Aktivitäten


Und wieder geht es rund…

Alt und Jung gemeinsam – das war wieder das Leitmotiv für den „Karneval der Generationen“ in der Schützenhalle Bruchhausen.

 

„Je öller – je döller!“

 

Der Karneval der Generationen begeistert in 9. Auflage am 18.02.2020.

 

Bis in die hinteren Reihen war die Schützenhalle Bruchhausen im Februar gefüllt: Zum „Karneval der Generationen“ kamen Hunderte Senioren mit ihren Betreuerinnen und Betreuern für ein gemeinsames Feiern zusammen. Wieder mal stand die Veranstaltung des Seniorenbeirates der Stadt Arnsberg unter dem Motto „Je öller – je döller!“ Ein gut zweistündiges Unterhaltungsprogramm mit einigen Schunkelrunden ließ bei den Gästen keine Langeweile aufkommen.

 

Michael Hücker von der Hüstener Karnevalsgesellschaft gab gekonnt den Sitzungspräsidenten und rief nach einer musikalische Einleitung durch die „Powerländer“ aus Arnsberg die Akteure der Gesellschaften nach vorne. Von der Kleinen Arnsberger Karnevalsgesellschaft über die Hüstener Karnevals-Gesellschaft bis zur KG Blau-Weiß Neheim waren die närrischen Akteure der diesjährigen Karnevalszeit mit ihren Prinzenpaaren sowie den Tanzgarden gekommen. Im Saal gab es stürmischen Applaus für so viel Engagement.

 

Das lobte nach den ersten Tänzen auch der Arnsberger Bürgermeister Ralf Paul Bittner in seiner Begrüßung. „Ich komme gerne heute zu Ihnen, zur Ihrem Karneval der Generationen“, sagte der Bürgermeister. Bittner hob hervor, dass ohne die gelungene Kooperation des Seniorenbeirates mit der Fachstelle Alter und den Arnsberger Karnevalsgesellschaften so eine große Veranstaltung kaum möglich wäre. Von der Bühne in Bruchhausen schickte Bürgermeister Bittner seinen Dank an die über 100 Helferinnen und Helfer.

 

Sie hatten eifrig in vorderer Linie, aber auch im Hintergrund für das Gelingen gearbeitet. Mit einem Dank wurde auch Marita Gerwin verabschiedet, die den Karneval der Generationen mit dem inzwischen verstorbenen närrischen Arnsberger Hans Rath aus Arnsberg ins Leben gerufen hatte. Das Lob des Bürgermeisters ging an die verantwortlichen Schülerinnen und Schüler und ihre Lehrerinnen und Lehrer, die in diesem Jahr von der Realschule Hüsten sowie der Ruth-Cohn-Schule freiwillig die Unterstützungsarbeit leisteten.

 

Neben den Tänzen durften sich die Gäste aus den Seniorenheimen in der Stadt auch über Manfred Grütling freuen. Der ehemalige Bacchus aus der KG Blau-Weiß Neheim unterhielt die Gäste in gereimten Versen über Haare und Haarpracht und so manch andere Wehwehchen der älteren Generation. Mit dem Hüstener Solomariechen Lena Kaiser und Mia Benthien war es auch Schlossspätzchen Jamie Lee Hentschel von der KLAKAG, die die Senioren auf Trab brachte. Nicht fehlen im Programm durfte auch der Auftritt des Kinderchors Bruchhausen, der sowohl mit Rap als auch mit Udo Jürgens´ „66 Jahren“ viele im Saal zum Mitsingen brachte.

Video-Film von Uwe Künkenrenken aus 2015:  ansehen




Foto: Wochenanzeiger

Tolles Programm zum Seniorennachmittag

 

Die Türen waren kaum geöffnet, da war die Festhalle der Arnsberger Bürgerschützen auch schon bis auf den letzten Platz gefüllt. Über 200 Seniorinnen und Senioren konnten von Hildegard Henneke, der Organisatorin und Vertreterin des Seniorenbeirats der Stadt Arnsberg begrüßt werden und mit auf eine bunte Reise bester Unterhaltung genommen werden. So dauerte es auch gar nicht lange, bis das Publikum ausgelassen zu den Liedern des „Gute Laune Duos“ klatschte und mitsang. Selbst Bürgermeister Ralf Bittner hielt es nicht auf dem Stuhl. Er ließ es sich nicht nehmen, das Tanzbein zu schwingen.

