Selbsthilfeförderung

Mit der Novellierung der gesetzlichen Grundlage zur Selbsthilfeförderung nach § 20h SGB V wird ab dem 1. Januar 2008 zusätzlich zur kassenindividuellen Selbsthilfeförderung eine kassenartenübergreifende Gemeinschaftsförderung eingeführt.

Demnach sind von den Krankenkassen und ihren Verbänden mindestens 50 % der jährlichen Fördermittel für die kassenartenübergreifende Gemeinschaftsförderung bereitzustellen. Die übrigen maximalen 50 % verbleiben den Krankenkassen für die krankenkassenindividuelle Selbsthilfeförderung. 

Die Umsetzung des § 20h SGB V und damit die Förderung der gesundheitsbezogenen Selbsthilfe erfolgt über diese beiden Förderstränge. Für die kassenartenübergreifende Gemeinschaftsförderung wurden auf allen Förderebenen sogenannte „Förderpools“ eingerichtet.  

Grundsätzlich gilt zu sagen, dass die bisherigen gemeinsamen und einheitlichen Grundsätze der Spitzenverbände der Krankenkasse zur Förderung der Selbsthilfe gemäß § 20h SGB V vom 10. März 2000 in der Fassung 11. Mai 2006 fortgelten.

 

Fördermöglichkeiten:

 

1.       Gemeinschaftsmittel 

Sie bilden das regionale Förderbudget (Förderpool). Diese Gemeinschaftsmittel werden ausschließlich für die pauschale Förderung verwendet.

2.       Kassenindividuelle Mittel 

Der Gemeinschaftstopf kann durch kassenindividuelle Mittel aufgestockt werden. Dies ist die freiwillige Entscheidung der einzelnen Kassen.

3.       Kassenindividuelle Mittel für gemeinsame Projektförderung 

Die Krankenkassen vor Ort können entscheiden, ob sie auch gemeinsam Projekte finanzieren wollen.

4.       Kassenindividuelle Mittel für Projektförderung  

Die Krankenkassen vor Ort können kassenindividuelle Mittel für die Förderung von Selbsthilfeprojekten einsetzen.

!!! Achtung neu seit 2017!!!

Nach dem "Vereinfachten Verfahren" sind die Anträge für Projekte ab 2017 nicht mehr an die einzelnen Krankenkassen vor Ort zu richten, sondern in einem Antrag an die federführende Krankenkasse. Projektanträge sollten bis zum 31. März des laufenden Jahres gestellt werden, um in der einmal im Jahr stattfindenen Vergabesitzung des Fördergremiums Berücksichtigung zu finden. Projektanträge können zwar das ganze Jahr über gestellt werden, bei Anträgen, die nach der Vergabesitzung gestellt werden, kann jedoch keine Garantie dafür übernommen werden, dass noch genügend Budget für eine Förderung zur Verfügung steht!

 

 

WICHTIG: 

Die Federführung für das Jahr 2019 hat für den Hochsauerlandkreis die:

 

Knappschaft

Ansprechpartner:

Herr Torsten Klotz
Heinrich-Cordes-Platz 4

57368 Lennestadt

                                                                                                                                                  
Telefon: 02723 71925-17
Mail: email hidden; JavaScript is required

 

Hier sind die Anträge zur Pauschalförderung der einzelnen Gruppen zu stellen.

 

ACHTUNG:

 

Die Frist für die Einreichung der Förderanträge zur Pauschalförderung ist der 31. März 2019!!!


 

Auf der eigens für die Förderung eingerichteten Internetseite der Gesetzlichen Krankenversicherer (GKV) finden Sie die aktuellen Antragsformulare sowie Anleitungshilfen zur Beantragung von Fördermitteln für Ihre Selbsthilfegruppe und viele hilfreiche, aktuelle Informationen rund um das Thema Selbsthilfegruppenförderung:

www.gkv-selbsthilfefoerderung-nrw.de

 

Förderung für die Gruppen des Stadtgebietes Arnsberg

Da die Stadt Arnsberg die ortsansässigen Selbsthilfegruppen finanziell fördert, erhalten Sie hier die

sowie den dazu notwendigen