Einzelhandels- und Zentrenkonzept Arnsberg

Aktualisierung des Einzelhandels- und Zentrenkonzeptes läuft an: Stadt bittet um "offene Türen" für die Erhebung aktueller Einzelhandelsdaten.

Deckblatt des EH-Konzeptes
Der Stadtteil Neheim hat in der Einschätzung der Kunden und Besucher jüngst erst beste Noten erhalten (Vitale Innenstädte, pdf, 4 MB)).

Und doch ist allen Fachleuten klar, dass die Bemühungen um die Attraktivität und den wirtschaftlichen Erfolg der Stadtzentren, der Nebenzentren und der sonstigen Einzelhandelsstandorte kontinuierlich weiter betrieben werden müssen.

Wie sieht der aktuelle Einzelhandelsbestand aus?
Welche Angebote fehlen?
Welche Auswirkungen hat der Onlinehandel?
Welche Fachmärkte können wo entwickelt werden, ohne dass es zu Gefährdungen der Angebote in den Innenstädten kommt? Was muss getan werden, um die Stadtzentren noch besser zu positionieren?

Lebensmittelbetriebe werden immer größer und haben die autofahrenden Kunden im Fokus. Wie kann trotzdem eine wohnortnahe Versorgung in den Stadtteilen gesichert werden? Antworten u.a. auf diese Fragestellungen sollen mit der Aktualisierung des Arnsberger Einzelhandels- und Zentrenkonzepts aus dem Jahr 2009 gefunden werden.

Die Stadt Arnsberg hat mit dieser Aktualisierung das Planungsbüro Junker + Kruse - Stadtforschung Planung, Dortmund beauftragt.

Die Erarbeitung des Konzeptes, aber auch die spätere Umsetzung wird nur dann möglich und erfolgreich sein, wenn Akteure des Arnsberger Einzelhandels, interessierte BürgerInnen, Politik und Fachleute in den Prozess eingebunden und miteinander ins Gespräch gebracht werden. Hierzu sollen zum einen gezielte Interviews durchgeführt werden und zum anderen zu Werkstätten bzw. Informationsveranstaltungen eingeladen werden. Hierüber wird rechtzeitig eingeladen bzw. informiert werden.

Im Jahr 2014 vereinbarten 21 Kommunen des Hochsauerlandkreises und des Kreises Soest eine gemeinsame Zusammenarbeit im Rahmen eines REHK - Regionalen Einzelhandels- und Zentrenkonzeptes. Dabei wurden "Spielregeln" für die Ansiedlung von großflächigen Einzelhandelsbetrieben verabredet. https://www.arnsberg.de/stadtentwicklung/index.php, An diesem gemeinsamen Leitfaden wird sich auch das neue kommunale Konzept anlehnen.

Aktuell

Als erster Arbeitsschritt wurde zunächst einmal in den letzten Wochen eine aktuelle Bestandsaufnahme und –analyse der Einzelhandelsbetriebe durchgeführt, um das Konzept auf eine sichere Datengrundlage zu stellen. Dazu wurde im Zeitraum vom 25.02. bis 15.03.2019 der Arnsberger Einzelhandelsbesatz - unter anderem die geführten Sortimente und die Verkaufsflächengrößen - durch das Planungsbüro Junker + Kruse - Stadtforschung Planung, Dortmund erfasst.

Als weiterer Arbeitsschritt soll nun noch ermittelt werden, woher die Kunden kommen. Durch eine sogenannte Kundenherkunftserhebung können wichtige Rückschlüsse auf den Einzugsbereich und die Anziehungskraft des Arnsberger Einzelhandels gezogen werden.

Hierzu bedarf es der aktiven Mithilfe der örtlichen EinzelhändlerInnen sowie der Bürgerinnen und Bürger.

In der Zeit von Montag, 01.04.2019 bis Samstag, 06.04.2019 sollen anonyme Daten zur Herkunft der in der Stadt Arnsberg einkaufenden Kunden gesammelt werden. Dazu werden im Vorfeld entsprechende Erhebungsbögen von Mitarbeitern des Planungsbüros Junker + Kruse, Stadtforschung Planung aus Dortmund an ausgewählte Einzelhandelsbetriebe verteilt, in denen die zahlenden Kunden nach ihrem Wohnort gefragt werden.

Die Stadt Arnsberg und das Planungsbüro Junker + Kruse, Stadtforschung Planung bitten deshalb alle Einzelhändler und Kunden herzlich darum, die Untersuchung durch ihre Mithilfe zu unterstützen.

Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Büros können sich durch einen Ausweis der Stadt Arnsberg legitimieren.

Ansprechpartnerin für eventuelle Rückfragen bei der Stadt Arnsberg ist Frau Bettina Dräger-Möller, Stadterneuerung | Wohnen, Telefon 02932 201-1409.

Datenschutz

Alle Angaben unterliegen einem strengen Datenschutz. Die erhobenen Daten werden lediglich in zusammengefasster Form veröffentlicht. Über die wesentlichen Ergebnisse der Untersuchung wird die Öffentlichkeit unterrichtet