MASTERPLAN|ALT-ARNSBERG

Integrierte Innenstadtentwicklung im Stadtteil Alt-Arnsberg

Der Stadtteil Alt-Arnsberg

Der Stadtteil Alt-Arnsberg ist mit gut 19.500 Einwohnern eines der beiden Hauptzentren Arnsbergs. Dabei unterteilt die räumlich prägende Ruhrschleife den Stadtteil in die historische, westlich gelegene Altstadt (als ehemalige Hauptstadt des Herzogtums Westfalen) und die Neustadt (u. a. mit dem Standort der Bezirksregierung) im östlichen Bereich.

Die Qualitäten des Stadtteils stärken, Menschen für Alt-Arnsberg gewinnen und den Stadtteil zu einer attraktiven, lebenswerten Stadt für neue Bewohnerinnen und Bewohner weiter zu entwickeln, sind die wichtigsten Aufgaben der Stadtentwicklung. Dabei steht die Entwicklung der historischen Altstadt als touristischer Schwerpunkt, das Angebot an attraktivem Wohnraum für verschiedene Nachfragegruppen, eine gesicherte Nahversorgung sowie die Entwicklung von Gewerbeflächen z. B. nördlich des Bahnhofs im Mittelpunkt der Entwicklungen. Dem Stadtteil eine eigene hochwertige Identität zu geben, war und ist das zentrale Ziel der abgeschlossenen oder laufenden Projekte in Alt-Arnsberg.

Zusammenfassung bisheriger Aktivitäten im Stadtteil Alt-Arnsberg

Grafik von Berichten zum Masterplan
Bereits im Frühjahr 1998 wurde unter breiter Beteiligung der Bürger- und Händlerschaft mit einem Stadtteilmarketing-Prozess für Alt-Arnsberg begonnen. Hier wurde ein Leitbild für die Standortprofilierung Alt-Arnsbergs mit Blick auf die Gesamtstadt erarbeitet, das auf den besonderen landschaftlichen, städtebaulichen, kulturellen und historischen Qualitäten aufbaut. In unterschiedlichen Arbeitsgruppen wurde dann die Umsetzung verschiedener Einzelprojekte (u. a. rund um den Schlossberg, Entwicklung der touristischen Routen, thematische Stadtführungen, Service-Offensive der Händler etc.) angegangen. Diesem Stadtteilmarketing-Prozess war eine heftige Diskussion um die Zukunft des Altstadtbereiches Steinweg/Alter Markt vorausgegangen. Dabei ging es vor allem um verkehrliche Fragen. In einem vom Land Nordrhein-Westfalen geförderten moderierten Prozess konnte schließlich ein Ergebnis erzielt werden. Dieses beinhaltete ein städtebauliches Gesamtkonzept, das den Stellenwert und die Funktion Alt-Arnsbergs innerhalb des gesamtstädtischen Gefüges definierte. Unter dem Leitbild „AltstadtEreignis“ sollte die Altstadt zu einem touristischen und kulturellen Zentrum entwickelt werden. Dieser Arbeitsschritt war entscheidend für die anschließende Entwicklung der Projekte und Maßnahmen und ein wichtiger Schritt hin zu mehr Qualität und einer eigenen Identität des Stadtteils. Das Einzelhandelsgutachten und -konzept (2001) erzielte erstmals einen stadtweiten Konsens für eine Schwerpunktbildung im Hinblick auf die unterschiedlichen Funktionen der Stadtteile und Stadtteilzentren. Die Alt-Arnsberger Innenstadt wurde hier in Form dreier funktional und räumlich voneinander getrennter Verdichtungsbereiche des Einzelhandels ("Steinweg/Alter Markt", "Brücken-Center/Clemens-August-Straße" und "Gutenbergplatz") mit nur geringen Austausch- bzw. Kopplungsbeziehungen definiert. Dabei stellt die Altstadt aufgrund ihrer entscheidenden Bedeutung für die Ausstrahlungskraft und Identität der Stadt einen wichtigen "weichen Standortfaktor" dar. Mit der Fortschreibung des Einzelhandelskonzeptes wird dem Stadtteil Alt-Arnsberg hinsichtlich der Nahversorgung eine insgesamt zufrieden stellende Struktur attestiert, die jedoch unter Veränderungsdruck steht. Während im Bereich des Brücken- und Gutenbergplatzes eine gute Vollversorgungsfunktion besteht, ist diese am Steinweg/Alter Markt gerade noch gesichert. Die Wohnbereiche "Schreppenberg", "Stadtbruch" und "Gierskämpen/ Dickenbruch" galten dagegen im Segment der "Nahversorgung" zum Zeitpunkt der Konzepterstellung als unterversorgt. Als bedenklich wurde die Tatsache herausgestellt, dass Alt-Arnsberg nur gut 70% seiner nahversorgungsrelevanten Kaufkraft innerhalb des Stadtteils realisieren konnte. Mit der Eröffnung der Märkte an der Ruhrstraße dürften die Kaufkraftabflüsse in andere Stadtteile und Zentren aber zu einem guten Teil in den Stadtteil zurück gelenkt worden sein. Als Grundvoraussetzung für die Erstellung und Förderung gebietsbezogener Handlungskonzepte wurden mit Beschluss des Rates der Stadt Arnsberg in den Stadtteilen Alt-Arnsberg, Neheim und Hüsten Stadterneuerungsgebiete festgelegt. Die nach wie vor wichtigen Ziele für Alt-Arnsberg sind dabei u. a.
  • Positionierung der historischen Altstadt als die Kulturstadt des Sauerlandes,
  • Pflege und Entwicklung der historischen, architektonischen und städtebaulichen Qualitäten durch öffentliche wie private Maßnahmen,
  • Besondere Berücksichtigung des Themenschwerpunktes Stärkung/Stabilisierung des Einzelhandels für die Neustadt bzw. der Funktionen Handel, Kultur und Tourismus, Gastronomie und Dienstleistung für die Altstadt.

