilhelmsbusch, der Ort ihrer genialen Streiche, ist nur noch ein öder Flecken, in dem der „Boltewismus“ herrscht und die Macht von einem ominösen Heiligen Huhn an sich gerissen wurde.
Dabei sind sie alle noch da, die früheren Opfer ihrer Streiche: die Witwe Bolte, der Lehrer Lämpel, der Schneider Böck, Onkel Fritz und der Bäcker Ei, doch sind sie kaum wiederzuerkennen! Als Schwarz-Weiß-Ausgaben ihrer selbst versuchen sie, die Regeln des Heiligen Huhns zu befolgen. Oder auch nicht… Denn schon hat die Witwe Bolte einen lukrativen Schwarzmarkthandel mit gebratenen Hühnerkeulen etabliert!
Wie M&M wieder Farbe in ihre Welt bringen, erleben Sie in einer kindgerechten und fröhlichen Inszenierung für die ganze Familie. Eine späte Wiedergutmachung an den Bösen Buben, deren Schicksal diesmal ganz sicher nicht in der Mühle enden wird!

Ein Theaterstück für Kinder und Jugendliche von 5-12 Jahren – und natürlich auch für alle Erwachsenen, die die beiden Lausbuben Max und Moritz als DIE Klassiker der deutschen Comic-Literatur von 1865 wieder treffen können.

Dauer: 60 Minuten ohne Pause.

Es spielen:
Sebastian Bischoff, Andreas Erfurth, Martin Radecke und Laurenz Wiegand

Regie: Kai Frederic Schrickel
Kostümbild: Hannah Hamburger
Bühnenbild: Stefan Bleidorn
Regieassistenz: Jessica von Wehner
Theaterpädagogisches Material: Jessica von Wehner
Sounds: Toni Nissl
Technik: Kai Dommert

Illustrationen: Philipp Michael Börner
Layouts und Grafik: Annette Conradt
Fotos: Philipp Plum

Aufführungsrechte: henschel SCHAUSPIEL Theaterverlag, Berlin

Gefördert durch die Beauftragte der Bundesregierung für Kultur und Medien.

Gefördert mit Mitteln des Ministeriums für Wissenschaft, Forschung und Kultur des Landes Brandenburg.

Gefördert durch die Landeshauptstadt Potsdam

 

Bernhard Studlar

Geboren 1972 in Wien. 1991–1996 Studium an der Universität Wien (Theaterwissenschaft, Philosophie, Germanistik, Publizistik). 1995–1998 Dramaturg und Regieassistent am Theater der Jugend in Wien. 1998–2002 Studium an der Hochschule der Künste im Fach Szenisches Schreiben. 2005 gründete er zusammen mit dem Regisseur Hans Escher die WIENER WORTSTAETTEN, ein interkulturelles Theaterprojekt zur Förderung des Austauschs und der Vernetzung zwischen österreichischen und internationalen Autorinnen und Autoren.

Bernhard Studlar schreibt Stücke als Einzelautor sowie im Autorenduo mit Andreas Sauter. 2001 Autorenpreis des Heidelberger Stückemarktes für sein Stück „Transdanubia-Dreaming“, das im Januar 2003 am Wiener Burgtheater uraufgeführt wurde. Das erste mit Andreas Sauter gemeinsam verfasste Stück „A. ist eine andere“ wird 2000 mit dem Kleist-Förderpreis für junge Dramatikerinnen und Dramatiker ausgezeichnet und 2004 als „Hörspiel des Jahres 2004“ der Stiftung Radio Basel. „All about Mary Long“ erhält den Preis für eine „Radikalkomödie“ vom Staatstheater Kassel (UA beim Donaufestival 2004). Im Dezember 2003 Uraufführung von „Mariedl-Kantine“ am Wiener Burgtheater.

2010–2015 schrieb Bernhard Studlar fünf Stücke in Folge für das Theater Rabenhof in Wien: „Human Being Parzival“, „Don Q“, „Die prima Stadtmusikanten – Rette sich, wer kann!“ „Max und Moritz (M&M) – Da ist noch was im Busch!“ und „Robinson Crusoe“ sowie eine Trilogie von Kinderstücken mit den Themen Raum („Um die Ecke“), Zeit („Bis später“) und Essen („Mahlzeit“). 2014 bearbeitete er den Roman „Nullzeit“ von Juli Zeh für das Theater Bonn, 2015 wurde sein Stück „Die Ermüdeten oder Das Etwas, das wir sind“ am Schauspiel Leipzig uraufgeführt, im März 2017 das Auftragswerk „Nacht ohne Sterne“ am Slowakischen Nationaltheater in Bratislava.

Bernhard Studlar lebt als freischaffender Autor in Wien.

Termine

  • 25.01.23 16:00 - 17:00 Uhr