 

Lachstürme erntete der Vortrag von Sylvia Klauke, die als „Dinscheder Mädel“, auf eine ganz spezielle Art ungeahnte Aspekte der Höhen und Tiefen des Sauerlandes erläuterte und Carl Lagerfelds Modenschauen unter völlig neuen Gesichtspunkten darstellte. Da blieb kein Auge trocken.

 

Artistische Höchstleistungen präsentierten dann die „Pusteblumen“, eine Formation der Arnsberg KLAKAG und 30 Kinder des Gerd-Schüttler-Chores stimmten altbekannte Lieder an. Sie wurden von der großen Überraschung des Nachmittags, dem Arnsberger Männerchor, stimm- und harmoniegewaltig unterstützt.

 

Alles in allem hat hier der Seniorenbeirat wieder ein tolles Programm auf die Bühne gebracht – da waren sich alle einig. Glücklich strahlende Gesichter im Publikum waren der Beweis - und sie waren der Lohn für die Veranstalter.

 


 

Teilnehmer der Thüringen-Fahrt

Reisen: 

 

Fahrten der Arnsberger Senioren führten in viele Gegenden Deutschlands

Nach den Fahrten nach Leipzig (2012), Görlitz (2013), Thüringen (2014), Kühlungsborn (2015), Spreewald (2016), Elsass (2017), Altes Land (2018), reiste 2019 eine Gruppe von ca. 50 Senioren aus Arnsberg in den Harz. Auch diese Fahrt hatte wieder das Seniorenbeiratsmitglied Hildegard Henneke organisiert. Wegen der Korona-Pandemie musste die Reise in 2020 nach Flandern leider ausfallen.




 


 

Besuch des Seniorenbeirates aus Ahrweiler

Wie macht ihr das?

Besuch des Seniorenbeirats Bad Neuenahr-Ahrweiler in Arnsberg

„Langes und gutes Leben in Arnsberg“. Ein hoher Anspruch. Ein Fünftel der Arnsberger Bevölkerung ist heute schon älter als 65 Jahre, und der Anteil wird sich in sehr naher Zukunft stetig erhöhen. Eine Entwicklung, die ganz neue  Ideen für Infrastruktur, für Hilfs- und Freizeitangebote verlangt. Dass Arnsberg in Sachen Zukunft-Alter bereits gut aufgestellt ist, ist längst über die engeren Ortsgrenzen hinaus bekannt. „Arnsberg ist keine Seniorenstadt“, hat es einmal der ehemalige Bürgermeister Vogel formuliert, „sondern eine vielfältige, bunte Mehrgenerationenstadt.“ Doch was macht diesen Ruf aus, was läuft hier in Arnsberg anders, als in anderen Städten?

Um das herauszufinden besuchte eine 15-köpfige Delegation des Seniorenbeirats Bad Neuenahr-Ahrweiler ihre Kollegen in Arnsberg. Im Focus stand der Meinungsaustausch über örtliche Projekte und Erfahrungen. Frau Goldner, stellvertretende Bürgermeisterin, empfing die Gäste im Namen der Ruhrstadt am Bürgerbahnhof und damit an der Schaltstellen und dem Zentrum für bürgerschaftliches Engagement. Die Fachstelle Zukunft Alter hat hier ihren Sitz. Frau Gerwin referierte über ihr Aufgabengebiet und umriss die Herausforderungen und Rahmenbedingungen, die aus Sicht der Verwaltung für ein aktives und selbstbestimmtes Älterwerden wesentlich sind.

Die konkrete Umsetzung war dann Thema der Seniorenbeiräte beider Städte. Stichworte gibt es genug: Sicherheit im Straßenverkehr, Nahversorgung, Mobilität, medizinische Versorgung, Unterstützungsnetzwerke, Anpassung vorhandener Strukturen, aber auch Freizeitgestaltung und Unterhaltung, Probleme die sich jeder Gemeinde stellen. Der Seniorenbeirat von der Ruhr konnte den Kollegen eine Menge Antworten und konkrete Lösungen mit an die Ahr geben. Busbegleiter, Notfallnummern auf den Ruhebänken, die Einführung der Notfalldose, Verkehrssicherheitstage, Seniorenkino, regelmäßige Seniorentreffen in den Stadteilen, regelmäßige Renten- und juristische Beratung sowie der jährliche Karneval der Generationen sind nur einige der hier funktionierenden Projekte. Über allem aber steht als Strategie immer die gemeinsame Übernahme von Mitverantwortung, sowie das Nutzen und Entwickeln vorhandener Potenziale.

