Der Seniorenbeirat der Stadt Arnsberg

Wer wir sind und was wir wollen

Der Seniorenbeirat hat die Aufgabe, die Interessen der Seniorinnen und Senioren der Stadt Arnsberg öffentlich zur Sprache zur bringen, Ideen zur Verbesserung der Lebensverhältnisse zu entwickeln, als Ansprechpartner für ältere Menschen zur Verfügung zu stehen und die Belange der älteren Menschen über Empfehlungen in die jeweils zuständigen städtischen Gremien und Institutionen zu bringen.



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www.seniorenbeirat.de
www.seniorenbeirat-arnsberg.de


Besuch des Seniorenbeirates aus Ahrweiler

Wie macht ihr das?

Besuch des Seniorenbeirats Bad Neuenahr-Ahrweiler in Arnsberg

„Langes und gutes Leben in Arnsberg“. Ein hoher Anspruch. Ein Fünftel der Arnsberger Bevölkerung ist heute schon älter als 65 Jahre, und der Anteil wird sich in sehr naher Zukunft stetig erhöhen. Eine Entwicklung, die ganz neue  Ideen für Infrastruktur, für Hilfs- und Freizeitangebote verlangt. Dass Arnsberg in Sachen Zukunft-Alter bereits gut aufgestellt ist, ist längst über die engeren Ortsgrenzen hinaus bekannt. „Arnsberg ist keine Seniorenstadt“, hat es einmal der ehemalige Bürgermeister Vogel formuliert, „sondern eine vielfältige, bunte Mehrgenerationenstadt.“ Doch was macht diesen Ruf aus, was läuft hier in Arnsberg anders, als in anderen Städten?

Um das herauszufinden besuchte eine 15-köpfige Delegation des Seniorenbeirats Bad Neuenahr-Ahrweiler ihre Kollegen in Arnsberg. Im Focus stand der Meinungsaustausch über örtliche Projekte und Erfahrungen. Frau Goldner, stellvertretende Bürgermeisterin, empfing die Gäste im Namen der Ruhrstadt am Bürgerbahnhof und damit an der Schaltstellen und dem Zentrum für bürgerschaftliches Engagement. Die Fachstelle Zukunft Alter hat hier ihren Sitz. Frau Gerwin referierte über ihr Aufgabengebiet und umriss die Herausforderungen und Rahmenbedingungen, die aus Sicht der Verwaltung für ein aktives und selbstbestimmtes Älterwerden wesentlich sind.

Die konkrete Umsetzung war dann Thema der Seniorenbeiräte beider Städte. Stichworte gibt es genug: Sicherheit im Straßenverkehr, Nahversorgung, Mobilität, medizinische Versorgung, Unterstützungsnetzwerke, Anpassung vorhandener Strukturen, aber auch Freizeitgestaltung und Unterhaltung, Probleme die sich jeder Gemeinde stellen. Der Seniorenbeirat von der Ruhr konnte den Kollegen eine Menge Antworten und konkrete Lösungen mit an die Ahr geben. Busbegleiter, Notfallnummern auf den Ruhebänken, die Einführung der Notfalldose, Verkehrssicherheitstage, Seniorenkino, regelmäßige Seniorentreffen in den Stadteilen, regelmäßige Renten- und juristische Beratung sowie der jährliche Karneval der Generationen sind nur einige der hier funktionierenden Projekte. Über allem aber steht als Strategie immer die gemeinsame Übernahme von Mitverantwortung, sowie das Nutzen und Entwickeln vorhandener Potenziale.

Ulrich von Dreusche, Sprecher des Seniorenbeirats Arnsberg, brachte es auf den Punkt: „Wir alle haben Kompetenzen und sollten die Erfahrungen unseres Lebens in die öffentlichen und politischen Verfahren und Diskussionen einfließen lassen.“ Und da ist Arnsberg auf einem guten Weg.

