Sport- und Solepark "Große Wiese"

ARNI - Der neue Treffpunkt für Interaktive

Als gefördertes LEADER-Projekt wurde Mitte Dezember 2018 mit ARNI ein neues Spiel- und Erlebnisangebot im zentralen Bereich des Soleparks eröffnet.

Nach dem zufälligen Fund hochwertiger Thermalsole im Rahmen einer Geothermiebohrung Anfang 2006 wurde für das Gesamtareal ein Wettbewerb durchgeführt. Durch den Wettbewerbssieger, das Landschaftsarchitekturbüro GTL, Düsseldorf, wurde ein Konzept erarbeitet, das Spielraum für Entwicklungsoptionen eröffnet und somit langfristig zu einer deutlichen Positionierung der Stadt Arnsberg und des Stadtteils Hüsten in den Themenfeldern "Gesundheit", "Wellness", "Sport", "Erholung" und "Freizeit" beiträgt.

 

Mit dem Umbau des Gesamtareals "Große Wiese" wurden ab 2008 bisher verschiedene Bausteine realisiert und mit einem "Tag des Sports" die neue "Große Wiese" - das Naherholungsgebiet im direkten Umfeld des Freizeitbades NASS im Stadtteil Hüsten - im Sommer 2010 feierlich eröffnet (lesen Sie hierzu die Eröffnungsrede des damaligen Bürgermeisters Hans-Josef Vogel).

 

Eingang zum Park

Mit dem Rückbau des Außenbeckens wurde der gesamte Eingangsbereich zur neuen Großen Wiese und dem NASS neu gestaltet. Damit wurde das NASS besser von der Straße "Am Solepark" (ehemals "Klosfuhr") einsehbar. Mit der Verlegung der Bushaltestelle für den Schülerverkehr in den Bereich des südlichen Parkplatzes konnte eine neue Fußwegeverbindung ("Stab in der Landschaft") angelegt werden. Dieser Weg ermöglicht nun eine direkte Anbindung der Parkplätze südlich des Bachlaufs und dem Eingangsbereich.

Fotos zum Bau dieses "Stabes in der Landschaft":
03. Juni 2009 (pdf, 189 KB)
15. Juli 2009 (pdf, 189 KB)
13. August 2009 (pdf, 921 KB)

Im Eingangsbereich zum NASS wurde darüber hinaus ein kleiner Spielplatz angelegt, der Kindern und Schulklassen die Wartezeit z. B. auf ihren Bus verkürzen soll. Die überdimensionerten Grashalme und Tiere laden zum Entdecken, Sitzen und Balancieren ein und setzen sich mit dem Namen "Große Wiese" spielerisch auseinander.

Fotos des Spielplatzes:
17. Juli 2009 (pdf, 179 KB).

Das Gradierwerk

Mit dem Bau eines öffentlichen, 40 Meter langen und acht Meter hohen, Gradierwerkes kann die heilende Wirkung des Soleluftgemisches durch Einatmen genossen werden und bringt Asthma- und Bronchialkranken spürbare Erleichterung.

Die Stellung des Gradierwerkes lässt eine Nutzung von Besucher/innen sowohl des NASS, des Saunabereiches als auch von Parkbesuchern zu. Klare Wegeverbindungen zwischen dem Eingangsbereich, dem südlich gelegenen Parkplatz und dem NASS gewährleisten eine gute Erreichbarkeit.

Fotos zum Bau des Gradierwerkes:
15. Juli 2009 (pdf, 194 KB)
13. August 2009 (pdf, 194 KB)
11. November 2009 (pdf, 1.180 KB)

Solesprudler und Quellscheiben

Gestaltete Bereiche mit Bänken aus Holz (pdf, 645 KB), Solesprudler und Quellscheiben, angelehnt an historische Salzpfannen, laden zum Entspannen, Flanieren und Ausruhen ein.

Die Finnenbahn

Neben der Saline ist es vor allem die Finnenbahn, die die den Sport- und Solepark prägt: 1.000 Meter lang und 2,50 Meter breit, bietet der Rundkurs ein völlig neues Laufgefühl: Das Laufen auf den Holzhackschnitzeln ist zwar zunächst ungewohnt und auch anstrengend, schont aber Gelenke und Rücken.

Das Beste an der Finnenbahn: Die Nutzung ist kostenlos! Sie ist damit exemplarisch für das Konzept eines offenen Sportangebotes. Jeder Läufer kann dort wann immer er möchte sein Training absolvieren. Und auch die Dunkelheit bietet keine Ausrede mehr, denn die Finnenbahn ist täglich bis 23 Uhr mit energiesparender LED-Technik beleuchtet.

Den besonderen Reiz des ausgeleuchteten  Rundkurses erleben jährlich auch die Teilnehmer des „Finnensturms". Das Laufevent im November mobilisiert Läufer aller Alters- und Leistungsklassen: Kinder und Erwachsene, Leistungs- und Thekenmannschaften, Vereine und Firmen.

Die Holzhackschnitzelbahn ist zudem ein weiteres Beispiel für bürgerschaftliches Engagement in unserer Stadt, denn sie wurde vor allem durch den Einsatz des Leichtathletik-Centrums LAC Veltins Hochsauerland realisiert und ausschließlich durch Sponsorengelder der heimischen Wirtschaft finanziert.

Kneipp-Anlage: Wasser-Wellness vor Ort

Wasser ist die Quelle schlechthin für Vitalität und Wohlbefinden. Auch Sebastian Kneipp wusste die Heilkraft des Wassers gut zu nutzen, passte dieses natürliche Element doch perfekt in das ganzheitliche Gesundheitskonzept des Pioniers der Naturheilkunde.

Die moderne Kneipp-Anlage aus Holz, die in Zusammenarbeit mit dem Kneipp-Verein Hüsten entwickelt wurde, bietet die Möglichkeit zur Wasser-Wellness vor Ort. Das kalte Wasser, das aus dem naheliegenden Erlenbach stammt, weckt die Lebensgeister, denn Kneippen ist ein ideales „Workout" für die Gefäße: Durch Kältereiz und Wärme ziehen diese sich stark zusammen und dehnen sich dann wieder aus. Das kurbelt den Stoffwechsel an!

Auch nach einer Laufeinheit tut das Kneippen gut:  Es regt die Durchblutung an, fördert eine schnelle Regeneration - und sorgt für den ultimativen Frischekick!

Boule

Mit Unterstützung des Heimatkreises Hüsten wurde ein Bereich geschaffen, um Boule zu spielen. Dieser Platz lädt zu gemütlichen Boulerunden in angenehmer Atomsphäre ein.

Die Kugeln können in der Gastronomie des NASS ausgeliehen werden. Als Pfand wird um den Personalausweis gebeten.

Sanftes Training unter freiem Himmel

Unweit des Boule-Bereichs hat der Kneipp-Verein Neheim-Hüsten Trainingsgeräte aufgestellt, die zu einem sanften Training an frischer Luft einladen. An dem Arm-Schulter-Trainer sowie dem Beintrainer können Erwachsene und ältere Menschen ihre Muskulatur kräftigen, ihr Gleichgewicht fördern und ihr Herz-Kreislauf-System in Schwung bringen.