Die Positionierung Alt-Arnsbergs innerhalb des Funktions- und Nutzungsgefüges wurde dann im Bericht zur Stadtentwicklung (pdf, 1.778 KB, pdf) von 2003 genauer definiert und weiter auf gesamtstädtischer Ebene gefestigt. Dabei wurden die Auswirkungen der demografischen Entwicklung innerhalb dieses Prozesses eingehend thematisiert. Im Hinblick auf eine zukunftsfähige Entwicklung der Hauptzentren Neheim und Alt-Arnsberg sollten sich die Zentren in ihren regional bedeutsamen Funktionen ergänzen. Eine auf Kooperation hin ausgerichtete Entwicklung bedeutet für Alt-Arnsberg die Stärkung des Kultur- und Tourismussektors, der Wohnungsversorgung sowie die Weiterentwicklung als Verwaltungs- und Dienstleistungsstandort.

Im Rahmen der Diskussion um das Thema "Zukunft Wohnen" (314 KB, pdf) wurde deutlich, dass eine weitere Ausdifferenzierung der Wohn- und Lebensstile zu erwarten ist, auf die mit besonderen Antworten reagiert werden muss. Konkret bedeutet das für die Gesamtstadt und für den Stadtteil Alt-Arnsberg, dass zum einen auch weiterhin Neubauten, insbesondere für Familien in einem kindgerechten Wohnumfeld erforderlich sind. Zum anderen ist davon auszugehen, dass in Zukunft auch besondere Wohnformen (beispielsweise für Senioren, aber auch für Singles und kinderlose Paare), bevorzugt auf Innenstadt-Standorten, nachgefragt werden. Insgesamt wird somit eine - auch stadtteilbezogen gesehene - Neuorientierung der Wohnungspolitik notwendig. Der Stadtteilmarketing-Prozess Alt-Arnsberg erzeugte eine "Aufbruchstimmung", die dazu beitrug, dass mit hohem bürgerschaftlichen Engagement die Grundlinien für die zukunftsfähige Entwicklung Alt-Arnsbergs erarbeitet wurden, die bis heute für die Planungen und die verschiedensten Einzelprojekte maßgeblich sind. So werden z. B. mit dem Verkehrsverein Arnsberg e. V., dem Heimatbund und dem Altstadtverein touristische Aktivitäten rund um die Altstadt Arnsbergs entwickelt und angeboten. Beispielhaft seien hier die über die Stadtgrenzen hinaus bekannten thematischen Stadtführungen für unterschiedliche Zielgruppen erwähnt. Schließlich wurde mit der Bewerbung zur Durchführung einer Landesgartenschau ein wesentlicher Schritt hin zur Neuorientierung der Altstadt getan werden. Das hier erstellte "Programm" legte die Leitlinie für die heutigen Aktivitäten (z. B. Klosterinnenhof, Weingärten, Ruhrrenaturierung, Eichholz, Oberfreistuhl) und übernahm eine wichtige räumliche Bündelungsfunktion. Unter dem Begriff Aktionsplan Alt-Arnsberg werden seit nunmehr drei Jahren mit den lokalen Akteuren Projekte aus dem Bereich "Tourismus" entwickelt. Hierbei steht die bürgerschaftliche Beteiligung im Vordergrund. Die Stadt konzentriert sich auf die Unterstützung der Projekte und die weitere institutionelle Aufwertung durch Schaffung neuer Kulturorte (Kloster Wedinghausen, Musikschulzentrum West ...), die Besucher anziehen.