 

Hans-Werner Wienand
Seniorenbeirat Arnsberg


Zirkus Fantastello

Großer Seniorennachmittag in Arnsberg

 

Der traditionelle Unterhaltungsnachmittag für alle älteren Mitbürger unserer Stadt findet auch in diesem Jahr wieder in der Festhalle der Arnsberger Bürgerschützengesellschaft im Eichholz statt. Mit aktiver Unterstützung des stellvertretenden Bürgermeisters Ewald Hille sowie durch großzügige, finanzielle Hilfe der Stadtwerke Arnsberg, konnte ein hochwertiges Programm zusammengestellt werden.
Unterhalten werden die Besucher durch die jungen Akteure des Zirkus Fantastello, den Kinderchor der Musikschule des HSK, die weit über die Stadtgrenzen hinaus beliebten „Tanzsterne“ des Tanzsportclubs im TV Arnsberg sowie durch Stefan Wolf, den humoristischen Stimmenimitator. Die Initiatoren des Seniorenbeirats Arnsberg garantieren damit wieder einen kurzweiligen Nachmittag, der allen noch lange in Erinnerung bleiben dürfte.

Nach den Erfolgen der Vorjahre ist auch in diesem Jahr wieder mit einer gut gefüllten Festhalle zu rechnen. Rechtzeitiger Kartenvorkauf ist daher empfehlenswert.

Termin: Donnerstag, 12. Oktober 2017, Einlass ist ab 14:00 Uhr.

Karten sind für sechs Euro ab sofort im Stadtbüro Arnsberg, Altes Rathaus zu erwerben. Im Preis enthalten sind Eintritt, Programm, Kaffee und Kuchen sowie alkoholfreie Getränke.



 

Foto: Europäische Union 2017 (c)

6. Reise des Seniorenbeirates der Stadt Arnsberg

Elsass und Schwarzwald:
Straßburg - Offenburg - Freiburg - Colmar

Der Einladung des Seniorenbeirates der Stadt Arnsberg zu einer Mehrtagesfahrt vom 13. - 16. Mai mit Ziel Elsass und Schwarzwald und demBesuch der Städte Straßburg, Freiburg und Colmar waren 49 Senioren gefolgt. Neben den Seniorenbeiratsmitgliedern nahmen auch weitere ehrenamtlich in der Stadt Engagierte an der Fahrt teil.
Sie erlebten eine wunderschöne Reise und kehrten mit eindrucksvollen Erlebnissen zurück. Auch diese Fahrt hatte wieder Hildegard Henneke, Mitglied des Seniorenbeirates, organisiert.
Unter sachkundiger und unterhaltsamer Führung des Gästeführers Klaus Gras aus Kehl lernte die Gruppe am ersten Tag bei einer Stadtrundfahrt und beim anschließenden Stadtrundgang die schönsten und wichtigsten Sehenswürdigkeiten der Europastadt Straßburg mit dem weltberühmten Münster kennen. Besonders beeindruckend war in Straßburg die „Storchenstraße“ mit den brütenden Störchen oder „Adebaren“.
Vom Übernachtungsort Offenburg aus startete die Gruppe am zweiten Tag, wiederum begleitet von Klaus Gras, zu  einer ganztägigen Rundfahrt durch das malerische Elsass. Zunächst ging es zur idyllischen Stadt Colmar  mit ihrem reichen historischen und architektonischen kulturellen Erbe. Am  Nachmittag führte die Fahrt weiter in das malerische Riquewihr, das zwischen den Gipfeln der Vogesen und dem Elsässer Tiefland, mitten im Herzen der Elsässer Weingegend liegt Riquewihr, eine mittelalterliche Siedlung, gehört zu den schönsten Dörfern Frankreichs.
Für den dritten Tag stand ein Ausflug durch den Schwarzwald und eine Stadtführung in Freiburg auf dem Programm.
Nachmittags ging es dann weiter in die Region Kaiserstuhl, der sonnenreichsten und wärmsten Region Deutschlands. In Sassbach konnte die Gruppe  bei einer Weinprobe  in einer Weinkellerei die herrlichen badischen Weine kosten und genießen.
Am Abreisetag fuhren die Senioren vormittags nochmals zum Europa-Parlament nach Straßburg, wo sie vom heimischen Europaabgeordneten Dr. Peter Liese empfangen und begrüßt wurden. Nach einem Vortrag mit Diskussion über die Arbeit des Parlaments und aktuelle europäische Fragen konnte die Gruppe an einer Plenarsitzung teilnehmen. Hier erlebte sie den Kommissionsvorsitzenden der Afrikanischen Union, Moussa Faki Mahamat, der nach Begrüßung durch den Parlamentspräsident Tajani über die sogenannten EU-Migrationspartnerschaften als beste Lösung für das Migrationsproblem sprach.
Anschließend wurde etwas wehmütig die Heimreise angetreten. Nach einem Zwischenstopp in Heidelberg traf die Reisegruppe am Abend zufrieden und begeistert von dem informativen, aber ebenso abwechslungsreichen und unterhaltsamen Programm wieder wohlbehalten  in Arnsberg ein.


