Nach einer herzlichen Begrüßung der insgesamt neun Mitglieder der Jugendfeuerwehr begann eine Führung durch die Polizeiwache, in der sich ein Großteil des Arbeitsalltags der Polizistinnen und Polizisten abspielt. Während des Rundgangs erhielten die jungen Feuerwehrkräfte einen anschaulichen Überblick über die Aufgaben und Herausforderungen des Polizeiberufs.
Neben der Vorstellung der einzelnen Wachbereiche, in denen verschiedene Einsatz- und Funktionsräume präsentiert wurden, war ein besonderes Highlight die Besichtigung eines Streifenwagens. Die Polizeibeamten erklärten dabei verständlich die Unterschiede zwischen einem herkömmlichen Pkw und einem Einsatzfahrzeug der Polizei. Vor allem die Sicherheitsvorkehrungen sowie die umfangreiche technische Ausstattung, die im Einsatzfall erforderlich sind, sorgten für großes Interesse. Natürlich durfte auch jeder einmal im Streifenwagen Platz nehmen und sich für einen Moment wie ein echter Polizist fühlen.
Der Besuch der Polizeiwache vermittelte den Jugendlichen eindrucksvoll, wie eng die Arbeit von Feuerwehr und Polizei miteinander verbunden ist. Gerade im Einsatzfall ist eine gute Zusammenarbeit unerlässlich. Ein solcher Übungsabend zeigt dem Feuerwehrnachwuchs daher, wie wichtig ein starkes Gemeinschaftsgefüge zwischen den Hilfsorganisationen ist.
Im Mittelpunkt des Abends stand die Verleihung der bronzenen Ehrennadel der Jugendfeuerwehr an drei besonders verdiente Ausbilder: Patrick Robel, Andreas Schäfer und Marcus Kleinekorte. Alle drei haben über viele Jahre hinweg die Ausbildung und Förderung des Feuerwehrnachwuchses maßgeblich geprägt.
Die Jugendfeuerwehr Arnsberg ist stolz auf die Auszeichnung ihrer drei Ausbilder, die seit Jahrzenten in ihrer Freizeit alles dafür tun, dass der Feuerwehr-Nachwuchs bestmöglich und mit bestem Wissen ausgebildet wird. Die ausgesprochenen Ehrungen zeigen, wie wichtig die ehrenamtliche Arbeit in allen Bereichen der Feuerwehr ist. Alle Mitglieder der Jugendfeuerwehr hoffen drauf, noch viele weitere Jahre auf die Erfahrung von Patrick, Andreas und Marcus bauen zu können.
Jugendfeuerwehr: Kinder und Jugendliche im Alter zwischen 10 und 18 Jahren sind gerne eingeladen in der Jugendfeuerwehr mitzuwirken. Als Vorstufe zur Einsatzabteilung wird den Mitgliedern alle zwei Wochen beim Übungsabend die Welt rund um die Feuerwehr näher gebracht. Bei Interesse kann sich bei der örtlichen Feuerwehr informiert werden oder eine Mail an die passende Einheit geschickt werden. Die jeweilige Mailadresse finden Sie auf unserer Homepage unter www.feuerwehr-arnsberg.de.
Die Übung begann mit einer theoretischen Einführung, die von den Ausbildern geleitet wurde. Sie erklärten den jungen Feuerwehrleuten die Grundlagen der Ersten Hilfe, die bei Einsätzen von großer Bedeutung sind. Themen wie die stabile Seitenlage, Herz-Lungen-Wiederbelebung (HLW) und der Umgang mit Wunden wurden ausführlich besprochen.
Anschließend ging es in den praktischen Teil über. Die Jugendlichen teilten sich in Gruppen auf und übten an verschiedenen Stationen. Unter Anleitung erfahrener Betreuer konnten sie die gelernten Techniken direkt anwenden. Besonders begeistert waren die Teilnehmer von der Übung zur HLW, bei der sie an speziellen Reanimationspuppen ihre Fähigkeiten testen konnten. „Es ist wichtig, dass wir nicht nur das Feuerlöschen beherrschen, sondern auch wissen, wie wir Menschen in Notsituationen helfen können“, erklärte der stellvertretende Stadtjugendfeuerwehrwart Allan Humpert. „Die Erste-Hilfe-Übungen sind ein fester Bestandteil unserer Ausbildung und fördern nicht nur das Wissen, sondern auch den Teamgeist unter den Jugendlichen.“
Die Jugendfeuerwehr Arnsberg freut sich darauf, auch in Zukunft weitere praxisnahe Schulungen durchzuführen und somit bestens für den Ernstfall gerüstet zu sein. Neue Mitglieder sind jederzeit willkommen.