Zielkonzept Bruchhausen

MITEINANDER REDEN Projekt startet

Für den Stadtteil Bruchhausen wurde im April 2019 eine Zielkonzeption (pdf, 7,5 MB) erstellt, die den Fokus auf den Bereich zwischen der Klausen- und Lindenstraße richtet, um hier zukünftig eine sichere und bequeme Querung der Bruchhausener Straße zu ermöglichen und deren bisher trennende Wirkung der nördlichen und südlichen Dorfbereiche zu minimieren. Darüber hinaus sollten erste Überlegungen für einen attraktiven Dorfplatz asugearbeitet werden und die ehem. Wallfahrtskapelle Rodentelgen als wichtiger Identifikationsort für Bruchhausen und Ort für kirchliche, religiöse und kulturelle Veranstaltungen in den öffentlichen Raum eingebunden werden.

Hierzu wurden im April 2019 Werkstattgespräche mit Vertreter*innen des Bezirksausschusses Bruchhausen und der Kirche bzw. des Fördervereins Rodentelgenkapelle durchgeführt. Das beauftragte Büro Planersocietät, Dortmund hat daraufhin eine Konzeption erstellt, die je fünf Teilprojekte erster bzw. zweiter Prorität vorsieht.

Dieses "Zielkonzept Arnsberg-Bruchhausen" wurde im Bezirksausschuss Bruchhausen einstimmig positiv zur Kenntnis genommen und soll nun die Grundlage für die Durchführung von Werkstätten im Rahmen des MITEINANDER REDEN-Projektes als auch weiterer Gespräche mit betroffenen Akteuren bilden.

Politische Bildung auf neuen Wegen in ländlichen Räumen

MITEINANDER REDEN – Gespräche gestalten – Gemeinsam handeln ist ein Ideenwettbewerb und Weiterbildungsangebot für Akteure in ländlichen Räumen, initiiert und finanziert von der Bundeszentrale für politische Bildung/ bpb, unterstützt vom Arbeitskreis deutscher Bildungsstätten, vom Deutschen Städte- und Gemeindebund, von der Deutschen Vernetzungsstelle Ländliche Räume und vom deutschen Volkshochschul-Verband, realisiert von der Bildungsagentur labconcepts.

Aus über 300 eingesendeten Projekte wurden nach Durchlauf eines zweistufigen Wettbewerbsverfahrens 100 innovative Dialogprojekte in die Förderung des neuen politischen Bildungsprogramms „MITEINANDER REDEN Gespräche gestalten – Gemeinsam handeln (2018-2020)“ aufgenommen, darunter auch Arnsberg.

Gesucht wurden Ideen und Vorhaben, die mit dazu beitragen das respektvolle und wertschätzende Miteinander, die Kommunikation und Teilhabe aller Bevölkerungsgruppen in die lokale Gemeinschaft zu stärken und neue analoge Dialogformate in kontroversen Aushandlungsprozessen zu entwickeln und auszuprobieren. Die Projekte in unterschiedlicher Größenordnung, verteilen sich über alle Bundesländer und spiegeln thematisch und inhaltlich die Herausforderungen der Zukunftsgestaltung in ländlichen Räumen. Angesicht des Wandels werden u.a. Fragen zur Transformation, Digitalisierung, Leerstand, Vereinssterben, Demographie, Migration und Integration, Mobilität oder Umweltschutz gestellt. Aber auch Geschichte und Erinnerungskultur, Heimatverständnis, Identitätssuche sowie Rassismus und Ausgrenzung sind Themen, die in den Projekten verhandelt werden.

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