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DITIB - Türkisch-Islamische Gemeinde zu Arnsberg e. V.

DITIB - Türkisch-Islamische Gemeinde zu Arnsberg e. V. "Yeni Camii"

Anschrift des Vereins:

Lange Wende 85
59755 Arnsberg-Neheim

Telefon 02932/28321
Telefax 02932/899479
Internet: www.moschee-arnsberg.de
E-Mail: email hidden; JavaScript is required

Vorsitzender des Vereins:

Tuncay Yagdogan

 

1. stellv. Vorsitzende:  Fadime Hansoy
2. stellv. Vorsitzender: Ibrahim Özer

Imam (Geistliche): Sahabettin Kalkan

Ansprechpartner:

Sarp Hansoy

Telefon: 0173/8746372

 

Aktivitäten des Vereins:

türkçe (pdf, 945 KB)

In der Stadt Arnsberg leben ca. 2000 Muslime aus ca. 25 Nationen.

Die erste Moschee wurde 1976 von der türkischen Bevölkerung auf der Bahnhofstraße in Hüsten auf einer Fläche von 50 m² gegründet. Es war ein reiner Gebetssaal, in dem auch Koran-Kurse für Kinder angeboten wurden. 1982 zog die Moschee in angemietete Räume auf die Apothekerstraße um. Später wurde das Gebäude Lange Wende 85 gekauft und ausgebaut.

In diesem Gebäude gibt es mehrere Räume. Unter anderem den Gebetsraum, einen Raum, in dem die Frauen beten und verschiedene Aktivitäten durchführen können, einen Mehrzweckraum, in dem die Jugendlichen Kicker oder Billard spielen, einen Raum, wo sich Senioren einfinden, Versammlungen stattfinden, Koran-Kurse angeboten werden etc..  Im Eingangsbereich befindet sich eine Teestube und Büros des Vorstandes und des Fußballvereins.

Der islamische Sozial- und Kulturverein wird ausschließlich durch monatliche Mitgliedsbeiträge der ca. 150 Mitglieder und Spenden finanziert. Die türkische Republik stellt der Moschee den Imam für eine festgelegte Dauer von ca. vier Jahren. Allen Menschen, die es ermöglicht haben, diese soziale Einrichtung zu erwerben und beim Ausbau tatkräftig unterstützt haben sei gedankt.

Die Moschee dient nicht nur als Gebetsraum, sondern ist viel mehr ein Platz um Gedanken auszutauschen, sich zu unterhalten und als Treffpunkt für Jugendliche. Unsere Tür steht jedem Menschen offen, ob Moslem oder nicht. Immer haben wir einen Tee oder Kaffee bereit für alle, die uns besuchen. Täglich sind es 30 bis 40 Besucher, beim Freitagsangebot 100 bis 150 und an den Feiertagsgebeten wie dem Ramadan-Fest und dem Opferfest auch bis zu 500 gläubige Muslime aus unterschiedlichen Nationen, die die Moschee besuchen. An den Wochenenden und Feiertagen nehmen 40 Schüler im Alter von sieben bis 16 Jahren am islamischen Religionsunterricht teil. In diesem Unterricht lernen die Schüler die Gebetsvorschriften, die Regeln des Islam und das Lesen des Korans in arabischer Schrift.

An bestimmten Tagen werden Ausflüge zu Freizeitparks, Picknicks und zu kulturellen und geschichtsträchtigen Stätten und sozialen Veranstaltungen unternommen. Wichtig ist auch hierbei, dass man die Zeit der Jugendlichen sinnvoll gestaltet. In den letzten Jahren wurden auch Deutschkurse in den Vereinsräumlichkeiten angeboten. Im heiligen Monat Ramadan wird jedes Jahr ein Fastenbrechen-Essen von den Mitgliedern des Vereins organisiert. Eingeladen werden hierzu Vertreter der Stadt Arnsberg, der verschiedenen christlichen Gemeinden, der Schulen, die Presse und Freunde des Vereins wie z.B. Sponsoren des Fußballvereins. An diesem Essen nehmen bis zu 150 Menschen teil.

Der islamische Sozial- und Kulturverein ist stark an dem Dialog zwischen dem Islam und dem Christentum interessiert. Zu diesem Thema finden mehrmals im Jahr Zusammenkünfte statt. Auch Schulen beteiligen sich an diesem Dialog, indem sie die Moschee im Rahmen des Religionsunterrichtes besuchen und hier Informationen über den Islam und die Muslime im Stadtgebiet erhalten.

Ebenfalls im Gebäude des Vereins befindet sich der Fußballverein Türkiyemspor Neheim-Hüsten e.V.. Der Verein hat 25 bis 30 Spieler und 30 Mitglieder, die den Verein finanziell tragen. Auch hier ist es wichtig zu erwähnen, dass seitens des Vereins ebenfalls Jugendarbeit betrieben wird.

Auch die türkische Liste Avrasya (Eurasia) trifft sich zu internen Sitzungen in den Vereinsräumen, um sich auf die Arbeit im Ausländerbeirat der Stadt Arnsberg vorzubereiten. Gelegentlich finden auch die öffentlichen Sitzungen des Ausländerbeirats dort statt.