 

Vorstand Seniorenbeirat 2017

Neues Leitungsteam im Seniorenbeirat

In seiner Sitzung am 06.04.2017 hat sich der Seniorenbeirat einen neuen Vorstand gewählt. Dieser steht in Zukunft dem Beirat als gleichberechtigtes Leitungsteam vor.
Gewählt wurden:

(v.l.n.r) Ulrich von Dreusche,Hans-Werner Wienand, Ingrid Dormann und Walter Bräutigam










 

Notfalldose in der Kühlschranktür als Lebensretter

Der Seniorenbeirat der Stadt Arnsberg sorgt in Kooperation mit dem Deutschen Roten Kreuz (DRK) Arnsberg, dem Städtischen Rettungsdienst, dem Rettungsdienst Hagelstein und der Fachstelle Zukunft Alter dafür, dass jedem älteren, kranken und interessierten Bürger stadtweit die Möglichkeit gegeben wird, ab 15. März für 2,00 € die grüne Notfalldose zu kaufen.

Warum?

Im Notfall zählt jede Sekunde! Nicht jeder ist in einer Notsituation, zum Beispiel durch Bewusstlosigkeit oder auch Stress, in der Lage, Angaben zum Gesundheitszustand und anderen wichtigen Details zu machen. Ohne wertvolle Zeit zu verlieren, stehen den Rettern aktuelle freiwillige Angaben auf dem Notfall-Infoblatt zum Gesundheitszustand, zu Allergien, Medikamenten, zur Krankenkasse, Versichertennummer, zu Kontaktdaten, zur Patientenverfügung und weitere  Einzelheiten (zum Beispiel: wer sich um die Wohnung, das Haustier oder die Blumen kümmern soll) zur Verfügung.

Was ist zu tun?

Füllen Sie das Notfall-Infoblatt aus, eventuell nehmen Sie sich auch Hilfe dazu. Stecken Sie es in die grüne Notfalldose und stellen Sie diese in die Kühlschranktür. Dieser Ort hat sich bewährt, da jeder einen Kühlschrank hat. Die Retter wissen, wo sich die Lebensretter-Dose befindet. Dann kleben Sie einen der beiden mitgelieferten Aufkleber von außen auf die Kühlschranktür und den anderen in Augenhöhe auf die Innenseite Ihrer Wohnungstür.

Expertentipp:

Harald Kroll  vom Städtischen Rettungsdienst empfiehlt, ein persönliches Foto in das Notfall-Infoblatt zu kleben. Dann kann niemand, der z.B. während Ihres Urlaubs die Blumen versorgt und dabei einen Notfall erleidet, mit Ihnen verwechselt werden.

Dr. Wetzchewald vom Institut für Notfallmedizin in Arnsberg und Katharina Busch, vom Deutschen Roten Kreuz in Arnsberg empfehlen, das Notfall-Infoblatt laufend zu aktualisieren.

Andreas Hagelstein vom Rettungsdienst Hagelstein würde es begrüßen, wenn die grüne Notfalldose als Lebensretter den Bürgern im gesamten Hochsauerlandkreis zugänglich gemacht werden könnte. In der Stadt Netphen zum Beispiel ist das schon der Fall. Die grüne Notfalldose ist dort mit einem überwältigenden Erfolg eingeführt worden. Die Idee ist so großartig, dass sich der Seniorenbeirat deshalb mit seinen Kooperationspartnern auch in Arnsberg um eine Einführung der grünen Notfalldose im gesamten Stadtgebiet kümmert.

Der Städtische Rettungsdienst und der Rettungsdienst Hagelstein werden die grünen Notfalldosen auf ihren Rettungswagen vorhalten und dann bei Bedarf an ihre Patienten weiterleiten.

Wo können Sie die grünen Notfalldosen ab 15. März kaufen?

Der Seniorenbeirat der Stadt Arnsberg hat das Startkapital für 300 Dosen  zur Verfügung gestellt.  Alle fünf Stadtbüros nehmen die Mehrarbeit gerne auf sich, um die Notfalldosen für den Seniorenbeirat zu verkaufen.

