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Moosfelde

 

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Handlungsfeld Nahversorgung und Entwicklung des Zentrums

Das Ziel: Wiederbelebung der Stadtteilmitte

Das Zentrum Moosfeldes war in den 1970er Jahren als Nahversorgungszentrum zur Versorgung mit Lebensmitteln, Friseur etc. geplant und in den 1980er Jahren um einen Lebensmittelmarkt ergänzt worden. Die Veränderungen im Einzelhandel führten zur Aufgabe des Combi-Marktes und weiteren Geschäftsaufgaben im Zentrum, so dass die Versorgungsfunktion kaum noch gegeben und das Zentrum nicht länger Treffpunkt für nachbarschaftliche Kontakte war.

Die Notwendigkeit einer Neuentwicklung oder zumindest Inwertsetzung des Zentrums war daher eines der zentralen mit dem Quartiersmanagement verfolgten Ziele. Dabei ging es sowohl um die Ansiedlung eines Lebensmittelmarktes wie auch um die bauliche Aufwertung und Belebung des Zentrums.

Entwicklung des Zentrums

Die zwei wichtigsten Bausteine zur Entwicklung des Zentrums sind die gemeinsame Entwicklung eines Projektes mit der Diakonie Arbeit und Lernen gGmbH "Moosfelde bewegt" zur Belebung des Zentrums und das Finden eines Investors, der das jahrelang unter Zwangsverwaltung gestandene Zentrum gekauft hat. Die Ansiedelung der Diakonie Arbeit und Lernen im Zentrum im Oktober 2010 mit einem Secondhand-Kaufhaus, einem Schulungsraum, einem Arbeitslosenzentrum und einem Büro für die Projektleitung hat zur Beseitigung des Leerstands im Zentrum geführt. Die AGH-Maßnahme mit 15 1€-Kräften, die im Kaufhaus, im Quartiersservice und in den Institutionen im Stadtteil eingesetzt werden, haben erheblich zur Belebung des Zentrums und zu dessen sozialer Stabilisierung beigetragen.

Abbruch der ehem. Combi-Immobilie
Der Kauf der bis 2012 unter Zwangsverwaltung stehenden Ladenzeile im Zentrum Moosfeldes durch einen örtlichen Investor mit Interesse an der Entwicklung des Zentrums war ein wichtiger Schritt. Die Stadt hat daher in Kenntnis der Situation das Planungsbüro Post & Welters mit einer Gestaltungs- und Rahmenplanung (5.010 KB) für das Zentrum beauftragt. Die Entwurfsvarianten wurden in den politischen Gremien und im Stadtumbaubeirat präsentiert und diskutiert. Aufbauend auf diesem Prozess, ist es der Stadt Arnsberg zudem gelungen, das benachbarte Grundstück des ehemaligen Combi-Marktes zu erwerben und das seit 2003 leerstehende Gebäude im Herbst 2013 abzureißen. Alle Szenarien haben gezeigt, dass eine Entwicklung des Standortes nur unter Einbeziehung des angrenzenden Grundstücks (ehemalige Combi-Immobilie) sinnvoll möglich ist. Damit haben sich die Voraussetzungen für eine positive Entwicklung des Zentrums in Kooperation mit dem privaten Investor inzwischen wesentlich verbessert.

Aufgrund der schwierigen Vermarktungssituation der Ladenzeile lässt auch noch die Gestaltung der freigewordenen ehem. Combi-Fläche auf sich Warten. Geplant ist die Gestaltung als Gemeinschaftsgarten.
Ein weiterer wichtiger Baustein zur Belebung des Zentrums ist der seit 2010 jährlich am 01. Mai stattfindende Maimarkt, der gemeinsam vom Quartiersmanagement und Gemeinsam Handeln e.V. (Zusammenschluss von Wochenmarkthändlern - vorwiegend aus dem Bereich Wuppertal) und einigen Aktiven vor Ort organisiert wurde. Seit der Beendigung des Quartiersmanagement im Sommer 2013 liegt die Verantwortung allein bei den Aktiven, die mit Hilfe einer Organisations-Checkliste des Quartiersbüros die Arbeit übernommen haben. Bei der Werbung und Durchführung beteiligen sich der Schützenverein, FC Quast, die Bürgerinitiative und die Siedlergemeinschaft.

Weitere Projekte im Zentrum sind der Nikolausmarkt, der von den Vereinen Moosfeldes organisiert wird, die Beetpflege, die von der Bürgerinitiative durchgeführt wird sowie die Nutzung des ehem. Backshops für Informationen des Quartiersmanagements und aller anderen im Quartier.