Ulrich von Dreusche, Sprecher des Seniorenbeirats Arnsberg, brachte es auf den Punkt: „Wir alle haben Kompetenzen und sollten die Erfahrungen unseres Lebens in die öffentlichen und politischen Verfahren und Diskussionen einfließen lassen.“ Und da ist Arnsberg auf einem guten Weg.

 

Hans-Werner Wienand
Seniorenbeirat Arnsberg




Müntefering beim Seniorenbeirat

BAGSO - Vorsitzender Franz Müntefering zu Gast beim Seniorenbeirat Arnsberg
-Austausch über Seniorenarbeit und Seniorenpolitik-

Auf Einladung des Seniorenbeirates war Franz Müntefering, ehemaliger Vizekanzler und seit 2015 Vorsitzender der BAGSO, der Bundesarbeitsgemeinschaft der Senioren–Organisationen zu einem Meinungsaustausch über Seniorenarbeit und Seniorenpolitik mit den Mitgliedern des Seniorenbeirates nach Arnsberg gekommen.

Die BAGSO - Bundesarbeitsgemeinschaft der Senioren-Organisationen e.V. ist die Interessenvertretung der älteren Menschen in Deutschland gegenüber Politik, Wirtschaft und Gesellschaft. Sie informiert die Vertreterinnen und Vertreter der Bundesregierung und des Deutschen Bundestages über die Anliegen älterer Menschen und über die Möglichkeiten zur Verbesserung ihrer Lebenssituation. Dabei hat sie aber immer die nachfolgenden Generationen fest mit im Blick.

Vorrangig, so Franz Müntefering in seinen Ausführungen, geht es der BAGSO um ein realistisches Altersbild in der Gesellschaft, um ein gesundes solidarisches Miteinander der Generationen  und  um eine gute gesundheitliche und pflegerische Versorgung für die immer älter werdende Gesellschaft.

„Wir müssen uns einmischen“ lautete eine Forderung Franz Münteferings. Die demografische Entwicklung und die gesellschaftlichen Veränderungen mit ihren Trends zur Individualisierung und veränderten Lebensentwürfen erfordern in den Kommunen - und hier verwies er auf den 7. Altenbericht der Bundesregierung - eine verbindlich geregelte und aktive Interessenvertretung durch Seniorenbeiräte. Die älteren Menschen müssen, so Franz  Müntefering „Mitreden und Mitentscheiden“, selbst „aktiv bleiben“ und sich fragen „Was ist gut für mich?“

Franz Müntefering erwartet von der Politik, aber auch von den Kommunen Nachhaltigkeit: „Wir müssen eine Perspektive für die nächsten 20 Jahre bieten:“ Entscheidend sei aber für ihn auch die Frage, ob wir ein „Wohlstandsland“ bleiben. Seiner Meinung nach müssen gerade für jüngere Menschen in den ländlichen Räumen und auch in Südwestfalen gute schulische Bildung und Ausbildung, der Arbeitsplatz und ein ausreichendes Wohnungsangebot gesichert sein. 

Für die Menschen im ländlichen Raum müssen - so Franz Müntefering weiter - Pflege und medizinische Versorgung, Mobilität und aktive Teilhabe am gesellschaftlichen Leben genauso gewährleistet sein wie in der Großstadt. Das erfordert aber ein Miteinander von Staat und Politik, der Gesellschaft und dem Einzelnen und gelingt nur in einem solidarischen Miteinander der Generationen.

Im weiteren Verlauf des Gespräches stellten die Vertreter des Arnsberger Seniorenbeirates  Beispiele ihrer Arbeit, wie den „Karneval der Generationen“ oder das Projekt „Busbegleiter“  vor.
Franz Müntefering berichtete von einem neuen Projekt „Auf Rädern zum Essen“ wo ältere Menschen das Essen nicht gebracht bekommen, sondern zum gemeinsamen Essen gebracht werden und so der zunehmenden Vereinsamung  entgegengewirkt wird.
Die Runde war sich einig, dass  gerade die sozialen Kontakte für ältere Menschen enorm wichtig sind und  die Kommunikation zwischen Jung und Alt in den Orten gepflegt werden muss. Als  Beispiel aus der Arnsberger Runde für ein „Ins Gespräch kommen“ wurde aus der Arnsberger Runde das Bruchhausener „Essen im Quadrat“ genannt, wo sich hunderte Menschen bei gutem Essen an einem Tisch treffen und mit einander reden.
Seniorenarbeit ist gerade dann erfolgreich, wenn nicht nur etwas „Für“ sondern  “Mit“  den älteren Menschen gemacht wird.
Am Ende des gut zweistündigen Gespräches bedankte sich der Vorsitzende des Arnsberger Seniorenbeirates  Karl Keßler bei Franz Müntefering für seinen Besuch und bei allen Teilnehmern für den intensiven Austausch,