Auch das Deutsche Rote Kreuz wird die grüne Notfalldose sowohl in der Geschäftsstelle in Arnsberg und darüber hinaus durch „Essen auf Rädern“ ab 15. März verkaufen.

Der Seniorenbeirat und seine Kooperationspartner würden sich   freuen, wenn sich noch weitere  Institutionen dem Projekt „grüne Notfalldose“ anschließen würden. Einige haben bereits Interesse bekundet. So u.a. das Sachverständigenbüro für Alten- und Krankenpflege Holbein, El Hadri Seniorenbegleitung und  das Netzwerk Demenz.

Ansprechpartner für interessierte Institutionen sind Katharina und Karl Wagner vom Seniorenbeirat der Stadt Arnsberg, Telefonnummer: 02931-938804  und Katharina Busch vom Deutschen Roten Kreuz, Telefonnummer: 02931-52000

 

 Verkaufsstellen:

Stadtbüro Arnsberg, Alter Markt 19

Stadtbüro Hüsten, Marktstraße 3 (Ludgeripassage)

Stadtbüro Neheim, Lange Wende 476a

Stadtbüro Oeventrop, Kirchstraße 47

Rathaus, Rathausplatz 1

Deutsches Rotes Kreuz; (DRK), Hansastraße 17, 59821 Arnsberg

(Telefonnummer: 02931 – 52000)

Presseinformation Seniorenbeirat Arnsberg – Projekt Grüne Notfalldose

Text: Katharina Wagner

Arnsberg, 07.03.2017


 

Karneval der Generatonen 2017

6. Karneval der Generationen in der Schützenhalle Bruchhausen 

 „An der Nordseeküste“

Liebe Senioren hier im Saal!
Nur einmal im Jahr ist Karneval.
Ein ganzes Jahr lang habt ihr euch gefreut,
das merkte man deutlich auch wieder heut’.

Wir luden euch alle nach Bruchhausen ein
um „An der Nordseeküste“ dabei zu sein.
Wenn auch die Küste am „Ententeich“ lag,
so war’s doch ein fröhlicher Nachmittag.

Die Feier  ist  uns wieder  gelungen
ihr habt geschunkelt und kräftig gesungen.
Das Programm war wieder wunderschön.
„So ein Tag, der dürfte nie vergehn!“

Und euer Beifall galt ganz klar
unserer tollen Künstlerschar.
Zu Ende sind zwei Stunden Programm,
Musik und Tanz und viel Tamtam.

Als Publikum war ihr wunderbar.
Ihr seid alle wieder da im nächsten Jahr.
Wir freu’ uns schon mit euch hier im Saal
auf den nächsten Generationenkarneval.

Der Seniorenbeirat bedankt sich bei allen Besuchern und Gästen, bei allen Mitwirkenden ob groß und klein, bei den 3 Arnsberger Karnevalsgesellschaften der Klakag, der  HÜKAGE und Blau - Weiß Neheim, den „Pauerländern“, die wieder für  fröhliche
Stimmung gesorgt haben,  dem Moderator Jo Hafner für seine witzig-spritzige Moderation, bei den Tanzsternen aus Arnsberg, den jungen Sängerinnen und Sängern vom Kinderchor KiCHO Bruchhauen unter der Leitung von Frau Schrautzer, den vielen Helferinnen und Helfern vor und hinter den Kulissen aus dem Seniorenbeirat und  den ehrenamtlichen Patenschaften, allen Sponsoren der heutigen Veranstaltung, den Banken und Sparkassen, der Schützenbruderschaft St. Maria Magdalena Bruchhausen - wo wir heute wieder zu Gast sein durften – für die freundliche Unterstützung, den fleißigen Helfern aus den Bruchhausener Vereinen, die die Halle  wieder so wunderschön dekoriert haben, der Arnsberger Presse für die gute Berichterstattung und natürlich der Fachstelle  „Zukunft Alter“  mit Marita Gerwin
und Martin Polenz            

Bevor ihr fröhlich nun geht nach Haus,
klatscht alle kräftig noch einmal Applaus
Wir rufen euch zu, sodass es laut schallt:
Helau und Mäntau  und Tschüss bis  bald.    

Edwin Müller                          Seniorenbeirat Arnsberg, 21. Februar 2017


 

Karl Keßler (+)

Der Seniorenbeirat Arnsberg trauert um seinen plötzlich verstorbenen Vorsitzenden Karl Keßler

 

Große Betroffenheit und Trauer bei den Mitgliedern des Arnsberger Seniorenbeirates:

Im Alter von  68  Jahren ist der Vorsitzende Karl Keßler plötzlich und unerwartet verstorben.

