Städtebaulich-verkehrsplanerische Konzeption für die Kirchstraße

Entwurf mit Kostenschätzung liegt zur Diskussion vor

Foto des Berichtes
Auf der Grundlage des MASTERPLAN | OEVENTROP und dem studentischen Ideenwettbewerb zum Ortskern Oeventrop wurde das Büro stadtverkehr, Hilden beauftragt, eine städtebaulich-verkehrsplanerische Konzeption mit Kostenschätzung für die Kirchstraße zu erarbeiten.

Dabei waren vor allem die folgenden Fragen zu klären:

  • Wie kann die Kirchstraße als Rückgrat Oeventrops und unter Berücksichtigung der Ergebnisse des Siegerentwurfes aus dem studentischen Ideenwettbewerb ausgestaltet sein?
  • Wie kann ein neuer Kreisverkehr im Bereich Kirchstraße/Oeventroper Straße eingebunden werden?
  • Wie kann die "Eingangssituation" von der Kirchstraße über den heutigen Parkplatz in ein neues Quartier "Im Grünneken" aussehen?
  • Wie gestaltet sich eine langfristig neue Straße zwischen Feuerwehrgerätehaus und Bahnhof und welche Funktion sollte diese übernehmen?
  • Welche Kosten entstehen für die einzelnen Maßnahmen?

Mit dem vorliegenden Gutachten wurden die Rahmenbedingungen und Zielsetzungen beschrieben und die Nutzungsstrukturen in der Kirchstraße, die verkehrliche Situation und Parksituation analysiert. Auf der Grundlage einer Darstellung wesentlicher Mängel und Chancen wurden schließlich Entwicklungspotenziale und Handlungsfelder aufgezeigt.
Das Büro stadtverkehr, Hilden kommt dabei zu dem Ergebnis, dass ein Vollausbau der Kirchstraße mit "Trittsteinen" gegenüber einem modulartigen Ausbau der Straße aus verschiedenen Gründen vorzuziehen ist und gibt einen Kostenüberblick zur Umgestaltung der Straße.

Foto eines 'Trittsteins' im Bereich des Stadtbüros
Aus städtischer Sicht kann derzeit jedoch die zum Umbau der Straße notwendige Finanzierung in den nächsten Jahren nicht sichergestellt werden. Darüber hinaus kann der Umbau der Kirchstraße als städtebauliche Maßnahme allein die unbefriedigende Situation im Einzelhandel strukturell nicht verbessern. Die Verwaltung hat daher den politischen Gremien den Vorschlag unterbreitet, die Bildung einer privaten Immobilien- und Standortgemeinschaft (ISG)(pdf, 25 KB) zu prüfen.

Weiteres Vorgehen

Um einer breiten Öffentlichkeit die Ergebnisse der städtebaulich-verkehrsplanerischen Konzeption und die voraussichtlichen Erschließungsbeiträge (auf der Basis der errechneten Kosten) für die betroffenen Anlieger darzustellen, lädt der Bezirksausschuss Oeventrop alle Interessierten zu einer Informationsveranstaltung am Mittwoch, 15. Oktober 2008, 18:00 Uhr in das Kolpinghaus Oeventrop ein.
An der Veranstaltung werden neben Vertretern des Bezirksausschusses Oeventrop auch die Stadtentwicklung der Stadt Arnsberg sowie die Fachdienste Stadt- und Verkehrsplanung und Straßen-|Brückenbau der Stadtwerke Arnsberg teilnehmen.