Fortschreibung des "Städtebaulichen Entwicklungskonzeptes"

In den vergangenen Monaten hat die Stadt Arnsberg das Städtebauliche Entwicklungskonzept von 2007 fortgeschrieben und gleichzeitig die vom Rat der Stadt Arnsberg am 13.12.2006 beschlossenen Stadtumbaugebiete aktualisiert. Dabei lag ein besonderer Schwerpunkt auf den Gebieten Hüsten und Alt-Arnsberg.
Hier bilden sogenannte "Integrierte Handlungskonzepte" die Grundlage für die Inanspruchnahme von Fördermitteln des Bundes und des Landes NRW.

Das Städtebauliche Entwicklungskonzept

Im Jahr 2007 wurde das Städtebauliche Entwicklungskonzept - STEK 2007 (pdf, 3.802 KB) der Stadt Arnsberg als strategische Grundlage der räumlichen Entwicklung vom Rat der Stadt beschlossen. Die seither durchgeführten öffentlichen und privaten Maßnahmen sowie einige veränderte gesellschaftliche Entwicklungstrends erforderten eine Fortschreibung des Städtebaulichen Entwicklungskonzepts, um bisherige Ziele und Schwerpunktsetzungen zu überprüfen und ggf. zu aktualisieren.
Auf der Grundlage des überarbeiteten STEK 2030 (pdf, 2,3 MB) wurde eine Neubewertung der Handlungsräume in einzelnen Quartieren des Stadtgebietes vorgenommen, sich abzeichnende Entwicklungstrends dargestellt und bewertet sowie die beiden Integrierten Handlungskonzepte erstellt.

Die Integrierten Handlungskonzepte

Für die Stadtteile Hüsten und Alt-Arnsberg wurden Integrierte Handlungskonzepte erarbeitet, die sich an den Aussagen des Städtebaulichen Entwicklungskonzepts orientieren und diese räumlich vertiefen. Dabei wurde an zahlreichen Vorarbeiten, Konzepten und Planungen angeknüpft, die vorhandenen Ideen mit gesamtstädtischen Zielen und teilräumlichen Entwicklungsleitlinien zusammengeführt und prioritäre Projekte definiert.

Mit dem Beschluss des Rates vom 15. März 2016 wurden Änderungen und Ergänzungen zu den Integrierten Handlungskonzepten (IHK) Alt-Arnsberg und Hüsten beschlossen. Für bestimmte Bereiche innerhalb der Konzepte erfolgten Anpassungen, die insgesamt zu einer Profilierung des Stadtteils Alt-Arnsberg als Wohn-, Arbeits- und Bildungsstandort bzw. zu einer nachhaltigen Quartiers- und Stadtteilentwicklung Hüstens beitragen.

So wurde für das Integrierte Handlungskonzept Alt-Arnsberg (pdf, 6,9 MB) insbesondere die Idee einer "Lernstation Ruhrstruktur" mit verschiedenen Bausteinen als neue Maßnahme aufgenommen. Die Idee hierzu wurde im Rahmen der öffentlichen Ideensammlung für den Natur-Erlebnis-Raum entwickelt und soll den Campus "Am Eichholz" weiter stärken.

Für das Integrierte Handlungskonzept Hüsten (pdf, 9,7 MB) wurden insbesondere weitere Maßnahmen zur Nutzung von Franz-Stock-Gymnasium, Kultur-Forum und Rathaus formuliert, die zu einer stärkeren Einbindung dieser Einrichtungen in das Quartier beitragen. Für den Sport- und Solepark wurde u. a. dessen Weiterentwicklung als Erlebnisraum für Jung und Alt sowie zur Stärkung der touristischen Potenziale (Ausbau des Wohnmobilstellplatzes) als neue Maßnahmen beschlossen.

Die Umsetzung der einzelnen Maßnahmen innerhalb der IHKs erfolgt in Abstimmung mit der Bezirksregierung Arnsberg und unter der Voraussetzung der Aufnahme in das Stadterneuerungsprogramm.