Karl Keßler war seit 2010 Mitglied des Seniorenbeirates Im Juli 2015 übernahm er das Amt des Vorsitzenden.

Engagiert und zielstrebig setzte er sich für die Belange der älteren Bürger ein. Karl  Keßler war vielfältig und verantwortungsvoll  ehrenamtlich tätig und verfügte über wertvolle und langjährige Erfahrungen in der Vorstandsarbeit verschiedener Vereine seines Heimatortes  Oeventrop, in der aktiven Mitarbeit in politischen Gremien der Stadt und in seiner Tätigkeit als ehrenamtlicher Richter.

Er knüpfte auch viele Kontakte zu anderen Einrichtungen oder Organisationen.

So war vor noch wenigen Wochen auf seine Einladung Franz Müntefering, Vorsitzender der BAGSO, der Bundesarbeitsgemeinschaft der Senioren–Organisationen, zu einem Meinungsaustausch über Seniorenarbeit und Seniorenpolitik mit den Mitgliedern des Seniorenbeirates nach Arnsberg gekommen.

Karl Keßler vertrat zudem den Arnsberger Seniorenbeirat sachkundig und kompetent im Arbeitskreis der Seniorenbeiräte  des Hochsauerlandkreises  und in der Landesseniorenvertretung.

Der Seniorenbeirat Arnsberg wird sein großes gesellschaftliches Engagement und sein hohes Verantwortungsbewusstsein für die Belange der älteren Generation in dankbarer Erinnerung behalten.

Karl Keßler wird am Samstag, den 17.12.2016 auf dem Friedhof seiner Heimatgemeinde Oeventrop, der er sich sehr verbunden fühlte  und in der er fest verwurzelt war, beigesetzt.



 

Müntefering beim Seniorenbeirat

BAGSO - Vorsitzender Franz Müntefering zu Gast beim Seniorenbeirat Arnsberg
-Austausch über Seniorenarbeit und Seniorenpolitik-

Auf Einladung des Seniorenbeirates war Franz Müntefering, ehemaliger Vizekanzler und seit 2015 Vorsitzender der BAGSO, der Bundesarbeitsgemeinschaft der Senioren–Organisationen zu einem Meinungsaustausch über Seniorenarbeit und Seniorenpolitik mit den Mitgliedern des Seniorenbeirates nach Arnsberg gekommen.

Die BAGSO - Bundesarbeitsgemeinschaft der Senioren-Organisationen e.V. ist die Interessenvertretung der älteren Menschen in Deutschland gegenüber Politik, Wirtschaft und Gesellschaft. Sie informiert die Vertreterinnen und Vertreter der Bundesregierung und des Deutschen Bundestages über die Anliegen älterer Menschen und über die Möglichkeiten zur Verbesserung ihrer Lebenssituation. Dabei hat sie aber immer die nachfolgenden Generationen fest mit im Blick.

Vorrangig, so Franz Müntefering in seinen Ausführungen, geht es der BAGSO um ein realistisches Altersbild in der Gesellschaft, um ein gesundes solidarisches Miteinander der Generationen  und  um eine gute gesundheitliche und pflegerische Versorgung für die immer älter werdende Gesellschaft.

„Wir müssen uns einmischen“ lautete eine Forderung Franz Münteferings. Die demografische Entwicklung und die gesellschaftlichen Veränderungen mit ihren Trends zur Individualisierung und veränderten Lebensentwürfen erfordern in den Kommunen - und hier verwies er auf den 7. Altenbericht der Bundesregierung - eine verbindlich geregelte und aktive Interessenvertretung durch Seniorenbeiräte. Die älteren Menschen müssen, so Franz  Müntefering „Mitreden und Mitentscheiden“, selbst „aktiv bleiben“ und sich fragen „Was ist gut für mich?“

Franz Müntefering erwartet von der Politik, aber auch von den Kommunen Nachhaltigkeit: „Wir müssen eine Perspektive für die nächsten 20 Jahre bieten:“ Entscheidend sei aber für ihn auch die Frage, ob wir ein „Wohlstandsland“ bleiben. Seiner Meinung nach müssen gerade für jüngere Menschen in den ländlichen Räumen und auch in Südwestfalen gute schulische Bildung und Ausbildung, der Arbeitsplatz und ein ausreichendes Wohnungsangebot gesichert sein. 

