Der Seniorenbeirat der Stadt Arnsberg

Wer wir sind und was wir wollen

Der Seniorenbeirat baut Brücken zwischen den Interessen der älteren Generation und der Verwaltung. Parteipolitisch unabhängig lebt er von der Lebenserfahrung und den Kompetenzen seiner Mitglieder. Er unterstützt aktiv und bürgernah die allgemeine Teilhabe am gesellschaftspolitischen Leben in Arnsberg, der „Stadt des langen Lebens“. Er hilft mit, auch durch den Dialog zwischen den Generationen, den demographischen Wandel zu gestalten.



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www.seniorenbeirat.de
www.seniorenbeirat-arnsberg.de


 

Wir leben in außergewöhnlichen Zeiten

Corona beherrscht unser Leben und bestimmt natürlich auch unsere Arbeit.

Wir hatten eine Menge vor für diesen Sommer, große Pläne für den Herbst, für den Winter. Vorträge zu wichtigen Themen sollten stattfinden, Infoveranstaltungen zu Fragen des täglichen Lebens und des Miteinanders - all das, was uns und vielleicht auch Ihnen auf den Nägeln brennt. Letztendlich wollten wir uns auch wieder in den Wahlkampf einmischen, diesmal den Kommunalwahlkampf, mit unseren ganz speziellen Fragen und Wünschen an Kandidaten und Politiker.

Wir wollten präsent sein in der öffentlichen Diskussion, so wie wir zur vergangenen Bürgermeister- und ganz groß zur Europawahl schon mit viel Erfolg präsent waren, und zu vielen anderen kommunalpolitischen Themen auch.

Covid-19 hat vieles durcheinander gebracht.

Plötzlich galt es Regeln zu befolgen, um unser aller Gesundheit nicht zu gefährden. Solidarität war wichtig, lebenswichtig und wir haben sie ernst genommen. Das heißt aber nicht, dass das Virus unsere Lebensfreude und unsere Aktivität bremsen konnte. Im Gegenteil! Vielleicht waren wir in der Öffentlichkeit nicht mehr so präsent wie wir - wie viele andere, sich das wohl gewünscht hätten. Aber im Hintergrund lief unsere Arbeit weiter, meist isoliert und deutlich stiller - aber nicht weniger kreativ. Und das versprechen wir: Wenn sich die Zeiten gebessert haben, und das werden sie sich ganz sicher irgendwann, dann sind wir wieder da, noch bunter diesmal, noch nachhaltiger, noch aktiver.

Aktuell gibt es eine besonders wichtige Aufgabe, die erledigt werden muss. Vielleicht ist das sogar die wichtigste des Jahres: Es ist die Gewinnung von neue Mitmacherinnen und Mitmachern, die gemeinsam im Kreis vieler Aktiver in den kommenden fünf Jahren den neuen Seniorenbeirat bilden werden und mithelfen, das Leben in unserer Stadt zum Guten zu gestalten.

Hier sind besonders Sie angesprochen, jede und jeder einzelne von Ihnen, die/der seine Lebenserfahrung in die Gestaltung unseres Lebensraums Arnsberg einbringen möchte.

Über das `wie´ werden wir Sie in den nächsten Wochen zu diesem Thema an dieser Stelle und über die lokale Presse informieren.

Es wäre schön, wenn wir deshalb in Kontakt bleiben würden.

Schauen Sie immer mal wieder herein.


 

 

 

Quelle: Stadt Arnsberg

 

Stellungnahme des Seniorenbeirats zu

„Neues Wohnen auf Bergheim“

Bebauungsplan NH143

Der Rat der Stadt Arnsberg hat das Handlungskonzept „Zukunft-Wohnen-in-Arnsberg“ beschlossen. Ein Schwerpunkt in diesem Grundlagenpapier ist die Schaffung von Wohnraum für Menschen mit einem Bedarf an kleineren und vor allem bezahlbaren Wohnungen. Diese Wohnungen sollen neben dem Bau von Ein­familien­häusern in allen Stadtteilen realisiert werden. Vor allem die Ziele „Stärkung des sozialen Wohnungsbaus“ und „Generationengerechte und nachhaltige Quartiere“ sind hier hervor­zuheben. Ergänzend dazu kommt die Schaffung von behindertengerechten Wohnungen.

Hintergrund: Es fehlen bis 2030 1.600 Wohnungen!

 

Um hier frühzeitig Weichen zu stellen, bietet sich aus Sicht des Seniorenbeirats gerade mit der geplanten Bebauung von städtischen Grundstücken auf Bergheim ein modellhaftes und attraktives Musterprojekt an. Aus dem vorliegenden Konzept kann gerade hier das Ziel „Aktive Wohnbaulandstrategie“ realisiert werden.
Eine einmalige Chance!

 

In einem ersten Entwurf waren solche Wohnungen bereits vorgesehen und sollten auch weiterhin berücksichtigt werden. Gerade in einem Stadtteil wie Bergheim, der besonders von der Berücksichtigung aller Wohninteressen lebt, muss eine gute soziale Struktur erhalten werden.

 

Der Seniorenbeirat der Stadt Arnsberg schlägt daher vor, auf den von der Stadt zur Verfügung gestellten Grundstücken zumindest die verlangte 20% Quote an bezahlbarem Wohnungsbau einzuplanen und natürlich auch umzusetzen. Bei dem ermittelten Bedarf sollte allerdings die genannte Quote auf das gesamte Projekt und nicht nur auf die Mietwohnungen angesetzt werden.

Das ist die einzige anständige Möglichkeit, ein faires und damit sozialwirksames Kontingent zu entwickeln.



Dazu die Antwort der Stadt Arnsberg

Fachbereich „Stadt und Verkehrsplanung“ vom 21.Mai 2019

 

Auszug/Zitat:

 

 „.. Bei der weiteren Überlegung, … wird dieser Aspekt Berücksichtigung finden und in die anstehenden Planungen einfließen.“

 


 

 

Stellungnahme des Seniorenbeirats zur Schließung von Geldautomaten in den Stadtteilen

 

Bargeldversorgung der Arnsberger Bürger

Jetzt ist es also soweit, der einzige Geldautomat im Stadtteil Holzen wurde still gelegt. Ein Ortsteil mit rund 2.000 Einwohnern wird nicht mehr mit Bargeld versorgt. Wieder einmal wurde ein Stück öffentlicher Service abgebaut.

 

Diese Entwicklung beobachten wir seit Jahren mit Sorge. Stück für Stück geht die Grundversorgung in unserer Stadt verloren – und leider trifft es hierbei immer als erstes die Schwächsten, hier insbesondere die ältere Generation.

 

Wir fragen: Hat nicht gerade die Sparkasse, die als öffentliche Gebietskörperschaft im Grunde Eigentum der Kommune und damit der Bürger ist, einen besonderen Versorgungsauftrag der Bevölkerung gegenüber?

Und was ist mit der Volksbank, die doch plakativ mit dem Ideal der Genossenschaft wirbt?