Der MASTERPLAN | ALT-ARNSBERG

Mit dem MASTERPLAN|ALT-ARNSBERG werden die bisherigen sich ergänzenden Aktivitäten zur Erreichung der genannten Ziele gebündelt und Strategien für die weitere integrierte Entwicklung Alt-Arnsbergs definiert. Hierzu werden die Entwicklungen im Stadtteil Alt-Arnsberg beschrieben, die aktuellen stadtentwicklungspolitisch relevanten Projekte in ihren räumlichen und funktionalen Zusammenhang gestellt und Chancen für zukünftige Entwicklungen aufgezeigt. Die Stadtentwicklung der Stadt Arnsberg setzt damit, neben der Erstellung des MASTERPLAN|NEHEIM, die Definition von Entwicklungsbereichen und Themenschwerpunkten auf der Stadtteilebene fort.

Entwicklungsbereiche (Altstadt - Neustadt - Bahnhofsumfeld - Ruhr )

Übersicht der Entwicklungsbereiche
Der Stadtteil Alt-Arnsberg wird im Folgenden in vier Entwicklungsbereiche unterteilt, deren Besonderheiten (Eigenarten) und Potenziale im MASTERPLAN|ALT-ARNSBERG heraus gearbeitet werden und zu einer zielgerichteten Entwicklung im Sinne des Stadtentwicklungsprogramms beitragen:
  • Die Altstadt zwischen der westlichen Ruhrschleife mit ihren beiden Polen, der Schlossruine im Norden und dem ehemaligen Kloster Wedinghausen im südlichen Bereich.
  • Die Neustadt vom Lüsenberg bis zur Jägerkaserne innerhalb der östlichen Ruhrschleife mit wichtigen regional bedeutsamen Verwaltungseinrichtungen.
  • Das Bahnhofsumfeld nördlich der Neustadt mit dem Bahnhof Arnsberg, dem angrenzenden Gewerbegebiet "Zu den Werkstätten" und dem Entwicklungsumfeld Ruhrstraße
  • Die Ruhr als prägendes Element Alt-Arnsbergs, die mit ihrer Schleife den Stadtteil Alt-Arnsberg umfasst und mit ihrer hohen Bedeutung für den Wasser-, Umwelt- und Naturschutz allen Zielgruppen (Bewohner, Touristen) zugute kommt.

Die Altstadt - Erhalt und Stärkung des historischen Stadtkerns

Entwicklungsbereich Altstadt
Der in der westlichen Ruhrschleife liegende historische Stadtkern Arnsbergs besitzt eine sehr hohe städtebauliche und historische Qualität und ist und bleibt der wichtigste Anknüpfungspunkt für touristische Aktivitäten (Kulturtourismus). Er erstreckt sich zwischen der Ruhr im Westen und Osten, der Schlossruine im Norden sowie dem Kloster Wedinghausen im Süden.

Mit dem Brückenplatz bestehen historisch ableitbare Verknüpfungspotenziale zur östlich gelegenen Neustadt. Und über das Entwicklungsumfeld "Ruhrstraße" wird das Bahnhofsumfeld mit dem Altstadtbereich verbunden.

Die ehemalige Hauptstadt des Herzogtums Westfalen verfügt mit dem nördlichen, mittelalterlichen und dem Klassizismus-Viertel im Süden der Altstadt über ein hohes Potenzial für eine weitere Aufwertung der einzelnen Bereiche. Dabei bildet der Neumarkt den Mittelpunkt der beiden Entwicklungsachsen. Unter den Begriffen "Stadtgestalt", "Gebäude erhalten und nutzen" und "Geschichte erleben" soll die Altstadt in besonderer Weise der Profilierung der Gesamtstadt im Bereich "Kultur und Tourismus" zugute kommen, ohne dass dabei die Bereiche "Handel und Gastronomie" sowie "Wohnen" vernachlässigt werden (Stichwort: Lebendige historische Altstadt). Das südlich der Altstadt gelegene "Eichholz" übernimmt wichtige Naherholungsfunktionen.

Stadtgestalt
Mit einer zielgerichteten gestalterischen Aufwertung des öffentlichen Raumes und prägnanter "Orte" sowie der Pflege seines geschichtlich-kulturellen Erbes bewahrt die historische Altstadt ein unverwechselbares Gesicht. Wesentliche Projekte sind hier die Aufwertung der Achse zwischen dem Schlossberg als ehemaliges weltliches und dem Kloster Wedinghausen als ehemaliges geistliches Zentrum ("Historische Meile"), die Neugestaltung der Bömerstraße mit dem Kreisverkehr und die Anbindung der Neustadt über den Brückenplatz und die Ruhr, der zweiten Phase der klassizistischen Stadterweiterung ab 1830. Mit der Umsetzung des Beleuchtungskonzeptes soll die Altstadt inszeniert und ausgewählte öffentliche Räume, Plätze und einzelne Gebäude "in Wert" gesetzt werden.

