Der Seniorenbeirat der Stadt Arnsberg

Wer sind wir?

Als Organ der Stadt Arnsberg sind wir eine "parteiunabhängige Interessenvertretung" der älteren Generation ab 55 Jahren.

Welche Aufgaben haben wir?

Wir machen uns stark für ältere Menschen, indem wir
- Ideen zur Verbesserung der Lebensqualität einbringen,
- als Ansprechpartner für ältere Menschen zur Verfügung stehen,
- eigene Ideen einbringen und umsetzen,
- unsere Stadt aktiv mitgestalten,
- den Dialog der Generationen unterstützen und Menschen zusammenbringen.

Was machen wir?

Wir setzen uns ein für Themen wie
- Nahversorgung
- Mobilität im Alltag (s. Busbegleiter)
- Informationen und Hilfen im Notfall (s. Notfalldose)
- Wissenstransfer (s. Montagswissen)
- Erlebniskino für die ältere Generation (s. Kino)
- Karneval der Generationen
- Austausch über Seniorenarbeit und Seniorenpolitik mit
  Bundes- und Landespolitiker:innen und Seniorenorganisationen.



Kontakt: Seniorenbeirat Arnsberg
E-Mail: email hidden; JavaScript is required

www.seniorenbeirat-arnsberg.de



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26.03.2022 Text und Bild: Katharina Wagner

Gruppenbild
v.l. Ingrid Dormann (stellv. Vorsitzende des Seniorenbeirates), Carola Clarke (bisherige Betreuerin des Seniorenkinos), Hubert Nieuwdorp(Kinobetreiber), Katharina Wagner (Pressesprecherin des Seniorenbeirates)

Verabschiedung von Carola Clarke als Betreuerin des Seniorenkinos Residenz Kino-Center in Arnsberg

 

Seit 2004 gibt es das Seniorenkino im Residenz Kino-Center in Arnsberg. Es ist ein Projekt des Seniorenbeirates.

16 Jahre lang hat Carola Clarke das Projekt sehr intensiv betreut. Sie unterstützte den  Kinobetreiber, Herrn Hubert Nieuwdorp, bei Fragen rund um das Seniorenkino, hat die Kinobesucher vor dem Film begrüßt und über die Arbeit des Seniorenbeirates berichtet. Nun wurde sie sowohl von Herrn Nieuwdorp als auch von der stellv. Vorsitzenden des Seniorenbeirates, Ingrid Dormann, mit großem Bedauern im Beisein der Kinobesucher gebührend verabschiedet.

Antje Tetzlaff wird nun die Position von Carola Clarke einnehmen. Die Kinobesucher werden sie erst am 21. Mai 2022 kennenlernen, wenn der nächste Film: Enkel für Anfänger“ gezeigt wird, da sie an der Verabschiedung aus terminlichen Grüßen nicht teilnehmen konnte.

Weitere Bilder der Verabschiedung sehen Sie rechts im Block unter "Kino"

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09.03.2022 Text: Katharina Wagner

Der Seniorenbeirat als helfende Hand für die Flüchtlinge aus der Ukraine

Wir Mitglieder des Seniorenbeirates sind fassungslos und hin- und hergerissen zwischen Wut und Trauer angesichts des furchtbaren Krieges, den Putin über die Ukraine gebracht hat.

Ein kleiner Trost ist nunmehr die gewaltige Hilfsbereitschaft und Solidarität gegenüber den Geflüchteten aus der Ukraine. Viele wollen helfen, so auch wir vom Seniorenbeirat der Stadt Arnsberg. Wir wollen diesen einsamen Menschen zur Seite stehen, um ihnen das Leben in Arnsberg so gut es geht erträglich zu machen.

Viele von uns haben bereits gespendet oder Wohnraum zur Verfügung gestellt. Wir werden aber noch mehr tun. Wir strecken unsere helfende Hand den Opfern des Krieges entgegen, um sie im Alltag zu begleiten. Sei es zum Arzt oder zum Stadtbüro zur Anmeldung usw. Es werden auch Übersetzer benötigt (ukrainisch und russisch). Hier wird also jede helfende Hand gebraucht.

Wenn auch Sie helfen und sich mit anderen Helfenden vernetzen möchten, können Sie sich u.a. über die folgenden Mailadressen melden: email hidden; JavaScript is required oder email hidden; JavaScript is required.

Der Seniorenbeirat der Stadt Arnsberg



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28.11.2021 Text und Foto: Katharina Wagner

Endlich wieder Seniorenkino – Seit mehr als 10 Jahren ein Projekt des Seniorenbeirates der Stadt Arnsberg

Vor mehr als einem Jahrzehnt hat der Seniorenbeirat der Stadt Arnsberg „das Seniorenkino“ ins Leben gerufen. Sofort waren die Kinobetreiber des Residenz Kino-Centers in Arnsberg und des Apollo Kino-Centers Neheim bereit, dieses tolle Projekt umzusetzen. Seitdem läuft z.B. im Seniorenkino in Neheim Monat für Monat der neueste Film.

