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Sterbefall

Einzureichende Unterlagen im Sterbefall

Die Bestatter kennen sich mit der für die Beurkundung eines Sterbefalles notwendigen Formalitäten aus.

Eine Sterbefall muss dem Standesamt bis zum dritten auf den Todestag folgenden Werktag angezeigt werden.

Falls ein Angehöriger selbst einen Sterbefall dem Standesamt melden möchte, werden regelmäßig folgende Unterlagen/Angaben benötigt:

  • Todesbescheinigung des Arztes
  • Sterbefallanzeige des Krankenhauses oder sonstigen öffentlichen Einrichtung
  • Sterbefallanzeige der Kriminalpolizei bei nicht natürlichem Tod
  • Personalausweis oder Meldebescheinigung
  • Urkundlicher Nachweis des Familienstandes der verstorbenen Person
    - bei Ledigen
    • Geburtsurkunde
    - bei Verheirateten          
    • Eheurkunde (bei Eheschließung vor 1958)                              
    • Beglaubigte Ablichtung des beim Standesamt als Heiratseintrag fortgeführten Familienbuchs (bei Eheschließung ab 1958)
            Diese Urkunden befinden sich meistens im "Stammbuch der Familie".
    - bei Verwitweten     
    •  wie "bei Verheirateten"; zusätzlich Sterbeurkunde des verstorbenen Partners
    - bei Geschiedenen  
    •  wie "bei Verheirateten"; zusätzlich das rechtskräftige Scheidungsurteil.
                                      

Das Standesamt stellt Sterbeurkunden in der gewünschten Anzahl aus.

Grundsätzlich werden gebührenfreie Urkunden/Bescheinigungen ausgestellt für

  • die Krankenkasse,
  • die Sozialversicherung (zwei Stück)
  • die Bestattung (z.B. Friedhofsverwaltung, Kirchengemeinde) (zwei Stück)

Urkunden für private Zwecke sind gebührenpflichtig

  • 10,00 Euro für die erste Urkunde,
  •   5,00 Euro für jede weitere Urkunde

Die Gebühr für eine
  • Bescheinigung für die Zurückstellung der Beurkundung eines Sterbefalls
    beträgt 20,00 Euro.

Statistik Sterbefälle