Gebäude erhalten; neue Nutzungen etablieren
Mit der Instandsetzung und Umnutzung erhaltenswürdiger Gebäude werden gleichermaßen historisch bedeutsame wie identitätsstiftende Bereiche aufgewertet und neue Nutzungen etabliert. So steht die 2003 eröffnete KulturSchmiede für kulturelle Veranstaltungen zur Verfügung und trägt mit vielfältigen Programmen ebenso zu einer Belebung der Altstadt bei wie die Umnutzung des ehemaligen Hotels "Zur Krone" für musisch-kulturelle Weiterbildungszwecke (Kreismusikschule) und die Schaffung einer öffentlichen Plattform für die KreaSchule.

Mit der Neugestaltung des Westflügels des ehemaligen Klosters Wedinghausen fand das Stadt- und Landständearchiv ein neues Zuhause. Dabei konnte der historisch bedeutsame barocke Dachstuhl erhalten und dank eines architektonisch herausragenden Konzeptes der Öffentlichkeit zugänglich gemacht werden. Gemeinsam mit der Umgestaltung des alten Musiksaals, zur Aufnahme der historischen Schulbücherei und der Ausstellung "Denn das Erste ist verloren ..." zur Geschichte des Ortes Kloster Wedinghausen, der neuen "SchulStadtBücherei" mit "SelbstLernZentrum" am Gymnasium Laurentianum und vor allem der Umgestaltung des Klosterinnenhofes (Preisträger im Wettbewerb "Stadt macht Platz – NRW macht Plätze!") entwickelt sich dieser Bereich zu einem Zukunftsort auf dem Klosterberg ("Rückkehr eines verlorenen Ortes").

Mit der für die Jahre 2008 ff. vorgesehenen Aufstellung eines Denkmalpflegeplans für die Altstadt soll darüber hinaus das kulturelle Erbe erhalten werden, ohne dass zum Teil notwendige Modernisierungsmaßnahmen an denkmalgeschützten Gebäuden verhindert werden.

Geschichte erleben
Der heutige Stadtteil Alt-Arnsberg war sowohl Hauptstadt des kölnischen Herzogtums Westfalen und preußischer Regierungssitz und ist bis heute Sitz der nordrhein-westfälischen Bezirksregierung Arnsberg. Diese spannungsvolle Geschichte soll sich in der Entwicklung des Stadtteils wieder spiegeln. Neben der Entwicklung von Einzelprojekten ist dabei auch die Um- bzw. Neugestaltung der Stadteingänge (in die "äußere Stadt" und in die Altstadt) von besonderer Bedeutung.

Neben einer Vielzahl von Einzelveranstaltungen, die der Bewohnerschaft Arnsbergs zugute kommen und für Auswärtige einen willkommenen Anlass bieten, den Stadtteil Alt-Arnsberg zu besuchen (Ruinenfest, Arnsberg kulinarisch, Herbsttage, Weihnachtsmarkt, der jährlich stattfindende Internationale Kunstsommer und die Vielzahl von Stadtführungen) und einer Zielgruppen orientierten Darstellung des touristischen Angebotes auf den städtischen Internetseiten, wurden bereits sehr frühzeitig vielfältige Einzelprojekte entwickelt, die unter dem Begriff "Aktionsplan – Neue Qualitäten für Alt-Arnsberg" zusammengefasst sind. Hinsichtlich ihrer Bedeutung, der jeweiligen Zielsetzung und der geplanten bzw. bereits durchgeführten Maßnahmen wird zu jedem einzelnen Projekt bzw. jeder Projektidee auch eine Aussage zum aktuellen Planungsstand getroffen. Dabei werden auch Projekte bzw. Veranstaltungen berücksichtigt, die nicht originär dem Tourismus zuzuordnen sind, diesem jedoch zugute kommen (Wohnen und Leben im historischen Zentrum, Renaturierung Ruhr).

Die Neustadt - Zentrum für Bewohnerinnen und Bewohner ausbauen

Entwicklungsbereich Neustadt

Die Straße "Brückenplatz" als "Ausläufer" des Klassizismusviertels bzw. die Rumbecker Straße verbindet die Alt- mit der Neustadt und stellt das Rückgrat dieses Entwicklungsbereiches dar. Er wird durch im Wesentlichen drei Einzelhandelsverdichtungen und für die Gesamtstadt wie die Region bedeutsame öffentliche Einrichtungen geprägt und verfügt darüber hinaus über qualitativ hochwertige Wohnbezirke. Die geradlinig verlaufende Clemens-August-Straße stellt ein Bindeglied zwischen den beiden Entwicklungsbereichen Neustadt und Bahnhofsumfeld dar. Für den Stadtteil Alt-Arnsberg übernimmt somit der Entwicklungsbereich "Neustadt" vor allem die Aufgaben "Handel", "Dienstleistungen" und "Wohnen" und gewährleistet eine weitere Profilierung der Gesamtstadt als Verwaltungsstandort in der und für die Region.