Für die Menschen im ländlichen Raum müssen - so Franz Müntefering weiter - Pflege und medizinische Versorgung, Mobilität und aktive Teilhabe am gesellschaftlichen Leben genauso gewährleistet sein wie in der Großstadt. Das erfordert aber ein Miteinander von Staat und Politik, der Gesellschaft und dem Einzelnen und gelingt nur in einem solidarischen Miteinander der Generationen.

Im weiteren Verlauf des Gespräches stellten die Vertreter des Arnsberger Seniorenbeirates  Beispiele ihrer Arbeit, wie den „Karneval der Generationen“ oder das Projekt „Busbegleiter“  vor.
Franz Müntefering berichtete von einem neuen Projekt „Auf Rädern zum Essen“ wo ältere Menschen das Essen nicht gebracht bekommen, sondern zum gemeinsamen Essen gebracht werden und so der zunehmenden Vereinsamung  entgegengewirkt wird.
Die Runde war sich einig, dass  gerade die sozialen Kontakte für ältere Menschen enorm wichtig sind und  die Kommunikation zwischen Jung und Alt in den Orten gepflegt werden muss. Als  Beispiel aus der Arnsberger Runde für ein „Ins Gespräch kommen“ wurde aus der Arnsberger Runde das Bruchhausener „Essen im Quadrat“ genannt, wo sich hunderte Menschen bei gutem Essen an einem Tisch treffen und mit einander reden.
Seniorenarbeit ist gerade dann erfolgreich, wenn nicht nur etwas „Für“ sondern  “Mit“  den älteren Menschen gemacht wird.
Am Ende des gut zweistündigen Gespräches bedankte sich der Vorsitzende des Arnsberger Seniorenbeirates  Karl Keßler bei Franz Müntefering für seinen Besuch und bei allen Teilnehmern für den intensiven Austausch,

Edwin Müller



 

Defi-Kurs


Kostenloser Wiederbelebungslehrgang für Arnsberger Bürger

Auf großes Interesse stießen die in Zusammenarbeit vom Seniorenbeirat Arnsberg, der Fachstelle Zukunft Alter  und dem DRK Arnsberg angebotenen Wiederbelebungskurse. Unter fundierter Anleitung von Frau Katharina Busch, DRK- Kreisgeschäftsführerin lernten die Senioren - ein Großelternpaar war sogar mit Enkelkind gekommen - schnelles und richtiges Handeln im Notfall. Lebensrettende Maßnahmen der Herz-Lungen- Wiederbelebung und der Umgang mit dem Defibrillator wurden von den Teilnehmern eifrig geübt.

 



 

Foto: Ted Jones (WP)

Initiative zur Beleuchtung der Hausnummern im Stadtgebiet


Der Seniorenbeirat der Stadt Arnsberg bittet um Unterstützung seiner Initiative  zur  Beleuchtung der Hausnummern innerhalb der Stadt Arnsberg.


Gem. § 126 (3) BauGB müssen die Gebäude mit den von der Gemeinde festgesetzten Hausnummern gekennzeichnet sein. Mangels weiterer Vorschriften wird eine Beleuchtung der Hausnummern nicht gefordert, so auch nicht nach der BauO des Landes Nordrhein- Westfalen. Unabhängig davon haben einige Gemeinden die Anbringung beleuchteter Hausnummern in ihren Satzungen verbindlich geregelt. Die Beleuchtung erleichtert und beschleunigt für Rettungsdienste das Auffinden der Adresse und kann somit lebensrettend sein.


Der Seniorenbeirat ist mit diesem Anliegen bereits bei der Verwaltung vorstellig geworden. Allerdings wurde von dort argumentiert, dass Rettungsdienste vielfach mit Navigationssystemen operieren. Die Systeme sind anfällig und können bei fehlerhafter Handhabung in die Irre führen, was bei der gebotenen Eile im Rettungseinsatz durchaus vorkommen kann. Dadurch geht dann wertvolle Zeit verloren. Außerdem erfassen Navigationssysteme häufig Neubau- und Randgebiete nicht. Damit geht im Notfall wertvolle Zeit verloren.


Wir halten es daher für dringend geboten, dass Haunummern mit Beleuchtung im Stadtgebiet Arnsberg eingeführt werden und dies auch in der Satzung  der Stadt verankert wird.