 

Betriebswirtschaftlich ist der Abbau der Automaten jedenfalls nicht zu begründen. Es gibt Unternehmen, neben den beiden genannten großen Instituten, die fähig und auch gerne bereit sind, die Automaten für 1.200,- € im Monat kostendeckend betriebsbereit zu halten. Es ist nicht zu verstehen, dass ausgerechnet die beiden heimischen großen Banken, selbst gemeinsam, dies nicht leisten wollen.

 

Das alternative Angebot der beiden Hauptbanken, als Ersatz einen Geldlieferservice auf Abruf zum Preis von 5,- € pro Fahrt einzurichten, ist reine Augenwischerei. Es ist betriebswirtschaftlich nicht vorstellbar, dass ein Versand, der mit Personaleinsatz und einer Fahrtzeit von durchschnittlich 30 Minuten kalkuliert wird, dabei keinen Verlust darstellen soll. Vielmehr sehen wir in diesem angeblichen „Service“ nur einen vorübergehenden Beschwichtigungsversuch, der mit der Begründung der Unwirtschaftlichkeit recht bald ebenfalls eingestellt wird. Dem aktuellen Unmut der betroffenen Bevölkerung soll damit wohl nur kurzzeitig der Wind aus den Segeln genommen werden. Eine Dauerlösung kann das jedenfalls nicht sein.

 

Ersatzeinrichtungen über Geschäfte des Einzelhandels sind ebenfalls keine Lösung. Eine damit verbundene zwangsweise Kundenbindung ist äußerst bedenklich, auch wenn wir durchaus begrüßen, dass gerade in Holzen noch Einkaufsmöglichkeiten im Nahbereich vorhanden sind. Dennoch gilt: Geldversorgung ist Bankensache, nicht Angelegenheit des Einzelhandels!

 

Vor diesem Hintergrund hier unser Lösungsvorschlag:

 

Wenn sich die heimischen Banken nicht überzeugen lassen, ihren Auftrag, die Bevölkerung ausreichend mit Bargeld zu versorgen, zu erfüllen, müssen eben Fremdfirmen ermächtigt und unterstützt werden, Geldautomaten aufzustellen. Angebote dazu gibt es durchaus. Nach unseren Recherchen sollte die Gebühr je Abhebung dabei unter 5,- € liegen. Das Besondere daran, dieser Betrag wird nicht von den Kunden getragen, sondern wird von den ortsansässigen, kontoführenden Instituten übernommen.


 

 

Einmündung Fresekenweg

Stellungnahmen des Seniorenbeirats zum Umbau

„Busbahnhof Goethestraße“


Zugang zur Stadt

Die Ausgestaltung des öffentlichen Personen-Nahverkehrs, kurz ÖPNV, ist eines der wichtigsten Zukunftsthemen unserer Zeit. Der Seniorenbeirat hat sich wiederholt, auch im Rahmen seiner Info-Reihe „Montagswissen“, mit diesem Thema konstruktiv beschäftigt.

 

Unsere Stellungnahme zur Neugestaltung des Busbahnhofs Goethestraße, als ein Baustein zur Attraktivitätssteigerung des Nahverkehrs und des Stadtumfeldes:

  1. Da ein Busbahnhof in die Zukunft konzipiert wird, muss eine erwartete langfristige Steigerung der Ausnutzung berücksichtigt werden.

  2. Der Bushahnhof sollte räumlich direkt an die Treppe und den geplanten

    Aufzug zum Marktplatz angeschlossen werden, d. h. die jetzige Einmündung des Freseken­­weges würde zur zusätzlichen Fläche des Busbahnhofs werden.

    a)    Der Fresekenweg dient z.Zt. der Erschließung eines recht kleinen Wohngebiets. Dies könnte auch leicht durch die Aktivierung anderer Straßenzugänge erreicht werden. Hier gilt es kreativ zwischen der Nutzung dieses Bereichs durch aktuell bis zu 5.000 Fußgänger und Busnutzer auf der einen Seite und vielleicht geschätzten 200 Autos pro Tag auf der anderen Seite abgewogen und umgedacht werden. Die Zahlen sprechen für sich und lassen die Prioritäten mehr als deutlich werden.

    b)    Der große und unserer Meinung nach äußerst attraktive Vorteil dieses Vorschlags wäre, dass der Busbahnhof bis zum ge­planten Aufzug vollflächig überdacht werden könnte. Alle Nutzer kämen damit ohne Ampel, und damit vor allem ohne jegliche Gefährdung durch kreuzenden Autoverkehr, trockenen Fußes und vor allem sicher von der Bustür bis in die Innenstadt.

 

Grundvoraussetzung ist natürlich auch ein ausreichend dimensionierter Aufzug, der so­wohl eine Gruppe von Menschen mit Rollatoren oder auch Rollstühlen aufnehmen kann.

 

Fazit:


Unser Ziel ist es, nicht allein für unsere Seniorinnen und Senioren optimale Bedingungen zu er­reichen, sondern allgemein allen Bürgern einen sicheren und vor allem sehr attraktiven und komfortablen Zugang zur Stadt zu schaffen. Gleichzeitig wird damit auch die von allen gewünschte Akzeptanz des ÖPNV deutlich gestärkt. Und das wollen wir doch alle!

 

20.04.2018


 

Goslar Foto: H.Henneke

Harzfahrt des Seniorenbeirates

Die 8. Fahrt mit Mitgliedern des Seniorenbeirates und engagierter Bürgern führte in diesem Jahr in den Harz. Auf der Hinfahrt gab es einen Besuch im Grenzlandmuseum in Teistungen mit vielen Informationen über die einstige Innerdeutsche Grenze. Die Weiterfahrt endete an diesem Tag in der Weltkulturerbe-Stadt Quedlinburg, wo die Fahrtteilnehmer im Hotel „Schlossmühle“ ihr Quartier aufschlugen.

Der zweite Tag führte nach Wernigerode. Bei einer Fahrt mit der Harzquerbahn gewann man schon einen Eindruck, welch gewaltige Steigungen die Bahn auf ihren Weg zum Brocken schaffen muss. Der Bahnfahrt schloss sich eine geführte Stadtbesichtigung in Wernigerode an.

Am 3.Tag folgte eine interessante Führung durch die Altstadt von Quedlinburg. Am Nachmittag begeisterte eine Panoramarundfahrt durch die „sagenhafte“  Landschaft des Harzes: zerklüftete Felsen und dichte Wälder, klare Gebirgsbäche, große Talsperren und malerische Orte, wie Thale, Rosstrappe, Hexentanzplatz, Rappode-Talsperre usw. Der Tag endete mit dem Auftritt der „Brocken-Hexe“ im Hotel.

Am letzten Tag stand noch ein Besuch in der geschichtsträchtigen Stadt Goslar an, mit seinen stolzen Bürgerhäusern, prächtigen Kirchen, historischen Bauten, wie der Kaiserpfalz u.v.a.m.