Handel
Mit den Geschäften rund um das "Brücken-Center", im Bereich des Gutenbergplatzes und entlang der Clemens-August-Straße finden sich in der Neustadt Einzelhandelsverdichtungen, die – neben dem Geschäftsbesatz in der Altstadt – den weitaus größten Anteil an Geschäften in Alt-Arnsberg ausmachen. Wegen ihrer derzeitigen nur geringen Austausch- bzw. Kopplungsbeziehungen besteht hier allerdings erheblicher Entwicklungsbedarf. Dabei ist insbesondere der Handel im Brücken-Center und entlang der südlichen Clemens-August-Straße soweit möglich zu unterstützen. Demgegenüber werden die Entwicklungen im Bereich der Ruhrstraße und im südlichen Teil Alt-Arnsbergs (Teutenburg) zu einer Stabilisierung der Nahversorgung in den größeren Wohnbereichen (Innenstadtrandbereiche) beitragen.

Verwaltungseinrichtungen
In der Neustadt sind für die Gesamtstadt und die Region bedeutsame, öffentliche Einrichtungen angesiedelt. Hierzu gehört in erster Linie die Bezirksregierung Arnsberg mit ihren Gebäuden an der Seibertzstraße. Mit über 1.000 Beschäftigten allein im Stadtteil Alt-Arnsberg und den daraus resultierenden wirtschaftlichen Effekten für die Gesamtstadt ist die seit 1816 in Arnsberg ansässige Bezirksregierung eine herausragende Einrichtung für den Standort und für die gesamte Region "Südwestfalen". Selbst wenn im Rahmen der Verwaltungsstrukturreform des Landes Nordrhein-Westfalen die Bezirksregierungen zugunsten neuer Regionalbehörden aufgelöst werden, lassen Signale aus der Landesregierung erwarten, dass die Behördenstandorte zentral bleiben, also auch in Alt-Arnsberg Arbeitsplätze in diesem Bereich auf lange Zeit gesichert sind. Allerdings hat die Diskussion um die Bezirksregierung eine negative Wirkung für Alt-Arnsberg und darüber hinaus als Wohnort.

Darüber hinaus befindet sich an der Straße "Brückenplatz" das Landgericht mit den zum Landgerichtsbezirk gehörenden zehn Amtsgerichten mit rund 530 Beschäftigten innerhalb der Region. Auch die Handwerkskammer und der Einzelhandelsverband Südwestfalen haben ihren Standort am Brückenplatz, wohingegen der Sitz der Industrie- und Handelskammer zu Arnsberg (IHK) an der Königstraße in der Altstadt ist. Diese Einrichtungen haben den Stadtteil Alt-Arnsberg und den Entwicklungsbereich Neustadt mit ihren Gebäudekomplexen städtebaulich geprägt. Während das Gebäude der Bezirksregierung mit seinem Turm als Wahrzeichen des Stadtteils weithin sichtbar ist, betont insbesondere das in den Jahren 1840 bis 1842 errichtete klassizistische Gerichtsgebäude des Landgerichts die Straße "Brückenplatz" als Eingang in das Klassizismusviertel.

Wohnen
Als zweitgrößter Stadtteil innerhalb der Gesamtstadt nimmt der Stadtteil Alt-Arnsberg eine wichtige Funktion als Wohnstandort wahr. Wie bereits dargestellt, ist für den Bereich "Wohnen" zukünftig eine weitere Ausdifferenzierung zu erwarten. Im Stadtteil Alt-Arnsberg, und hier insbesondere im Entwicklungsbereich Neustadt, wurden daher unterschiedliche Entwicklungen angestoßen. Beispielhaft seien hier die Projekte an der Hellefelder Straße (Seniorenwohnungen "Liebfrauen" des Caritas-Verbandes, Seniorenwohnanlage des Vereins "Gemeinsam statt Einsam" mit barrierefreien Wohnungen) genannt. Sie gewährleisten ein qualitativ hochwertiges Wohnangebot für ältere Menschen, die in zentraler Innenstadtlage leben möchten und auf zum Teil unterschiedliche Serviceangebote angewiesen sind. Dabei stärkt die fußläufige Lage zum Brücken-Center die Nahversorgungsfunktion dieses Geschäftsbereiches.

