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Parkhaus an der Goethestraße eröffnet [Dezember 2009]

Bürgermeister Hans-Josef Vogel übergibt 151 Stellplätze der Öffentlichkeit

Nach nur vier Monaten Bauzeit konnte auf dem Grundstück des ehemaligen Apollo-Parkplatzes ein Parkhaus (pdf, 444 KB) aus fünf Halbgeschossen mit insgesamt 151 Stellplätzen errichtet werden. Um das Grundstück optimal nutzen zu können, wurde hierzu von der benachbarten Kirchengemeinde St.-Johannes Baptist ein ca. fünf Meter breiter Grundstücksstreifen angekauft.

Mit einer Gebäudebreite von knapp 33 Metern und -länge von 48 Metern wurde das Parkhaus als Stahlkonstruktion auf den Stirnseiten zur Goethestraße und der Straße "Am Spring" mit einer Fassade aus Beton und Holzlamellen gestaltet. Lichtbänder im Bereich der Fahrgassen sorgen für Tageslichteinfall. Die Längsseiten zum Apollo-Kino und der katholischen Kirchengemeinde müssen aus Gründen der Durchlüftung des Parkhauses offen bleiben.

Die offene Stahlkonstruktion mit weiten Stützenabständen ermöglicht eine bequeme und benutzerfreundliche Nutzung des Parkhauses (vgl. GOBACAR-System von GOLDBECK (pdf, 414 KB).

Für die Sicherheit sorgen vollständig verglaste Treppenhäuser sowie eine Videoanlage. Mobilitätseingeschränkten Personen und Familien mit Kleinkindern stehen im Erdgeschoss je zwei reservierte und überbreite Stellplätze zur Verfügung (vgl. Parkhausgrundriss (pdf, 180 KB).

Mit dem Einsatz von Holz im Bereich der Fassade soll vor allem auch der Verpflichtung der Stadt Arnsberg Rechnung getragen werden, als eine der waldreichsten Kommunen und forstwirtschaftliches Zentrum in Nordrhein-Westfalen, für die Verwendung des Werkstoffes Holz zu werben (hier gehts zur Internetseite des Netzwerkes Wald und Holz Arnsberg).

Generalunternehmer war der Systemanbieter GOLDBECK aus Bielefeld), der nach einem Vergabeverfahren mit Auswahlgremium aus Stadtverwaltung, politischen Vertretern und lokalen Akteuren aus dem Stadtteil, zur Errichtung des Parkhauses beauftragt wurde. Die Entwurfsplanung und Fassadengestaltung erfolgte durch das ortsansässige Architekturbüro ZAKOWSKI GENERALPLANUNG.

Beim Bau des Parkhauses wurden als Nachunternehmer auch Firmen aus Arnsberg berücksichtigt. Die Firma Driller für die Erdarbeiten, Gerüstbau Haunert, Elektro Frohwein, Sonntag Datentechnik für die Videoanlage, die Dünschede GmbH für die Holzfassade, die Firma GaLaBau Hücker für die Mulden, der Malerbetrieb Thomas Ludwig und die Firma Winnen für die Gestaltung der Außenanlagen.

Am Freitag, 11. Dezember 2009 wurde das Parkhaus durch Bürgermeister Hans-Josef Vogel mit dem symbolischen Scherenschnitt eröffnet. Zuvor lobten die Festredner - Bürgermeister Hans-Josef Vogel, Klaus Humpe (Bezirksausschuss Neheim), Thomas Müller von Goldbeck und Conny Buchheister von Aktives Neheim - die schnelle und professionelle Bauabwicklung und das Generalunternehmen GOLDBECK übergab - zusammen mit dem Architekturbüro ZAKOWSKI GENERALPLANUNG - dem Bürgermeister den "goldenen Schlüssel".

Sehen Sie sich hierzu das städtische Video zur Eröffnung an

Mit dem neuen Parkhaus wurde der Forderung aus dem Stadtteil Rechnung getragen, in der Innenstadt Neheim mehr Stellplätze für Beschäftigte sowie Kunden des Geschäftsbereiches zu schaffen. Dabei erfolgte die Finanzierung der Maßnahme - rund 1,2 Mio. Euro - ohne städtische oder andere öffentliche Mittel allein aus Stellplatzrücklagen, die sich im Laufe der letzten Jahre durch Baumaßnahmen im Stadtteil Neheim angesammelt haben und nun zweckgebunden für die Herrichtung zusätzlicher Parkeinrichtungen eingesetzt wurden.

Bis zu einer Entscheidung des Rates der Stadt Arnsberg zur Frage der Bewirtschaftung wird das neue Parkhaus vorerst kostenfrei zur Verfügung stehen.

Video: Parkhaus "Goethestraße"

Nach nur viermonatiger Bauzeit wurde das neue Parkhaus an der Goethestraße offiziell eröffnet...