Und seit mehr als 10 Jahren haben der Kinobetreiber des Apollo Kino-Centers, Martin Scheid, und das ehrenamtliche Mitglied des Seniorenbeirates, Dieter Marks, ein Gespür dafür, was die Kinobesucher – in Spitzenzeiten mehr als 450 – um 14.30 Uhr in ihr Seniorenkino lockt. Sie lieben die Filme, die dem heutigen Zeitgeist entsprechen. Es ist kein normaler Kinobesuch. Die Gäste werden mit einem freudigen „Hallo“ von Martin Scheid und Dieter Marks gegrüßt. Sehr viele bekannte Gesichter sind dabei, so dass schon im Vorraum die wichtigsten Informationen ausgetauscht werden. Der Rest erfolgt später. Ja, es gibt bei den Seniorenfilmen immer eine zweite Halbzeit. Die erste Halbzeit beginnt, wenn alle bequem sitzen, die Temperatur stimmt und Dieter Marks offiziell alle im Namen des Kinobetreibers und des Seniorenbeirates begrüßt hat. Dann gibt er dem Filmvorführer sein Okay zum Abspulen des Films.

Nach etwa einer Stunde friert plötzlich das Bild ein, der Ton verstummt, das Licht geht an und Dieter Marks lädt zu Kaffee und Kuchen ein. Alles im Eintrittspreis von 7,50 € inbegriffen. Ohne die ehrenamtliche Hilfe von Frau Marks würde er es nicht schaffen. Sie kümmert sich um die Kaffeetafel. Wie kriegen Martin Scheid und Dieter Marks das alles bei solch einem niedrigen Eintrittspreis gestemmt? Der Kinobetreiber hat für das Seniorenkino beim Filmverleiher eine vergünstigte Leihgebühr herausgeschlagen. Dieter Marks trifft die Vorauswahl der Filme. Er setzt sich mit den Filmverleihfirmen in Verbindung und informiert sich, welche Filme in einem überschaubaren Zeitfenster angedacht sind. Er sieht sich zusätzlich die Trailer (Filmvorschau) an. Dann schlägt er dem Kinobetreiber die ausgewählten Filme vor. Bei der Kuchenbestellung muss Dieter Marks spitz mit jedem Cent rechnen, damit der günstige Eintrittspreis gehalten werden kann.

Wenn sich dann während der Pause die Gäste bei Martin Scheid, Dieter Marks und seiner Frau sehr herzlich für die tolle Gastfreundschaft bedanken, freudig ihren wohlduftenden Kaffee und Kuchen zu sich nehmen, dabei intensiv noch die restlichen, wichtigen Informationen und E-Mailadressen austauschen, damit „vom Höcksken aufs Stöcksken“ kommen und dabei viel gelacht wird, dann hat sich die Mühe mal wieder gelohnt.

 

Endlich wieder Seniorenkino! Wann der nächste Film gezeigt wird, ist auf www.seniorenbeirat-arnsberg.de im Block „Kino“ zu sehen.


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23.07.2021 Text: Katharina Wagner, Fotos: Binetha Beckmann, Dieter Marks

Gruppenbild

Der neue Seniorenbeirat der Stadt Arnsberg stellt sich vor



Formell konnte der neu bestellte Seniorenbeirat coronabedingt erst am 29. April 2021 mit der konstituierenden Sitzung seine Arbeit aufnehmen, um mit vielen kreativen Ideen in die Zukunft zu starten, um sich – wie der Bürgermeister der Stadt Arnsberg in seinem Grußwort ausführte – als Motor sozialer Innovationen für eine Stadt des guten und langen Lebens einzusetzen. Welche Bereiche sieht der Seniorenbeirat als besondere Herausforderung für seine zukünftige Arbeit? Der Seniorenbeirat wird sich zur Aufrechterhaltung von Lebensqualität unter Beibehaltung der Selbstbestimmung im Bereich der Mobilität stark engagieren. Hier geht es um Pkw, Fahrrad und ÖPNV. Sicherheitstrainings, z.B. mit E-Bikes, Pedelecs, aber auch Fahrfitness-Checks werden angeboten. Im Rahmen des Wissenstransfers ist hier z.B. der Umgang mit Fahrkarten-Automaten und Apps zu nennen.
Vorstand Seniorenbeirat
von rechts: Ludger Maas (Vorsitzender), Ingrid Dormann (Stellvertr. Vorsitzende), Georg Körling (Schriftführer), Ruth Greshake (Kassenwartin) und Katharina Wagner (Pressesprecherin)
Ein wichtiger Bereich ist auch das Gesundheitswesen. Es wird das Rollatoren-Sicherheitstraining durchgeführt und vieles mehr. Besonders zu erwähnen ist der Klimaschutz, da er auch ein langfristiges Ziel und somit eine Generationenaufgabe für die Welt von morgen ist. Es gibt viele Strategien zur Umsetzung. Denn jeder Einzelne kann hierzu seinen Beitrag im Kleinen leisten, sei es durch Vermeidung von Fahrten mit dem Auto; Umstieg auf das Fahrrad oder – falls möglich - Anschaffen eines Elektro-Autos, Reparieren von Dingen; aber auch Abfallvermeidung ist ohne Weiteres möglich. Dies zur lebenswerten Zukunft der nachwachsenden Generationen. Ein Mitglied des Seniorenbeirates lässt sich zurzeit als Klimabotschafterin ausbilden. Sie wird nach Einarbeitung ihr Fachwissen an die Arnsberger Bürger*innen weitergeben, um auch hier einen ständigen Beitrag zum Klimaschutz zu leisten. Eine große Herausforderung!

 


 

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