Das Bahnhofsumfeld

Entwicklungsbereich Bahnhofsumfeld
Dieser Entwicklungsbereich umfasst den direkten Bahnhofsbereich, das nördlich gelegene Gewerbegebiet "Zu den Werkstätten" und das Entwicklungsumfeld "Ruhrstraße" westlich der Ruhr, welches auch den Zugang zum Entwicklungsbereich "Altstadt" markiert und mit der geplanten Fuß- und Radwegebrücke über die Ruhr eine Verbindung zum Entwicklungsbereich "Neustadt" herstellt. Ende 2004 wurde das Bahnhofsumfeld in das Bund-Länder-Förderprogramm "Stadtumbau West" aufgenommen. Seine rechtliche Grundlage erhält das Stadtumbaugebiet durch das Baugesetzbuch, das die folgenden Ziele für die Entwicklung definiert:
  • "Anpassung der Siedlungsstruktur an die Erfordernisse der Entwicklung von Bevölkerung und Wirtschaft"
  • "Verbesserung der Wohn- und Arbeitsverhältnisse sowie der Umwelt"
  • "Stärkung innerstädtischer Bereiche"
  • "Neue Nutzungen für nicht mehr bedarfsgerechte bauliche Anlagen"
  • "Rückbau von baulichen Anlagen, die anderen Nutzungen nicht mehr zuführbar sind"
  • "Nachhaltige städtebauliche Entwicklung oder verträgliche Zwischennutzung freigelegter Flächen"
Der direkte Bahnhofsbereich
Mit dem Bau einer neuen Ruhrbrücke ist eine direkte Verbindung des Bahnhofs und des Gewerbegebietes „Zu den Werkstätten“ an das überregionale Straßennetz (BAB 46) geplant. Weiterhin wird der nördliche Bahnhofsbereich durch die neue Zuwegung an das umliegende Stadtgebiet angeschlossen. Die Um- bzw. Neugestaltung des Bahnhofsvorplatzes und des nördlichen P+R-Platzes hat die Schaffung eines wichtigen innerstädtischen Verkehrsknotenpunktes zum Ziel. Die gute Verknüpfung der Verkehrsträger Bahn, Bus, Rad- und Fußverkehr steht hier im Mittelpunkt. Durch die Neugestaltung des Bahnhofsvorplatzes wird weiterhin die städtebauliche Bedeutung des Bahnhofsgebäudes erneuert und gestärkt. Als Abschluss der Achse Clemens-August-Straße hat das Bahnhofsgebäude ein stadtbildprägende Funktion.Bebauungsplanung Bahnhofsumfeld Alt-Arnsberg
Im Jahr 2001 wurde der Aufstellungsbeschluss für den Bebauungsplan A22 „Bahnhofsumfeld Alt-Arnsberg“ gefasst, um die planungsrechtlichen Voraussetzungen zur Neuordnung des Gebietes zu schaffen. Der Rahmenplan bildet die Grundlage für die Erarbeitung dieses Bebauungsplanes. Eine besondere Problematik im Rahmen des Verfahrens stellen die Altlasten dar, die in umfangreichen Gutachten untersucht und bewertet werden mussten. Ende Juni 2004 wurde die frühzeitige Beteiligung der betroffenen Bürger und Träger öffentlicher Belange gemäß Baugesetzbuch durchgeführt.Ansiedlung neuer Nutzungen im direkten Bahnhofsumfeld
Das Nebengebäude des Empfangsgebäudes – die alte Bahnhofsmeisterei – wurde zu einem Treffpunkt für Initiativen umgebaut. Die hierfür erforderlichen Renovierungsarbeiten wurden in 2005 abgeschlossen. Östlich des Gebäudes plant der Verein Arnsberger-Feuerwehr-Historie e.V. mit Unterstützung der Stadt Arnsberg ein Kommunikations- und Begegnungszentrum mit einem Feuerwehrmuseum. Dieses breit gefächerte Angebot kann im Bahnhofsumfeld dazu beitragen, mehr Leben und Aufenthaltsqualität in diesem Bereich zu entwickeln.Aufwertung und Stärkung der gewerblichen Flächen „Zu den Werkstätten“
Die Rahmenplanung aus dem Jahr 2000 sieht für dieses Gebiet eine sukzessive Entwicklung als Ergänzung und Inwertsetzung des Bestandes vor. Neben einer neuen Nutzung der ehemaligen Bahnflächen, besteht die Möglichkeit, das vorhandene Gewerbe sinnvoll zu ergänzen und neue Gewerbebetriebe anzusiedeln. Alternativ wird zurzeit die Möglichkeit zur Entwicklung eines Logistikzentrums untersucht.Entwicklungsbereich Ruhrstraße – Einzelhandels-/Wohnnutzung
Der entlang der Ruhrstraße liegende Enwicklungsbereich, der auch eine der wichtigen Stadteinfahrten darstellt, wird als Wohn- und Einzelhandelsstandort entwickelt. Basierend auf Ideen aus der Rahmenplanung Bahnhofs-Umfeld wurden über ein moderiertes Verfahren die nachfolgenden städtebaulichen Qualitäten für die neuen Nutzungen definiert:
  • Herstellung eines erkennbaren Straßenraums an der Ruhrstraße
  • Städtebauliche Formulierung des Stadteingangs
  • Aufgelockerte und durchgrünte Stadtstrukturen im Bereich der Ruhrauen
  • Querbarkeit und Anbindung des Gebietes an die Stadt
  • Qualitativ hochwertiger Einzelhandelsbaustein
  • Hochwertiges Wohnen an der Ruhr
Das städtebauliche Konzept sieht eine klare Strukturierung vor: Das Wohngebiet orientiert sich zur Ruhr und wird über eine Fuß- und Radwegbrücke an die Uferstraße angebunden. Die Einzelhandelsgebäude entlang der Ruhrstraße bilden eine klare Raumkante aus und tragen somit zur Wiederherstellung eines Straßenraumes bei. Eine Zonierung des Gebietes ordnet die Flächen mit einer hohen Verschattung durch den Schlossberg der Einzelhandelsnutzung zu, während die Wohnbebauung entlang der Ruhr einen von Lärm geschützten Bereich mit guter Besonnung erhält. Die Einzelhandelsbebauung wurde im September 2005 fertiggestellt. Zurzeit wird an der Umsetzung der Wohnbebauung gearbeitet.Neues Wohnen an der Ruhr
Mit dem Investorenwettbewerb "Wohnbebauung Ruhrauen" wurde die Planung für ein neues Wohngebiet zwischen Ruhrstraße und Ruhr entwickelt. Ein neues Konzept mit individuellem Wohnungsbau von hoher funktionaler und gestalterischer Qualität und Homogenität in Holzrahmenbauweise kann neue Qualitäten in diesem Ruhrrandbereich schaffen. Jetzt wird daran gearbeitet, das anspruchsvolle Konzept in seine Realisierung zu überführen.Verknüpfung mit den Entwicklungsbereichen "Neustadt", "Altstadt" und Ruhr
Mit der geplanten Fuß- und Radwegbrücke im Bereich der Uferstraße/Rintelenstraße über die Ruhr wird die "Wohnbebauung Ruhrauen" in Richtung Clemens-August-Straße an die Neustadt angebunden und damit die heutige "Rückseite" des künftigen Wohngebietes zur Schauseite. Über alte Wegeverbindungen erhält das Gebiet aber auch eine direkte Anbindung an die Altstadt. Mit der Ruhrrenaturierung "Mengen Wiese" in unmittelbarer Nachbarschaft ist die Ruhr hier wieder als Wildflusslandschaft erlebbar. Im Zusammenhang mit der Entwicklung der beschriebenen hochwertigen Wohnnutzung wird der gesamte Bereich somit zu einem attraktiven Wohnstandort in fußläufiger Nähe zu den Entwicklungsbereichen "Altstadt" und "Neustadt".

