Zukunft Alter - Presseinfo

Hohe Auszeichnung für Arnsberg: Platz 1 für Seniorennetzwerk

Presse-Information

Nr. 285 Arnsberg, 22.06.04

Hohe Auszeichnung für Arnsberg: Platz 1 für Seniorennetzwerk

Bürgermeister Vogel: "Demografischen Wandel positiv gestalten"

Arnsberg. In Deutschland liegt Arnsberg ganz weit vorne mit seiner Seniorenpolitik. Nach der Anerkennung durch das Wissenschaftsmagazin GEO hat Arnsberg mit seinem Senioren-Netzwerk den ersten Preis der renommierten Robert-Bosch-Stiftung gewonnen. In der Begründung heißt es: "Die Stadt Arnsberg hat sich mit ihren älteren Bewohnern auf den Weg gemacht und verschiedene Einzelprojekte angestoßen, um ihre Stadt altersgerecht "aktiv – lebendig – weltoffen" zu gestalten. Das Netzwerk zeichnet sich durch seine Gesamtstrategie, Übertragbarkeit und das hohe Engagement der älteren Generation aus."

Im Rathaus, bei den Seniorenräten der Stadt und den Seniorenprojekten in allen Teilen der Stadt herrscht große Freude über den ersten Platz, mit dem ein Preisgeld von 25.000 Euro verbunden ist: "Der Preis ist eine Anerkennung unserer gemeinsamen Seniorenpolitik", freut sich Bürgermeister Hans-Josef Vogel. "Unsere Senioren sind ein unschätzbares Potenzial, wie auch die vielen generationsübergreifenden Projekte zeigen. Diesen gilt ein großer Dank." In Arnsberg lassen sich Senioren z.B. zum Seniortrainer qualifizieren, sie übernehmen Erziehungspatenschaften für Grundschüler mit Defiziten oder lernen gemeinsam mit Kindern den Umgang mit dem Computer. "Alter ist für uns etwas Positives", unterstreicht Vogel und sieht sich bestätigt: "Der erste Preis der Robert-Bosch-Stiftung zeigt, dass wir sind auf Erfolgskurs sind. So können wir den demografischen Wandel positiv gestalten."

Insgesamt gibt es sechs Preisträger des "Otto-Mühlschlegel-Preises – Zukunft Alter", der dieses Jahr erstmals von der Robert-Bosch-Stiftung vergeben wird. Gesucht wurden unter dem Motto "Leben – Wohnen – Altern" Projekte oder fortgeschrittene Konzepte, die die Lebens- und Wohnumwelt alter Menschen verbessern und dabei besonders auf die individuellen Bedürfnisse dieser Altersgruppe eingehen.

Die Resonanz auf den deutschlandweiten Wettbewerb war groß: 174 Einzelpersonen, Initiativgruppen, private und öffentliche Organisationen, kommunale Vertreter, Berufstätige aus der Pflege und dem Handwerk, Architekten, Sozialarbeiter sowie Standesorganisationen und Berufsverbände hatten sich beteiligt. Die Preisverleihung findet am 15. Oktober 2004 in Bühlertal, Baden, statt.

Die Robert Bosch Stiftung ist eine der großen unternehmensverbundenen Stiftungen in Deutschland. Im Jahr 2003 bewilligte die Stiftung rund 49 Millionen Euro für gemeinnützige Vorhaben. Im letzten Jahr richtete sie einen neuen Schwerpunkt zum "Leben im Alter" ein. Seit 2002 verwaltet die Robert Bosch Stiftung die Mittel der unselbständigen Otto und Edith Mühlschlegel-Stiftung im Rahmen ihres Satzungszwecks. Der "Otto-Mühlschlegel-Preis – Zukunft Alter" erinnert an die Persönlichkeit und Verdienste des Unternehmers und Stifters Otto Mühlschlegel und setzt seine Stiftungsidee fort. Der Otto-Mühlschlegel-Preis wird regelmäßig unter wechselndem Motto ausgeschrieben.