Ein Blick nach drüben

Neue Erkenntnisse aus der Nahtod-Forschung.

Quelle: Pixabay.com
Das Herz steht still, und die Monitore zeigen keine Hirnfunktionen mehr an. Kann der Mensch in diesem Zustand noch etwas wahrnehmen? Zwei groß angelegte wissenschaftliche Studien kommen zu dem verblüffenden Ergebnis: Während des Sterbeprozesses kommt das Bewusstsein nicht zum Erliegen, sondern wird sogar noch erweitert. Welche Folgen ergeben sich daraus für unser Menschen-, Welt- und Gottesbild? Diese und weitere Fragen werden im Vortrag behandelt und anschließend diskutiert.

Hierzu bietet die Kath. Erwachsenen- und Familienbildung in Arnsberg einen ungewöhnlichen Vortrag zum Thema Nahtod.

Neue Erkenntnisse der Nahtod-Forschung.
Vortrag am Mittwoch, 12. Februar 2020, 19 Uhr
KEFB Arnsberg, Hellefelder Straße 5
Gastredner: Andreas Neyer

Herr Neyer ist Physiker und seit 1994 Professor für Mikrostrukturtechnik an der Fakultät für Elektrotechnik und Informationstechnik der TU Dortmund. Neben seinem Interesse für Physik und Technik beschäftigen ihn seit seiner Jugend Fragen des Glaubens und der Theologie und dabei insbesondere die Frage, wie Glaube und Wissenschaft in Einklang gebracht werden können. Er ist verheiratet, hat drei Kinder und wohnt in Iserlohn.

Sterben, Tod und Trauer sind nach wie vor schwierige Themen in der Öffentlichkeit. Sie sind häufig mit Verunsicherung, Angst und Ratlosigkeit verbunden. Vor allem dann, wenn durch persönliche Betroffenheit die Distanz verloren geht. Was geschieht da eigentlich? Wo finde ich Hilfe? Wie gehe ich mit den letzten Fragen um, was im Sterben und nach dem Tod geschieht?

In Arnsberg haben sich städtische, kirchliche und freie Träger und Dienstleister zu einem Netzwerk zu-sammen geschlossen, das diesen Fragen Raum in der öffentlichen Auseinandersetzung geben möchte. Die Fachstelle #ZukunftAlterArnsberg gehört dazu.