Das kann in vielen Fällen ohne aufwändige und kostspielige Investitionen oder Arbeiten der Hausbesitzer geschehen. Es gibt schon sehr preisgünstige Angebote für beleuchtete Hausnummern, auch  für solarbetriebene Nummernschilder. Auch ist es in vielen Fällen möglich, nachträglich Nummern auf die schon vorhanden Außenleuchte zu kleben.


In den Bundesländern Berlin, Brandenburg und Hamburg sind beleuchtete Hausnummern vorgeschrieben. Schleswig-Holstein empfiehlt den Kommunen, dies in ihre Satzungen  aufzunehmen.


Auch die Landesseniorenvertretung in NRW fordert eine solche Regelung.


Unsere Initiative soll keine Bevormundung der Bürger mit neuen Vorschriften sein. Beleuchtete Hausnummern dienen der Sicherheit aller Bürger, junger und alter Menschen, erleichtern die Arbeit der Rettungsdienste und können  im Notfall Leben retten.


                                                                                             



Die Busbegleiter (z.Zt. Linie C2 und C4)

Busbegleiter auf den Linien C2 und C4

Auf den Linien C2 und C4 der RLG in Neheim sind nun Mittwochs- und Samstagsvormittag die Busbegleiter unterwegs. Gut erkennbar an den blauen Jacken mit entsprechendem Hinweis. Für die Strecke C3 (Arnsberg) werden noch Ehrenamtliche gesucht.

 

Siehe Presse-Info

 

 

 

 

 

 

 


 

"60plus Abo" macht mobil und schont die Umwelt!


Ob für den Einkauf, die Theaterpremiere oder das Hobby: Ältere Arnsberger haben viele Gründe, unterwegs zu sein. In Zukunft ist das nicht nur einfach und umweltschonend, sondern auch günstiger als bisher möglich: Die Verkehrsunternehmen RLG, BRS und DB bieten ab August gemeinsam mit der Stadt Arnsberg das "60plusAbo Arnsberg" an.

 

 

weiterlesen

 

 

 


 

Die "Sicht" Ausgabe September/Oktober/November ist da!

Das Arnsberger GenerationenMagazin "Sicht" ist in den Verteilerstellen erhältlich.
Download der Ausgabe 73

 

 

 

 


 

 

Eingeladen sind alle Arnsberger Seniorinnen und Senioren

 

Mittwoch, den 25. Oktober 2017 um 14:30 Uhr Seniorenkino in Neheim

"Der 101jährige, der die Rechnung nicht bezahlte und verschwand"

Apollo-Kino-Center, Neheim, Goethestraße

Gruppen mit Handicap (z.B. Rollator) bitte vorab telefonisch im Kino-Center Neheim oder unter 0171 5206862 anmelden!

 

Samstag, den 14. Oktober 2017 um 14:30 Uhr: Seniorenkino in Arnsberg

Titel wird noch bekannt gegeben


über 10 Jahre Seniorenkino in Arnsberg!!

Residenz-Kino-Center, Arnsberg, Rumbecker Straße

 

Vorverkauf für das Residenzkino ca. 14 Tage vor dem Termin in den Bezirksdirektionen der Sparkasse Arnsberg-Sundern in Arnsberg, Neheim, Hüsten und Sundern!



Aktuelle Termine des Seniorenbeirates:

 

Sprechstunden:

 

im Bürgerzentrum Bahnhof Arnsberg, Clemens-August-Str. 116, Raum 1.04

(während der Sprechstunden auch telefonisch: 02931 / 5483463)

 

Die nächsten Sprechstunden sind:

  in Arnsberg mit einem Rentenberater : 04.10.2017

von 15.00 bis 16.00 Uhr

 

 in Arnsberg mit einem Rechtsanwalt: 18.10.2017

von 15.00 bis 16.00 Uhr

 


 

Nächste offizielle Beirats-Sitzung

 

  Donnerstag, 21. November 2017, 15:00 Uhr

Bürgerzentrum Bahnhof Arnsberg, Clemens-August-Straße 116

 

 


 

Zusätzliche interne Zusammenkünfte des Seniorenbeirates

Nächste Treffen:

Dienstag, 10. Oktober 2017, 15:00 Uhr

Dorfschänke Körner, Bruchhausener Str. 27, AR-Bruchhausen



 

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