 

Der Junge muss an die frische Luft

Dem Leben Hoffnung geben

Benefiz-Kino zugunsten der Hospizstiftung

Der Ruhrpott im Jahr 1972: Der neunjährige Hans-Peter (Julius Weckauf) ist ein wenig pummelig, lässt sich davon aber nicht bedrücken. Stattdessen feilt er fleißig an seiner großen Begabung, andere zum Lachen zu bringen, was sowohl bei den Kunden im Krämerladen seiner Oma Änne (Hedi Kriegesgott) als auch bei seiner ebenso gut gelaunten wie feierwütigen Verwandtschaft natürlich gerne gesehen wird. Doch dann wird seine Mutter Margret (Luise Heyer) wegen einer chronischen Kieferhöhlenentzündung operiert und verliert ihren Geruchs- und Geschmackssinn, wodurch sie in eine tiefe Depression stürzt. Sein Vater Heinz (Sönke Möhring) ist ratlos, aber Hans-Peter fühlt sich dadurch nur noch umso mehr angetrieben, sein komödiantisches Talent auszubauen...
Basierend auf Hape Kerkelings gleichnamigem autobiographischem Bestseller.

 

Zum 9. Mal in Folge lädt die Aktionsgemeinschaft zur Unterstützung der Hospizstiftung Arnsberg-Sundern alle Bürger zur großen Benefiz-Gala in das Residenz-Kinocenter ein. Organisatoren sind wieder der Seniorenbeirat Arnsberg, der Lions Club Arnsberg-Sundern und das Residenz-Kino-Center mit Herrn Hubert Nieudorp, großartig unterstützt durch die Sparkasse-Arnsberg-Sundern, der Veltins Brauerei, dem Hotel Menge, der Bäckerei Vielhaber und den Caritas Werkstätten. Da die Sponsoren alle Unkosten in voller Höhe tragen, geht der Erlös aus dem Verkauf der Eintrittskarten zu 100% an die Hospizstiftung. Nur so konnten in den Vorjahren bereits 26.500,- Euro für deren wertvolle Arbeit überwiesen werden.

Eröffnet wird der Abend am
Mittwoch, dem 15. Mai 2019 um 18:00 Uhr
mit einem Empfang und einem kleinen Imbiss im Foyer.

Anschließend wird der Spielfilm: „Der Junge muss an die frische Luft“ der Oscarpreisträgerin Caroline Link (Regie) präsentiert.

Karten zum Preis von 12,- Euro sind ab sofort in allen Stadtbüros der Stadt Arnsberg, im Stadtmarketing Sundern und an der Kinokasse des Residenz Kino-Centers im Vorverkauf zu erhalten. Imbiss und Getränke sind bereits im Eintrittspreis enthalten.


 

Shanty-Chor

Großer Seniorennachmittag in Arnsberg

Die Vorbereitungen laufen auf Hochtouren, die Akteure stehen in den Startlöchern. Mit Unterstützung der Stadtwerke findet auch in diesem Jahr wieder der seit vielen Jahren beliebte Unterhaltungsnachmittag für alle älteren Mitbürger unserer Stadt in der Großen Festhalle der Arnsberger Bürgerschützengesellschaft im Eichholz statt. Für kurzweilige und abwechslungsreiche Stunden sorgen diesmal der Shanty-Chor des Yachtclubs Westfalia Arnsberg, der Melodien von Fernweh und dem rauen Leben auf See darbietet, der Kinderchor der Musikschule des HSK präsentiert seine neu einstudierten Lieder, die Tänzerinnen der KLAKAG und die Karnevalsgruppe der Propstei-Frauen sorgen mit ihrem bunten Programm für heitere Stimmung. Die Initiatoren des Seniorenbeirats Arnsberg haben keine Mühen gescheut, ein abwechslungsreiches Programm auf die Beine zu stellen, das noch lange in Erinnerung bleiben dürfte.

Nach den Erfolgen der Vorjahre ist auch in diesem Jahr wieder mit einer gut gefüllten Festhalle zu rechnen. Rechtzeitiger Kartenvorkauf ist daher empfehlenswert. Verzehrkarten zum Preis von 6,00 Euro sind ab Montag, 10.09.2018 im Stadtbüro Arnsberg, Altes Rathaus zu erwerben. Im Preis enthalten sind Programm, Kaffee und Kuchen und Mineralwasser.

Termin: Donnerstag, 12. Oktober 2017, 15:00 Uhr, Festhalle der Bürgerschützen (Einlass ab 14:00 Uhr).


 

Monatgswissen ÖPNV

Reihe „Montagswissen“: Den ÖPNV praxisnah erlebt Tatort Busbahnhof Neheim:

Tatort Busbahnhof Neheim: Der Seniorenbeirat Arnsberg hatte in seiner Reihe „Montagswissen“ zu einem besonderen Event eingeladen. Ein Bus der Verkehrsbetriebe stand zu einer außergewöhnlichen Sonderfahrt bereit. Ganz praxisnah sollten die Möglichkeiten des öffentlichen Nahverkehrs vorgestellt werden. Als Fachleute und Ansprechpartner mit an Bord waren Herr Lins vom RLG Verkehrsmanagement, Frau Schäfer und Herr Hondorf als Fahrdienstleiter sowie Herr Karnath, Verkehrsplaner der Stadt Arnsberg.

Der Busbahnhof Neheim als Ausgangspunkt wurde nicht zufällig gewählt. Er ist das Zentrum des innerstädtischen Nahverkehrs. 5.000 Menschen nutzen täglich von hier aus den ÖPNV. 2019 soll dieser Platz komplett umgebaut und nutzerfreundlicher werden. Die Planungen laufen, erste Grundgedanken wurden kurz vorgestellt. Eine E-Bike-Station soll eingerichtet werden, ein Kiosk, ein WC, ein Warteraum, das alles unter einer großflächigen, wetterfesten Überdachung für einen angenehmen Aufenthalt bei allen Wetterbedingungen, mit einem Aufzug als barrierefreien Zugang zum Marktpatz und zur Einkaufsmeile. Die Pläne sind vielversprechend.

Danach wurde der Bus zu einem rollenden Klassenzimmer. In einer Sonderfahrt ging es entlang der Linie C1 in Richtung Arnsberg. Mehr als die Hälfte der mitfahrenden, sehr interessierten Bürger sind bisher keine regulären Buskunden. Aber genau die sollte ja auch angesprochen werden. Sie waren überrascht über die Möglichkeiten, die öffentlicher Nahverkehr bietet.  ABO-Ticket 60+ für 28,80 Euro pro Monat im ganzen Stadtgebiet? Tolle Sache! Leider sind dagegen die Einzeltickets unverhältnismäßig teuer, wird kritisiert. Die Verantwortlichen hören zu, nehmen Anregung auf, machen sich Notizen. Genau so war es geplant: Ein echter Informationsaustausch in beide Richtungen.

Und weiter ging`s. Wo gibt es Fahrpläne? Kann man die auch übersichtlicher gestalten? Auch über günstigere Verbindungen und Umsteigemöglichkeiten zu entfernteren Stadtteilen müsste mal gesprochen werden. Warum gibt es keine kostenlosen Testfahrkarten für ältere Mitbürger, die darüber nachdenken, vielleicht freiwillig ihren Führerschein abzugeben? Eine gute Idee! Vielleicht lässt sich da ja was machen.

