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Nach einer herzlichen Begrüßung der insgesamt neun Mitglieder der Jugendfeuerwehr begann eine Führung durch die Polizeiwache, in der sich ein Großteil des Arbeitsalltags der Polizistinnen und Polizisten abspielt. Während des Rundgangs erhielten die jungen Feuerwehrkräfte einen anschaulichen Überblick über die Aufgaben und Herausforderungen des Polizeiberufs.

Neben der Vorstellung der einzelnen Wachbereiche, in denen verschiedene Einsatz- und Funktionsräume präsentiert wurden, war ein besonderes Highlight die Besichtigung eines Streifenwagens. Die Polizeibeamten erklärten dabei verständlich die Unterschiede zwischen einem herkömmlichen Pkw und einem Einsatzfahrzeug der Polizei. Vor allem die Sicherheitsvorkehrungen sowie die umfangreiche technische Ausstattung, die im Einsatzfall erforderlich sind, sorgten für großes Interesse. Natürlich durfte auch jeder einmal im Streifenwagen Platz nehmen und sich für einen Moment wie ein echter Polizist fühlen.

Der Besuch der Polizeiwache vermittelte den Jugendlichen eindrucksvoll, wie eng die Arbeit von Feuerwehr und Polizei miteinander verbunden ist. Gerade im Einsatzfall ist eine gute Zusammenarbeit unerlässlich. Ein solcher Übungsabend zeigt dem Feuerwehrnachwuchs daher, wie wichtig ein starkes Gemeinschaftsgefüge zwischen den Hilfsorganisationen ist.

Im Mittelpunkt des Abends stand die Verleihung der bronzenen Ehrennadel der Jugendfeuerwehr an drei besonders verdiente Ausbilder: Patrick Robel, Andreas Schäfer und Marcus Kleinekorte. Alle drei haben über viele Jahre hinweg die Ausbildung und Förderung des Feuerwehrnachwuchses maßgeblich geprägt.

  • Patrick Robel engagiert sich seit 2005 in der Jugendfeuerwehr, nachdem er bereits 2001 in den aktiven Dienst übernommen wurde. Sechs Jahre lang leitete er die Jugendfeuerwehr Neheim und begleitete diese verantwortungsvoll bis zur Umstrukturierung in den Basislöschzug 1 im Jahr 2017. Darüber hinaus war er Mitglied des Orgateams, das zahlreiche besondere Aktivitäten der Jugendfeuerwehr plante und umsetzte. Besonders hervorzuheben ist sein Einsatz bei der Vorbereitung auf die Abnahme der Jugendflamme Stufe 2. Zusätzlich war Patrick Robel über viele Jahre als Pressesprecher der aktiven Feuerwehr tätig.
  • Andreas Schäfer ist seit 2007 als Ausbilder in der Jugendfeuerwehr aktiv. Von 2013 bis 2025 gehörte er dem Orgateam an und leitete in dieser Zeit mit großem Einsatz die Jugendfeuerwehr Hüsten. Mit viel Organisationstalent und persönlichem Engagement trug er entscheidend dazu bei, zahlreiche Städtetouren, Zeltlager und Tagesausflüge zu realisieren. Viele Jugendliche konnten durch seine Arbeit wertvolle Erfahrungen sammeln und bleibende Erinnerungen mitnehmen.
  • Marcus Kleinekorte ist seit Jahrzehnten eine feste Größe in der Jugendfeuerwehr Arnsberg. Im kommenden Jahr feiert er sein 50-jähriges Jubiläum in der Jugendfeuerwehr. Bereits seit 1991 ist er als Ausbilder tätig und seit 1995 verantwortet er als Kassierer zuverlässig die Finanzen der Jugendfeuerwehr. Seine Genauigkeit und sein wachsames Auge sorgen seit vielen Jahren für eine ordnungsgemäße Kassenführung. Durch sein kontinuierliches Engagement genießt er großes Vertrauen und hohe Anerkennung innerhalb der Kameradschaft.

Die Jugendfeuerwehr Arnsberg ist stolz auf die Auszeichnung ihrer drei Ausbilder, die seit Jahrzenten in ihrer Freizeit alles dafür tun, dass der Feuerwehr-Nachwuchs bestmöglich und mit bestem Wissen ausgebildet wird. Die ausgesprochenen Ehrungen zeigen, wie wichtig die ehrenamtliche Arbeit in allen Bereichen der Feuerwehr ist. Alle Mitglieder der Jugendfeuerwehr hoffen drauf, noch viele weitere Jahre auf die Erfahrung von Patrick, Andreas und Marcus bauen zu können. 

 

Jugendfeuerwehr: Kinder und Jugendliche im Alter zwischen 10 und 18 Jahren sind gerne eingeladen in der Jugendfeuerwehr mitzuwirken. Als Vorstufe zur Einsatzabteilung wird den Mitgliedern alle zwei Wochen beim Übungsabend die Welt rund um die Feuerwehr näher gebracht. Bei Interesse kann sich bei der örtlichen Feuerwehr informiert werden oder eine Mail an die passende Einheit geschickt werden. Die jeweilige Mailadresse finden Sie auf unserer Homepage unter www.feuerwehr-arnsberg.de