Gewerbeabfall

Seit Inkrafttreten der Gewerbeabfallverordnung zum 01.01.2003 müssen alle Abfallerzeuger aus anderen Herkunftsbereichen als privaten Haushaltungen, z.B. aus Gewerbebetrieben, ihren Müll trennen.

Dabei sind mindestens die Fraktionen

  • Papier und Pappe
  • Glas
  • Kunststoffe
  • Metalle und
  • organische Abfälle (Küchen- und Kantinenabfälle, Garten- und Parkabfälle, Marktabfälle)


jeweils getrennt zu halten und zu verwerten.

Alle anderen Abfälle, die nicht verwertet werden können, sind als Abfälle zur Beseitigung grundsätzlich der kommunale Abfallentsorgung der Stadt Arnsberg zu überlassen.

Abfälle zur Beseitigung sind zum Beispiel :

Hygieneabfälle aus Sanitäranlagen, Zigarettenkippen, Staubsaugerbeutel, Putzlumpen, un-brauchbare Kugelschreiber und Filzstifte, Textmarker, Aktenordner, zerbrochenes Porzellan, Butterbrotpapier und Speisereste von mitgebrachtem Proviant, im Verkaufs- oder Lagerraum beschädigte Ware, Glasbruch, Kehrricht etc. sowie Mischabfälle zur Beseitigung, die nach ihrer Art und Zusammensetzung mit Restmüll aus privaten Haushalten zu vergleichen sind und produktionsspezifische Abfälle, die aufgrund ihrer Art und Zusammensetzung wie Restmüll entsorgt werden können.   

Die Stadt Arnsberg hat die Gewerbeabfallverordnung in ihrer Abfallentsorgungssatzung in kommunales Ortsrecht umgesetzt ( § 11 Abs. 3 der Satzung über die Abfallentsorgung in der Stadt Arnsberg). In der Satzung ist ein Mindestvolumen für verschiedene Branchen und Mitarbeiterzahlen festgelegt. Den Satzungsauszug mit Antrag finden Sie hier als Download.

Jeder Gewerbebetrieb ist grundsätzlich selbst verpflichtet, sein Unternehmen an die städtische Abfallentsorgung anzuschließen. Erfolgt kein Eigenanschluß, so kann die Stadt Arnsberg dem Betrieb eine Pflichtrestmülltonne zwingend zuordnen.

Die Technischen Dienste Arnsberg sind das kommunale Entsorgungsunternehmen der Stadt Arnsberg und kümmern sich um die Entsorgung der Abfälle zur Beseitigung aus Gewerbebetrieben.