Neue "Wohnbebauung Ruhrauen" in Alt-Arnsberg

Investorenwettbewerb zur Wohnbauentwicklung an der Ruhrstraße

Ansicht des Plangebietes
Ein Teil des Stadtumbaugebietes Alt-Arnsberg ist das Entwicklungsumfeld "Ruhrstraße" zwischen Ruhrstraße und Ruhr. Das bisher hauptsächlich von Autohäusern genutzte Areal steht seit einigen Jahren leer. Hier ist der Umbau zu einem attraktiven und innenstadtnahen Gebiet mit unterschiedlichen Nutzungen geplant.
Auf der rd. 8.600 qm großen zur Ruhr hin ausgerichteten Teilfläche soll eine Wohnbebauung mit ca. 20 - 30 Wohnungen entstehen und zu einer weiteren Aufwertung des nördlichen Innenstadtbereiches in Alt-Arnsberg beitragen.

Luftbild des Planungsgebietes

Durch die landschaftlich reizvolle Lage an der Ruhr ist dieser Standort für eine qualitativ hochwertige Wohnnutzung ("Wohnen am Wasser") mit unterschiedlichen Haustypen von Doppelhäusern und Geschosswohnungsbauten prädestiniert. Somit wird auch den Erkenntnissen zum Arnsberger Wohnungsmarkt (Zukunft Wohnen in Arnsberg (pdf, 341 KB)) Rechnung getragen, indem hier keine Einfamilienhausbebauung entstehen soll, die eine Konkurrenzsituation zu den anderen Wohngebieten entstehen ließe. Vielmehr soll auf dieser Fläche auf die Nachfrage nach besonderen Wohnungstypen (Passivhäuser, Stadtvillen) reagiert werden.

Foto Auslobungsunterlage
Aus diesem Grund wird für die "Wohnbebauung Ruhrauen" (als Teilbereich des  Bebauungsplan-Verfahrens "A 67 Ruhrstraße" ) ein Investorenwettbewerb durchgeführt. Hier soll das Grundstück in einem konkurrierenden Verfahren einer qualitätsvollen städtebaulich-architektonischen Lösung unter Berücksichtigung eines wirtschaftlichen Kaufpreisangebotes vermarktet und bebaut werden.

Vorgesehen ist ein einstufiger Investorenwettbewerb. Hierzu konnten sich interessierte Teams aus Architekten und Investoren bis Mitte März bewerben. Diese haben zwischenzeitlich die Planunterlagen erhalten (vgl. hierzu die Ausschreibungsunterlagen zum Investorenwettbewerb "Wohnbebauung Ruhrauen" (pdf, 1.623 KB) und werden bis zum 06. Juni ihre Wettbewerbsunterlagen abgeben, bevor am 24. Juni das Preisgericht tagt.

Auslober ist die Stadt Arnsberg. Die Organisation des Wettbewerbes erfolgt durch das Büro Post und Welters, Architekten BDA & Stadtplaner SRL.