Eine gute Idee sind auch die Busbegleiter, ein seit vielen Jahre bereits praktiziertes Hilfsangebot des Seniorenbeirats. Busbegleiter helfen auf den Linien C2 und C4 an Markttagen Rollatoren und Kinderwagen an Bord zu nehmen, tragen Einkaufstaschen und sind überall da, wo Unterstützung gebraucht wird. Das müsste auch auf andere Linien ausgedehnt werden, wird verlangt. Klar! Aber dazu werden noch weitere freiwillige Helfer gebraucht. Ohne ehrenamtliche Mitarbeit läuft gar nichts. Vielleicht gibt es ja Meldungen nach dem heutigen Tag.

Nach eineinhalb Stunden Rundfahrt durch die Stadt hält der Bus wieder an seinem Ausgangspunkt. Eine tolle Veranstaltung. Hier wurde klar, was der ÖPNV jetzt schon leistet, aber auch, wieviel es noch zu tun gibt um noch attraktiver zu werden und damit das Leben in unserer Stadt lebenswerter zu gestalten.


Hans-Werner Wienand
Seniorenbeirat Arnsberg


 

SenB Abg - RLG

Schon seit vielen Jahren stellt der Seniorenbeirat Busbegleiter


 

Je öller - je döller

Je öller - je döller!


Spannung wie jedes Jahr: Seit dem 11.11. laufen wieder die Vorbereitungen für den Glanzpunkt der „tollen Tage“, der traditionelle und inzwischen schon legendäre „Karneval der Generationen“. Die Akteure stehen in den Startlöchern. Zugesagt haben bereits die Garde- und Showtänzerinnen der Karnevalsvereine Blau-Weiß Neheim, die HÜKAGE Hüsten, die KLAKAG aus Arnsberg, der Kinderchor Bruchhausen sowie Entertainer und Schunkeltrainer, um nur einige der Höhepunkte zu nennen. Daneben sind noch jede Menge weiterer Überraschungen geplant, die hier natürlich noch nicht verraten werden sollen. Auf jeden Fall garantieren die Veranstalter vom Seniorenbeirat Arnsberg wie in den Vorjahren Stunden, die zu einem unvergesslichen Erlebnis werden sollen.

„Je öller – je döller“ – dieser ursauerländische, karnevalistische Schlachtruf ist Thema und zeigt, dass die Feierbegeisterung ungebrochen ist, unabhängig vom Alter, über alle Generationen hinweg.

Am besten sofort vormerken: Termin, Dienstag, 06. Februar 2018


Veranstaltungsort wird auch diesmal wieder die Schützenhalle in Bruchhausen sein. Mit öffentlichen Nahverkehrsmitteln ist die Halle alle 30 Minuten vom Neumarkt in Arnsberg oder von der Goethestraße in Neheim aus mit den Linien C1 bzw. C3 ohne umzusteigen bequem erreichbar.

Karten sind im Vorverkauf ab Anfang Januar für sechs Euro in allen Stadtbüros erhältlich. Kaffee und Kuchen sind bereits im Eintrittspreis enthalten.



 

Seniorenkino in Neheim-Hüsten

Eine Erfolgsgeschichte seit sechs Jahren: Im August 2011 startete das Seniorenkino in Zusammenarbeit mit dem Apollo-Kino in Neheim-Hüsten zum ersten Mal. Seitdem wurde Monat für Monat jeweils am letzten Mittwoch ein besonders ausgewählter Film für die Senioren der Stadt präsentiert. Von Anfang an als Organisator mit dabei: Dieter Marks, Mitglied im Seniorenbeirat.

Durchschnittlich 100 Gäste besuchen jeden Monat diese Veranstaltung. Die Meisten sind Dauergäste, für die dieser Event ihr Highlight des Monats ist. Selbst wer mit Rollstühlen oder Rollatoren kommt, wird liebevoll empfangen, betreut und jeder findet seinen Platz.

In den Filmpausen gibt es Kaffee und Kuchen – kostenlos, alles ist im Eintrittspreis enthalten. Jetzt wird über den Film diskutiert oder es wird der interessanteste Klatsch der Stadt ausgetauscht.

Auch der Betreiber des Kinos, Martin Scheid, ist zufrieden. „Wir machen weiter!“ Die Veranstaltung und der Programmablauf ist inzwischen fester Bestandteil seiner Planungen. Das wird sich auch nicht ändern, wenn das Kino wie geplant, in der nächsten Zeit umgebaut und auf den modernsten Stand gebracht wird. „Was gut läuft, bleibt!“

Die nächsten Termine stehen schon fest:

28.11.2017 Film: „Nichts zu verschenken“

27.12.2017 Film: „Abgang mit Stil“

Für 2018 werden alle Titel im vierteljährlich erscheinenden Generationen Magazin SICHT und der Tagespresse bekannt gegeben.


 

Montagwissen-Feuer Martin Hamm

Montagswissen –
Die neue Informationsreihe des Seniorenbeirates

Unter dem Schlagwort „Montagswissen“ startet der Seniorenbeirat der Stadt Arnsberg eine neue Informations- und Vortragsreihe. Vierteljährlich, immer an einem Montag, werden Fragen behandelt, die allen auf den Nägeln brennen. Dabei geht es um ganz praktische Alltagsthemen, etwa der Schutz vor Einbruch und Betrugskriminalität, über Fragen des Steuer- und Versicherungsrecht im Alter bis hin zu politischen, tagesaktuelle Themen wie der anstehenden Wahl des neuen Bürgermeisters. Ganz wichtig dabei: Immer soll die Präsentation durch fachkundige Moderatoren so ansprechend arrangiert und gestaltet werden, dass durch neue Blickwinkel überraschende, interessante und vor allem wirklich nützliche Antworten gefunden werden.

Am 13.November um 17:00 Uhr geht es los. „Was mache ich, wenn die piepen?“ Der Einbau von Rauchmeldern ist inzwischen auch in Nordrhein Westfalen Pflicht. Aber es reicht nicht, die kleinen Geräte an die Decke zu montieren und regelmäßig auf Funktion zu überprüfen. Entscheidend ist, wie verhalte ich mich richtig, wenn es wirklich einmal Alarm gibt? Die 112 wählen, das weiß noch jeder. Aber in einem verqualmten Raum habe ich nur wenige Sekunden, bis zur Bewusstlosigkeit. Jetzt kommt es darauf an, schnell und überlegt zu handeln, um sich selbst und die Mitbewohner zur retten. Die ersten Augenblicke sind die entscheidendsten.

Was ich tun muss und was ich tun kann, wird in den Räumen des Feuerwehrmuseums neben dem Arnsberger Bahnhof anschaulich gezeigt. Ergänzend werden Maßnahmen zur Vorbeugung erklärt, damit es nicht erst zum Äußersten kommt. Gerade in der Adventszeit sollte gelten: Es reicht, wenn die Kerze brennt – mehr nicht!