Die Ruhr

Entwicklungsbereich Ruhr
Prägendes Element Alt-Arnsbergs ist die mit ihrer Doppelschleife den Stadtteil umfließende Ruhr. Sie ist gleichermaßen Abgrenzung der Entwicklungsbereiche Altstadt und Neustadt wie räumliche Zäsur zwischen diesen und wurde durch Eingriffe des Menschen auch im Bereich von Alt-Arnsberg in seinem Verlauf verändert und eingeengt.

Dem Fluss kommt eine hohe Bedeutung für den Gewässer-, Umwelt- und Naturschutz zu. Darüber hinaus spielt die Ruhr mit ihrem begleitenden Wegesystem für Bewohner wie Touristen eine wesentliche Rolle als Erholungsbereich, hier insbesondere im Bereich des an die Altstadt angrenzenden "Eichholz".

Mit der Strategie des Landes Nordrhein-Westfalen für einen ganzheitlichen Gewässerschutz zur Verbesserung von Gewässer- und Auenstrukturen wurde für die obere Ruhr ein Konzept entwickelt, um der Wasserrahmenrichtlinie der Europäischen Union zu entsprechen. Dieses integriert alle erforderlichen fachlichen Aspekte und dient den Ruhranliegern zur Unterstützung bei der Durchführung von Gewässerrenaturierungs- und Unterhaltungsmaßnahmen. Im Bereich von Alt-Arnsberg konnten so bereits zwei Renaturierungsmaßnahmen, "Mengen Wiese" und "Altes Feld", umgesetzt werden, die zudem besondere Bedeutung für das "kulturelle" Stadtbild haben.

Neben der eigentlichen Renaturierung, die als gelungene landschaftliche Aufwertung auch der Naherholungsfunktion dient, konnte somit auch ein Beitrag zum Hochwasserschutz geleistet werden, wonach ein vom Land Nordrhein-Westfalen in Auftrag gegebener "Hochwasseraktionsplan Ruhr" für die Stadt Arnsberg die am stärksten betroffenen Gebiete im Verlauf des Flusses von der Quelle bis zur Mündung ausweist. Die Renaturierungsmaßnahmen sollen schrittweise weitergeführt werden.