Edwin Müller



 

Defi-Kurs

Kostenloser Wiederbelebungslehrgang für Arnsberger Bürger

Auf großes Interesse stießen die in Zusammenarbeit vom Seniorenbeirat Arnsberg, der Fachstelle Zukunft Alter  und dem DRK Arnsberg angebotenen Wiederbelebungskurse. Unter fundierter Anleitung von Frau Katharina Busch, DRK- Kreisgeschäftsführerin lernten die Senioren - ein Großelternpaar war sogar mit Enkelkind gekommen - schnelles und richtiges Handeln im Notfall. Lebensrettende Maßnahmen der Herz-Lungen- Wiederbelebung und der Umgang mit dem Defibrillator wurden von den Teilnehmern eifrig geübt.




Foto: Ted Jones (WP)

Initiative zur Beleuchtung der Hausnummern im Stadtgebiet


Der Seniorenbeirat der Stadt Arnsberg bittet um Unterstützung seiner Initiative  zur  Beleuchtung der Hausnummern innerhalb der Stadt Arnsberg.


Gem. § 126 (3) BauGB müssen die Gebäude mit den von der Gemeinde festgesetzten Hausnummern gekennzeichnet sein. Mangels weiterer Vorschriften wird eine Beleuchtung der Hausnummern nicht gefordert, so auch nicht nach der BauO des Landes Nordrhein- Westfalen. Unabhängig davon haben einige Gemeinden die Anbringung beleuchteter Hausnummern in ihren Satzungen verbindlich geregelt. Die Beleuchtung erleichtert und beschleunigt für Rettungsdienste das Auffinden der Adresse und kann somit lebensrettend sein.


Der Seniorenbeirat ist mit diesem Anliegen bereits bei der Verwaltung vorstellig geworden. Allerdings wurde von dort argumentiert, dass Rettungsdienste vielfach mit Navigationssystemen operieren. Die Systeme sind anfällig und können bei fehlerhafter Handhabung in die Irre führen, was bei der gebotenen Eile im Rettungseinsatz durchaus vorkommen kann. Dadurch geht dann wertvolle Zeit verloren. Außerdem erfassen Navigationssysteme häufig Neubau- und Randgebiete nicht. Damit geht im Notfall wertvolle Zeit verloren.


Wir halten es daher für dringend geboten, dass Haunummern mit Beleuchtung im Stadtgebiet Arnsberg eingeführt werden und dies auch in der Satzung  der Stadt verankert wird.


Das kann in vielen Fällen ohne aufwändige und kostspielige Investitionen oder Arbeiten der Hausbesitzer geschehen. Es gibt schon sehr preisgünstige Angebote für beleuchtete Hausnummern, auch  für solarbetriebene Nummernschilder. Auch ist es in vielen Fällen möglich, nachträglich Nummern auf die schon vorhanden Außenleuchte zu kleben.


In den Bundesländern Berlin, Brandenburg und Hamburg sind beleuchtete Hausnummern vorgeschrieben. Schleswig-Holstein empfiehlt den Kommunen, dies in ihre Satzungen  aufzunehmen.


Auch die Landesseniorenvertretung in NRW fordert eine solche Regelung.


Unsere Initiative soll keine Bevormundung der Bürger mit neuen Vorschriften sein. Beleuchtete Hausnummern dienen der Sicherheit aller Bürger, junger und alter Menschen, erleichtern die Arbeit der Rettungsdienste und können  im Notfall Leben retten.


                                                                                             

Busbegleiter auf den Linien C2 und C4

Auf den Linien C2 und C4 der RLG in Neheim sind nun Mittwochs- und Samstagsvormittag die Busbegleiter unterwegs. Gut erkennbar an den blauen Jacken mit entsprechendem Hinweis. Für die Strecke C3 (Arnsberg) werden noch Ehrenamtliche gesucht.




Meldungen nehmen Manfred Pollmeier (02931) 16952,
Marita Paulick (02932) 9412608 und
Klaus-Dieter Ellinghaus (02932) 890411 entgegen.