Die Vortragsreihe „Montagswissen“ richtet sich an alle Altersgruppen, auch wenn der Seniorenbeirat als Initiator auftritt. Die Themen betreffen jeden und damit ist auch jeder angesprochen und eingeladen.


 

Besuch des Seniorenbeirates aus Ahrweiler

Wie macht ihr das?

Besuch des Seniorenbeirats Bad Neuenahr-Ahrweiler in Arnsberg

„Langes und gutes Leben in Arnsberg“. Ein hoher Anspruch. Ein Fünftel der Arnsberger Bevölkerung ist heute schon älter als 65 Jahre, und der Anteil wird sich in sehr naher Zukunft stetig erhöhen. Eine Entwicklung, die ganz neue  Ideen für Infrastruktur, für Hilfs- und Freizeitangebote verlangt. Dass Arnsberg in Sachen Zukunft-Alter bereits gut aufgestellt ist, ist längst über die engeren Ortsgrenzen hinaus bekannt. „Arnsberg ist keine Seniorenstadt“, hat es einmal der ehemalige Bürgermeister Vogel formuliert, „sondern eine vielfältige, bunte Mehrgenerationenstadt.“ Doch was macht diesen Ruf aus, was läuft hier in Arnsberg anders, als in anderen Städten?

Um das herauszufinden besuchte eine 15-köpfige Delegation des Seniorenbeirats Bad Neuenahr-Ahrweiler ihre Kollegen in Arnsberg. Im Focus stand der Meinungsaustausch über örtliche Projekte und Erfahrungen. Frau Goldner, stellvertretende Bürgermeisterin, empfing die Gäste im Namen der Ruhrstadt am Bürgerbahnhof und damit an der Schaltstellen und dem Zentrum für bürgerschaftliches Engagement. Die Fachstelle Zukunft Alter hat hier ihren Sitz. Frau Gerwin referierte über ihr Aufgabengebiet und umriss die Herausforderungen und Rahmenbedingungen, die aus Sicht der Verwaltung für ein aktives und selbstbestimmtes Älterwerden wesentlich sind.

Die konkrete Umsetzung war dann Thema der Seniorenbeiräte beider Städte. Stichworte gibt es genug: Sicherheit im Straßenverkehr, Nahversorgung, Mobilität, medizinische Versorgung, Unterstützungsnetzwerke, Anpassung vorhandener Strukturen, aber auch Freizeitgestaltung und Unterhaltung, Probleme die sich jeder Gemeinde stellen. Der Seniorenbeirat von der Ruhr konnte den Kollegen eine Menge Antworten und konkrete Lösungen mit an die Ahr geben. Busbegleiter, Notfallnummern auf den Ruhebänken, die Einführung der Notfalldose, Verkehrssicherheitstage, Seniorenkino, regelmäßige Seniorentreffen in den Stadteilen, regelmäßige Renten- und juristische Beratung sowie der jährliche Karneval der Generationen sind nur einige der hier funktionierenden Projekte. Über allem aber steht als Strategie immer die gemeinsame Übernahme von Mitverantwortung, sowie das Nutzen und Entwickeln vorhandener Potenziale.

Ulrich von Dreusche, Sprecher des Seniorenbeirats Arnsberg, brachte es auf den Punkt: „Wir alle haben Kompetenzen und sollten die Erfahrungen unseres Lebens in die öffentlichen und politischen Verfahren und Diskussionen einfließen lassen.“ Und da ist Arnsberg auf einem guten Weg.

 

Hans-Werner Wienand
Seniorenbeirat Arnsberg


Zirkus Fantastello

Großer Seniorennachmittag in Arnsberg

 

Der traditionelle Unterhaltungsnachmittag für alle älteren Mitbürger unserer Stadt findet auch in diesem Jahr wieder in der Festhalle der Arnsberger Bürgerschützengesellschaft im Eichholz statt. Mit aktiver Unterstützung des stellvertretenden Bürgermeisters Ewald Hille sowie durch großzügige, finanzielle Hilfe der Stadtwerke Arnsberg, konnte ein hochwertiges Programm zusammengestellt werden.
Unterhalten werden die Besucher durch die jungen Akteure des Zirkus Fantastello, den Kinderchor der Musikschule des HSK, die weit über die Stadtgrenzen hinaus beliebten „Tanzsterne“ des Tanzsportclubs im TV Arnsberg sowie durch Stefan Wolf, den humoristischen Stimmenimitator. Die Initiatoren des Seniorenbeirats Arnsberg garantieren damit wieder einen kurzweiligen Nachmittag, der allen noch lange in Erinnerung bleiben dürfte.

Nach den Erfolgen der Vorjahre ist auch in diesem Jahr wieder mit einer gut gefüllten Festhalle zu rechnen. Rechtzeitiger Kartenvorkauf ist daher empfehlenswert.

Termin: Donnerstag, 12. Oktober 2017, Einlass ist ab 14:00 Uhr.

Karten sind für sechs Euro ab sofort im Stadtbüro Arnsberg, Altes Rathaus zu erwerben. Im Preis enthalten sind Eintritt, Programm, Kaffee und Kuchen sowie alkoholfreie Getränke.



 

Foto: Europäische Union 2017 (c)

6. Reise des Seniorenbeirates der Stadt Arnsberg

Elsass und Schwarzwald:
Straßburg - Offenburg - Freiburg - Colmar

Der Einladung des Seniorenbeirates der Stadt Arnsberg zu einer Mehrtagesfahrt vom 13. - 16. Mai mit Ziel Elsass und Schwarzwald und demBesuch der Städte Straßburg, Freiburg und Colmar waren 49 Senioren gefolgt. Neben den Seniorenbeiratsmitgliedern nahmen auch weitere ehrenamtlich in der Stadt Engagierte an der Fahrt teil.
Sie erlebten eine wunderschöne Reise und kehrten mit eindrucksvollen Erlebnissen zurück. Auch diese Fahrt hatte wieder Hildegard Henneke, Mitglied des Seniorenbeirates, organisiert.
Unter sachkundiger und unterhaltsamer Führung des Gästeführers Klaus Gras aus Kehl lernte die Gruppe am ersten Tag bei einer Stadtrundfahrt und beim anschließenden Stadtrundgang die schönsten und wichtigsten Sehenswürdigkeiten der Europastadt Straßburg mit dem weltberühmten Münster kennen. Besonders beeindruckend war in Straßburg die „Storchenstraße“ mit den brütenden Störchen oder „Adebaren“.
Vom Übernachtungsort Offenburg aus startete die Gruppe am zweiten Tag, wiederum begleitet von Klaus Gras, zu  einer ganztägigen Rundfahrt durch das malerische Elsass. Zunächst ging es zur idyllischen Stadt Colmar  mit ihrem reichen historischen und architektonischen kulturellen Erbe. Am  Nachmittag führte die Fahrt weiter in das malerische Riquewihr, das zwischen den Gipfeln der Vogesen und dem Elsässer Tiefland, mitten im Herzen der Elsässer Weingegend liegt Riquewihr, eine mittelalterliche Siedlung, gehört zu den schönsten Dörfern Frankreichs.
Für den dritten Tag stand ein Ausflug durch den Schwarzwald und eine Stadtführung in Freiburg auf dem Programm.
Nachmittags ging es dann weiter in die Region Kaiserstuhl, der sonnenreichsten und wärmsten Region Deutschlands. In Sassbach konnte die Gruppe  bei einer Weinprobe  in einer Weinkellerei die herrlichen badischen Weine kosten und genießen.
Am Abreisetag fuhren die Senioren vormittags nochmals zum Europa-Parlament nach Straßburg, wo sie vom heimischen Europaabgeordneten Dr. Peter Liese empfangen und begrüßt wurden. Nach einem Vortrag mit Diskussion über die Arbeit des Parlaments und aktuelle europäische Fragen konnte die Gruppe an einer Plenarsitzung teilnehmen. Hier erlebte sie den Kommissionsvorsitzenden der Afrikanischen Union, Moussa Faki Mahamat, der nach Begrüßung durch den Parlamentspräsident Tajani über die sogenannten EU-Migrationspartnerschaften als beste Lösung für das Migrationsproblem sprach.
Anschließend wurde etwas wehmütig die Heimreise angetreten. Nach einem Zwischenstopp in Heidelberg traf die Reisegruppe am Abend zufrieden und begeistert von dem informativen, aber ebenso abwechslungsreichen und unterhaltsamen Programm wieder wohlbehalten  in Arnsberg ein.