Entwicklungsbereichsübergreifende Themen

Stadteingänge – "Tore zur Stadt"
Die Um- und Neugestaltung der Stadteingänge in den Stadtteil Alt-Arnsberg (Autobahneinfahrten Hüstener Straße – Jägerstraße und Uentroper Straße – Ruhrstraße, Hellefelder Straße mit Kreisverkehr Teutenburg), in die Alt- (Jägerstraße, Bömerstraße, Steinweg) und Neustadt (Brückenplatz, Rumbecker Straße) sowie zu gewerblichen Gebieten (Hammerweidebrücke, Altes Feld) ist ein unverzichtbares Instrument, den Stadtteil Alt-Arnsberg aufzuwerten und ein Zeichen des "Aufbruchs" zu setzen. So sollen die Stadteinfahrten gleichermaßen und quasi "auf den ersten Blick" die Unverwechselbarkeit der alten Hauptstadt des Herzogtums Westfalen z. B. für Touristen erlebbar machen, wie für die Bewohnerinnen und Bewohner des Stadtteils Identität stiftend wirken.Erreichbarkeit und Aufenthaltsqualität
Arnsberg setzt auf eine optimale Erreichbarkeit durch die gleichberechtigte Förderung aller Verkehrsträger. Ob mit dem Auto, öffentlichen Verkehrsmitteln, dem Rad oder zu Fuß: Die jeweils notwendige Infrastruktur muss auf die Bedürfnisse der unterschiedlichen Zielgruppen abgestimmt sein. Mit der Anbindung des Stadtteils Alt-Arnsberg an das regionale Verkehrsnetz (Bundesautobahn, Bundes- und Landstraßen in Richtung Möhnesee, Meschede, Sundern) und mit den innerstädtischen Straßenverbindungen ist die Erreichbarkeit mit dem Auto als sehr gut zu bewerten. Mit der Neugestaltung von Plätzen und Straßenräumen (Brückenplatz / Rumbecker Straße) sollen die Verkehrsabläufe und die Aufenthaltsqualität insbesondere für den Fußgängerverkehr verbessert werden. Neue Fuß-(Pforten) und Radwegeverbindungen komplettieren das Angebot im vorhandenen Netz. Und mit der Umgestaltung der Bereiche um den Brückenplatz soll eine bessere Verknüpfung der Alt- mit der Neustadt erzielt werden. Schließlich soll ein geändertes Verkehrskonzept für die Altstadt (im Bereich Steinweg/Alter Markt, Lindenberg, Apostel-, Apotheken-, Hallenstraße, Ruhrstraße) die Potenziale für diesen Bereich abschließend aktivieren und so dem Tourismusstandort zugute kommen.Leerstehende Infrastrukturen
In der Vergangenheit leergezogene Gebäude bzw. brachgefallene Flächen sollen einer neuen Nutzung zugeführt werden. Dabei sind die oben beschriebenen Entwicklungsziele für den Stadtteil Alt-Arnsberg wie auch für die einzelnen Entwicklungsbereiche zu berücksichtigen. Neben einer neuen Nutzung des Bahnhofsgebäudes (vgl. Stadtumbaugebiet Bahnhofsumfeld Alt-Arnsberg) wird auf privater Seite zurzeit eine neue Nutzung des Gebäudes "Alte Post" am Neumarkt angestrebt. Das ehemalige Hallenbad, das eines der wenigen Zeugnisse der 1960er-Architektur in Arnsberg ist, sollte quasi "auf Zeit" für Ausstellungen und Veranstaltungen genutzt werden, solange kein privater Investor zur Verfügung steht. Auch für den Bereich der Jugendherberge wird nach Möglichkeiten einer Nachnutzung gesucht.

Weiteres Vorgehen

Nach der zusammenfassenden Vorstellung der bislang umgesetzten und eingeleiteten Maßnahmen im Stadtteil Alt-Arnsberg in den politischen Gremien wird der MASTERPLAN|ALT-ARNSBERG in den kommenden Monaten fortgeschrieben.

Dabei werden die spezifischen Potenziale der Entwicklungsbereiche besondere Berücksichtigung finden:

  1. Die historische Altstadt mit der gestalterischen Aufwertung öffentlicher Räume und prägnanter Gebäude zur Erhalt des geschichtlich-kulturellen Erbes, der Etablierung neuer kultureller Nutzungen für die Gesamtstadt und die Region und der Fortentwicklung als touristisches Zentrum in der Region.
  2. Die Neustadt als Wohn- und Arbeitsmittelpunkt innerhalb des Stadtteils Alt-Arnsberg mit den Einzelhandelsverdichtungen im Bereich "Brücken-Center", dem Gutenbergplatz und der südlichen Clemens-August-Straße, dem klassizistischen "Brückenplatz" mit seinen Verwaltungseinrichtungen sowie den unterschiedlichen Wohnqualitäten innerhalb dieses Entwicklungsbereiches.
  3. Das Bahnhofsumfeld mit der Aufwertung und Stärkung des Gewerbegebietes "Zu den Werkstätten" und dessen Anbindung an das überregionale Straßennetz, der Ansiedlung neuer Nutzungen sowie der Entwicklung des Bereiches "Ruhrstraße" und dessen Anbindung an die Alt- und Neustadt.
  4. Die Ruhr mit ihrer Schutzfunktion und wesentlichen Rolle als Erholungsbereich für die Bewohnerschaft und auswärtige Gäste.