 

Vorstand Seniorenbeirat 2017

Neues Leitungsteam im Seniorenbeirat

In seiner Sitzung am 06.04.2017 hat sich der Seniorenbeirat einen neuen Vorstand gewählt. Dieser steht in Zukunft dem Beirat als gleichberechtigtes Leitungsteam vor.
Gewählt wurden:

(v.l.n.r) Ulrich von Dreusche,Hans-Werner Wienand, Ingrid Dormann und Walter Bräutigam










 

Notfalldose in der Kühlschranktür als Lebensretter

Der Seniorenbeirat der Stadt Arnsberg sorgt in Kooperation mit dem Deutschen Roten Kreuz (DRK) Arnsberg, dem Städtischen Rettungsdienst, dem Rettungsdienst Hagelstein und der Fachstelle Zukunft Alter dafür, dass jedem älteren, kranken und interessierten Bürger stadtweit die Möglichkeit gegeben wird, ab 15. März für 2,00 € die grüne Notfalldose zu kaufen.

Warum?

Im Notfall zählt jede Sekunde! Nicht jeder ist in einer Notsituation, zum Beispiel durch Bewusstlosigkeit oder auch Stress, in der Lage, Angaben zum Gesundheitszustand und anderen wichtigen Details zu machen. Ohne wertvolle Zeit zu verlieren, stehen den Rettern aktuelle freiwillige Angaben auf dem Notfall-Infoblatt zum Gesundheitszustand, zu Allergien, Medikamenten, zur Krankenkasse, Versichertennummer, zu Kontaktdaten, zur Patientenverfügung und weitere  Einzelheiten (zum Beispiel: wer sich um die Wohnung, das Haustier oder die Blumen kümmern soll) zur Verfügung.

Was ist zu tun?

Füllen Sie das Notfall-Infoblatt aus, eventuell nehmen Sie sich auch Hilfe dazu. Stecken Sie es in die grüne Notfalldose und stellen Sie diese in die Kühlschranktür. Dieser Ort hat sich bewährt, da jeder einen Kühlschrank hat. Die Retter wissen, wo sich die Lebensretter-Dose befindet. Dann kleben Sie einen der beiden mitgelieferten Aufkleber von außen auf die Kühlschranktür und den anderen in Augenhöhe auf die Innenseite Ihrer Wohnungstür.

Expertentipp:

Harald Kroll  vom Städtischen Rettungsdienst empfiehlt, ein persönliches Foto in das Notfall-Infoblatt zu kleben. Dann kann niemand, der z.B. während Ihres Urlaubs die Blumen versorgt und dabei einen Notfall erleidet, mit Ihnen verwechselt werden.

Dr. Wetzchewald vom Institut für Notfallmedizin in Arnsberg und Katharina Busch, vom Deutschen Roten Kreuz in Arnsberg empfehlen, das Notfall-Infoblatt laufend zu aktualisieren.

Andreas Hagelstein vom Rettungsdienst Hagelstein würde es begrüßen, wenn die grüne Notfalldose als Lebensretter den Bürgern im gesamten Hochsauerlandkreis zugänglich gemacht werden könnte. In der Stadt Netphen zum Beispiel ist das schon der Fall. Die grüne Notfalldose ist dort mit einem überwältigenden Erfolg eingeführt worden. Die Idee ist so großartig, dass sich der Seniorenbeirat deshalb mit seinen Kooperationspartnern auch in Arnsberg um eine Einführung der grünen Notfalldose im gesamten Stadtgebiet kümmert.

Der Städtische Rettungsdienst und der Rettungsdienst Hagelstein werden die grünen Notfalldosen auf ihren Rettungswagen vorhalten und dann bei Bedarf an ihre Patienten weiterleiten.

Wo können Sie die grünen Notfalldosen ab 15. März kaufen?

Der Seniorenbeirat der Stadt Arnsberg hat das Startkapital für 300 Dosen  zur Verfügung gestellt.  Alle fünf Stadtbüros nehmen die Mehrarbeit gerne auf sich, um die Notfalldosen für den Seniorenbeirat zu verkaufen.

Auch das Deutsche Rote Kreuz wird die grüne Notfalldose sowohl in der Geschäftsstelle in Arnsberg und darüber hinaus durch „Essen auf Rädern“ ab 15. März verkaufen.

Der Seniorenbeirat und seine Kooperationspartner würden sich   freuen, wenn sich noch weitere  Institutionen dem Projekt „grüne Notfalldose“ anschließen würden. Einige haben bereits Interesse bekundet. So u.a. das Sachverständigenbüro für Alten- und Krankenpflege Holbein, El Hadri Seniorenbegleitung und  das Netzwerk Demenz.

Ansprechpartner für interessierte Institutionen sind Katharina und Karl Wagner vom Seniorenbeirat der Stadt Arnsberg, Telefonnummer: 02931-938804  und Katharina Busch vom Deutschen Roten Kreuz, Telefonnummer: 02931-52000

 

 Verkaufsstellen:

Stadtbüro Arnsberg, Alter Markt 19

Stadtbüro Hüsten, Marktstraße 3 (Ludgeripassage)

Stadtbüro Neheim, Lange Wende 476a

Stadtbüro Oeventrop, Kirchstraße 47

Rathaus, Rathausplatz 1

Deutsches Rotes Kreuz; (DRK), Hansastraße 17, 59821 Arnsberg

(Telefonnummer: 02931 – 52000)

Presseinformation Seniorenbeirat Arnsberg – Projekt Grüne Notfalldose

Text: Katharina Wagner

Arnsberg, 07.03.2017


 

Karneval der Generatonen 2017

6. Karneval der Generationen in der Schützenhalle Bruchhausen 

 „An der Nordseeküste“

Liebe Senioren hier im Saal!
Nur einmal im Jahr ist Karneval.
Ein ganzes Jahr lang habt ihr euch gefreut,
das merkte man deutlich auch wieder heut’.

Wir luden euch alle nach Bruchhausen ein
um „An der Nordseeküste“ dabei zu sein.
Wenn auch die Küste am „Ententeich“ lag,
so war’s doch ein fröhlicher Nachmittag.

Die Feier  ist  uns wieder  gelungen
ihr habt geschunkelt und kräftig gesungen.
Das Programm war wieder wunderschön.
„So ein Tag, der dürfte nie vergehn!“

Und euer Beifall galt ganz klar
unserer tollen Künstlerschar.
Zu Ende sind zwei Stunden Programm,
Musik und Tanz und viel Tamtam.

Als Publikum war ihr wunderbar.
Ihr seid alle wieder da im nächsten Jahr.
Wir freu’ uns schon mit euch hier im Saal
auf den nächsten Generationenkarneval.

Der Seniorenbeirat bedankt sich bei allen Besuchern und Gästen, bei allen Mitwirkenden ob groß und klein, bei den 3 Arnsberger Karnevalsgesellschaften der Klakag, der  HÜKAGE und Blau - Weiß Neheim, den „Pauerländern“, die wieder für  fröhliche
Stimmung gesorgt haben,  dem Moderator Jo Hafner für seine witzig-spritzige Moderation, bei den Tanzsternen aus Arnsberg, den jungen Sängerinnen und Sängern vom Kinderchor KiCHO Bruchhauen unter der Leitung von Frau Schrautzer, den vielen Helferinnen und Helfern vor und hinter den Kulissen aus dem Seniorenbeirat und  den ehrenamtlichen Patenschaften, allen Sponsoren der heutigen Veranstaltung, den Banken und Sparkassen, der Schützenbruderschaft St. Maria Magdalena Bruchhausen - wo wir heute wieder zu Gast sein durften – für die freundliche Unterstützung, den fleißigen Helfern aus den Bruchhausener Vereinen, die die Halle  wieder so wunderschön dekoriert haben, der Arnsberger Presse für die gute Berichterstattung und natürlich der Fachstelle  „Zukunft Alter“  mit Marita Gerwin
und Martin Polenz            

Bevor ihr fröhlich nun geht nach Haus,
klatscht alle kräftig noch einmal Applaus
Wir rufen euch zu, sodass es laut schallt:
Helau und Mäntau  und Tschüss bis  bald.    

Edwin Müller                          Seniorenbeirat Arnsberg, 21. Februar 2017


 

Karl Keßler (+)

Der Seniorenbeirat Arnsberg trauert um seinen plötzlich verstorbenen Vorsitzenden Karl Keßler

 

Große Betroffenheit und Trauer bei den Mitgliedern des Arnsberger Seniorenbeirates:

Im Alter von  68  Jahren ist der Vorsitzende Karl Keßler plötzlich und unerwartet verstorben.

Karl Keßler war seit 2010 Mitglied des Seniorenbeirates Im Juli 2015 übernahm er das Amt des Vorsitzenden.

Engagiert und zielstrebig setzte er sich für die Belange der älteren Bürger ein. Karl  Keßler war vielfältig und verantwortungsvoll  ehrenamtlich tätig und verfügte über wertvolle und langjährige Erfahrungen in der Vorstandsarbeit verschiedener Vereine seines Heimatortes  Oeventrop, in der aktiven Mitarbeit in politischen Gremien der Stadt und in seiner Tätigkeit als ehrenamtlicher Richter.

Er knüpfte auch viele Kontakte zu anderen Einrichtungen oder Organisationen.

So war vor noch wenigen Wochen auf seine Einladung Franz Müntefering, Vorsitzender der BAGSO, der Bundesarbeitsgemeinschaft der Senioren–Organisationen, zu einem Meinungsaustausch über Seniorenarbeit und Seniorenpolitik mit den Mitgliedern des Seniorenbeirates nach Arnsberg gekommen.

Karl Keßler vertrat zudem den Arnsberger Seniorenbeirat sachkundig und kompetent im Arbeitskreis der Seniorenbeiräte  des Hochsauerlandkreises  und in der Landesseniorenvertretung.

Der Seniorenbeirat Arnsberg wird sein großes gesellschaftliches Engagement und sein hohes Verantwortungsbewusstsein für die Belange der älteren Generation in dankbarer Erinnerung behalten.

Karl Keßler wird am Samstag, den 17.12.2016 auf dem Friedhof seiner Heimatgemeinde Oeventrop, der er sich sehr verbunden fühlte  und in der er fest verwurzelt war, beigesetzt.



 

Müntefering beim Seniorenbeirat

BAGSO - Vorsitzender Franz Müntefering zu Gast beim Seniorenbeirat Arnsberg
-Austausch über Seniorenarbeit und Seniorenpolitik-

Auf Einladung des Seniorenbeirates war Franz Müntefering, ehemaliger Vizekanzler und seit 2015 Vorsitzender der BAGSO, der Bundesarbeitsgemeinschaft der Senioren–Organisationen zu einem Meinungsaustausch über Seniorenarbeit und Seniorenpolitik mit den Mitgliedern des Seniorenbeirates nach Arnsberg gekommen.

Die BAGSO - Bundesarbeitsgemeinschaft der Senioren-Organisationen e.V. ist die Interessenvertretung der älteren Menschen in Deutschland gegenüber Politik, Wirtschaft und Gesellschaft. Sie informiert die Vertreterinnen und Vertreter der Bundesregierung und des Deutschen Bundestages über die Anliegen älterer Menschen und über die Möglichkeiten zur Verbesserung ihrer Lebenssituation. Dabei hat sie aber immer die nachfolgenden Generationen fest mit im Blick.

Vorrangig, so Franz Müntefering in seinen Ausführungen, geht es der BAGSO um ein realistisches Altersbild in der Gesellschaft, um ein gesundes solidarisches Miteinander der Generationen  und  um eine gute gesundheitliche und pflegerische Versorgung für die immer älter werdende Gesellschaft.

„Wir müssen uns einmischen“ lautete eine Forderung Franz Münteferings. Die demografische Entwicklung und die gesellschaftlichen Veränderungen mit ihren Trends zur Individualisierung und veränderten Lebensentwürfen erfordern in den Kommunen - und hier verwies er auf den 7. Altenbericht der Bundesregierung - eine verbindlich geregelte und aktive Interessenvertretung durch Seniorenbeiräte. Die älteren Menschen müssen, so Franz  Müntefering „Mitreden und Mitentscheiden“, selbst „aktiv bleiben“ und sich fragen „Was ist gut für mich?“

Franz Müntefering erwartet von der Politik, aber auch von den Kommunen Nachhaltigkeit: „Wir müssen eine Perspektive für die nächsten 20 Jahre bieten:“ Entscheidend sei aber für ihn auch die Frage, ob wir ein „Wohlstandsland“ bleiben. Seiner Meinung nach müssen gerade für jüngere Menschen in den ländlichen Räumen und auch in Südwestfalen gute schulische Bildung und Ausbildung, der Arbeitsplatz und ein ausreichendes Wohnungsangebot gesichert sein. 

Für die Menschen im ländlichen Raum müssen - so Franz Müntefering weiter - Pflege und medizinische Versorgung, Mobilität und aktive Teilhabe am gesellschaftlichen Leben genauso gewährleistet sein wie in der Großstadt. Das erfordert aber ein Miteinander von Staat und Politik, der Gesellschaft und dem Einzelnen und gelingt nur in einem solidarischen Miteinander der Generationen.

Im weiteren Verlauf des Gespräches stellten die Vertreter des Arnsberger Seniorenbeirates  Beispiele ihrer Arbeit, wie den „Karneval der Generationen“ oder das Projekt „Busbegleiter“  vor.
Franz Müntefering berichtete von einem neuen Projekt „Auf Rädern zum Essen“ wo ältere Menschen das Essen nicht gebracht bekommen, sondern zum gemeinsamen Essen gebracht werden und so der zunehmenden Vereinsamung  entgegengewirkt wird.
Die Runde war sich einig, dass  gerade die sozialen Kontakte für ältere Menschen enorm wichtig sind und  die Kommunikation zwischen Jung und Alt in den Orten gepflegt werden muss. Als  Beispiel aus der Arnsberger Runde für ein „Ins Gespräch kommen“ wurde aus der Arnsberger Runde das Bruchhausener „Essen im Quadrat“ genannt, wo sich hunderte Menschen bei gutem Essen an einem Tisch treffen und mit einander reden.
Seniorenarbeit ist gerade dann erfolgreich, wenn nicht nur etwas „Für“ sondern  “Mit“  den älteren Menschen gemacht wird.
Am Ende des gut zweistündigen Gespräches bedankte sich der Vorsitzende des Arnsberger Seniorenbeirates  Karl Keßler bei Franz Müntefering für seinen Besuch und bei allen Teilnehmern für den intensiven Austausch,

Edwin Müller



 

Defi-Kurs


Kostenloser Wiederbelebungslehrgang für Arnsberger Bürger

Auf großes Interesse stießen die in Zusammenarbeit vom Seniorenbeirat Arnsberg, der Fachstelle Zukunft Alter  und dem DRK Arnsberg angebotenen Wiederbelebungskurse. Unter fundierter Anleitung von Frau Katharina Busch, DRK- Kreisgeschäftsführerin lernten die Senioren - ein Großelternpaar war sogar mit Enkelkind gekommen - schnelles und richtiges Handeln im Notfall. Lebensrettende Maßnahmen der Herz-Lungen- Wiederbelebung und der Umgang mit dem Defibrillator wurden von den Teilnehmern eifrig geübt.

 



 

Foto: Ted Jones (WP)

Initiative zur Beleuchtung der Hausnummern im Stadtgebiet


Der Seniorenbeirat der Stadt Arnsberg bittet um Unterstützung seiner Initiative  zur  Beleuchtung der Hausnummern innerhalb der Stadt Arnsberg.


Gem. § 126 (3) BauGB müssen die Gebäude mit den von der Gemeinde festgesetzten Hausnummern gekennzeichnet sein. Mangels weiterer Vorschriften wird eine Beleuchtung der Hausnummern nicht gefordert, so auch nicht nach der BauO des Landes Nordrhein- Westfalen. Unabhängig davon haben einige Gemeinden die Anbringung beleuchteter Hausnummern in ihren Satzungen verbindlich geregelt. Die Beleuchtung erleichtert und beschleunigt für Rettungsdienste das Auffinden der Adresse und kann somit lebensrettend sein.


Der Seniorenbeirat ist mit diesem Anliegen bereits bei der Verwaltung vorstellig geworden. Allerdings wurde von dort argumentiert, dass Rettungsdienste vielfach mit Navigationssystemen operieren. Die Systeme sind anfällig und können bei fehlerhafter Handhabung in die Irre führen, was bei der gebotenen Eile im Rettungseinsatz durchaus vorkommen kann. Dadurch geht dann wertvolle Zeit verloren. Außerdem erfassen Navigationssysteme häufig Neubau- und Randgebiete nicht. Damit geht im Notfall wertvolle Zeit verloren.


Wir halten es daher für dringend geboten, dass Haunummern mit Beleuchtung im Stadtgebiet Arnsberg eingeführt werden und dies auch in der Satzung  der Stadt verankert wird.


Das kann in vielen Fällen ohne aufwändige und kostspielige Investitionen oder Arbeiten der Hausbesitzer geschehen. Es gibt schon sehr preisgünstige Angebote für beleuchtete Hausnummern, auch  für solarbetriebene Nummernschilder. Auch ist es in vielen Fällen möglich, nachträglich Nummern auf die schon vorhanden Außenleuchte zu kleben.


In den Bundesländern Berlin, Brandenburg und Hamburg sind beleuchtete Hausnummern vorgeschrieben. Schleswig-Holstein empfiehlt den Kommunen, dies in ihre Satzungen  aufzunehmen.


Auch die Landesseniorenvertretung in NRW fordert eine solche Regelung.


Unsere Initiative soll keine Bevormundung der Bürger mit neuen Vorschriften sein. Beleuchtete Hausnummern dienen der Sicherheit aller Bürger, junger und alter Menschen, erleichtern die Arbeit der Rettungsdienste und können  im Notfall Leben retten.


                                                                                             



Die Busbegleiter (z.Zt. Linie C2 und C4)

Busbegleiter auf den Linien C2 und C4

Auf den Linien C2 und C4 der RLG in Neheim sind nun Mittwochs- und Samstagsvormittag die Busbegleiter unterwegs. Gut erkennbar an den blauen Jacken mit entsprechendem Hinweis. Für die Strecke C3 (Arnsberg) werden noch Ehrenamtliche gesucht.

Meldungen nehmen Manfred Pollmeier (02931) 16952
und Klaus-Dieter Ellinghaus (02932) 890411 entgegen.

 

Siehe Presse-Info

 

 

 

 

 


 

"60plus Abo" macht mobil und schont die Umwelt!


Ob für den Einkauf, die Theaterpremiere oder das Hobby: Ältere Arnsberger haben viele Gründe, unterwegs zu sein. In Zukunft ist das nicht nur einfach und umweltschonend, sondern auch günstiger als bisher möglich: Die Verkehrsunternehmen RLG, BRS und DB bieten ab August gemeinsam mit der Stadt Arnsberg das "60plusAbo Arnsberg" an.

 

 

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In der Zeit der Coronavirus-Krise möchten wir Wege schaffen, um miteinander in Verbindung zu bleiben, auch wenn wir uns nicht treffen können. Zukunft Alter aktuell bringt Ihnen wichtige Informationen, aber auch Herzliches aus Arnsberg nach Hause bringen. Hier finden Sie alle bisherigen Ausgaben zum Download.

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