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Newsroom

Thema 1: Einsparpotentiale
  • Nach der letzten Information vom 21.12.2018 fand ein Workshop zur Erarbeitung von Einsparpotentialen statt. Hier wurden einige konkrete Möglichkeiten der Kosteneinsparung aufgezeigt:

Abriss und Neubau des westlichen Flachtraktes inklusive Tiefgarage:
Größtes Einsparpotential, Neubauqualität ohne Kompromisslösungen
Türschloss-Systeme:
450 St. Schließanlagen je Tür, Einsparpotential insgesamt voraussichtlich im 5-stelligen Eurobereich aufgrund von möglichen Reduzierungen der Türzahlen und evtl. Einsatz eines batteriebetriebenen Systems
Dachbegrünung:
Mit dem Abbruch und Neubau des westlichen Flachtraktes kann hier Einsparpotential realisiert werden, da die Flächen für eine extensive Begrünung entfallen oder zumindest wesentlich kleiner ausfallen (einerseits durch die mögliche Vergrößerung der Lichtbänder, andererseits durch Photovoltaik auf dem Dach).


 --> Auf Grundlage der genannten Einsparpotentiale ergibt sich aktuell eine insgesamte Einsparsumme von ca. 750.000€.



Thema 2: Abbruch des westlichen Flachtraktes / Stattdessen Neubau mit Neupositionierung des Gastrobereiches

Zu Beginn des Jahres 2019 fanden zwei sehr konstruktive Gespräche der Stadt Arnsberg mit dem zuständigen Ministerium statt, hierbei wurden offene Fragen geklärt und Folgendes festgelegt:

  • Das Rathaus gliedert sich nach neuer Förderkulisse in zwei voneinander abgegrenzte Baukörper auf.
  • Der Flachtrakt kann abgebrochen und neu gebaut werden. Hier wird ein Bürgerzentrum mit Öffnung zum Quartier entstehen. Dieser Bereich mit den Sitzungs- und Versammlungsräumen soll auch für öffentliche Veranstaltungen und für örtliche Vereine und Gruppen zur Verfügung stehen. Die jetzt an dieser Stelle neupositionierte Gastronomie dient der direkten Versorgung der BesucherInnen und Kunden/Kundinnen des Rathauses und trägt maßgeblich zur Steigerung der Attraktivität des Standortes bei.
  • Der Hochtrakt wird als reiner Verwaltungsbau neu konzeptioniert. Hier entstehen moderne Arbeitsplätze für die städtischen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter; durch das innovative Konzept wird aber vor allem die erstrebte Kundenfreundlichkeit optimiert.



Thema 3: Unterbringung des Archives im Güterbahnhof

  • Umbau des ehemaligen Güterbahnhofes (Bahnhofstr. 132 und 132a) zum Zwischen- und Endarchiv und Tafelstandort
  • Zeitpunkt des Beginns und der Fertigstellung sind abhängig von der Förderung
  • Konzept für das Archiv nach Machbarkeitsstudie: "Haus in Haus Prinzip" - > Einstellen von eigenständigen Boxen in die Lagerhalle, ohne dass die Hülle im Bestand angetastet wird.



Thema 4: Flächen-Workshops mit den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern

Beteiligung der Verwaltungsmitarbeiterinnen und -mitarbeiter am Prozess der Entstehung neuer Arbeitswelten, unter anderem mit dem Ziel der maßgeblichen Verbesserung der Kundenabwicklung für den Hochtrakt. Planung einer komplett neuen Konzeption ab Herbst 2018.

  • Als weiterer Schritt Planung von Flächen-Workshops in den nächsten Wochen mit den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern unter Zuhilfenahme der Modulbausteine und Erarbeitung von individuell angepassten Grundrisslösungen für die einzelnen Abteilungen.
  • Nach einer sogenannten Rückkopplungsphase, in der das Ergebnis nochmals aufbereitet und erörtert wird, werden im letzten Schritt die Ergebnisse aus der Bürofachplanung im Entwurf implementiert.



Thema 5: Zeitrahmen

  • Der Zeitrahmen richtet sich nach der Bewilligung, im aktuellen Rahmenterminplan wird aber vorerst von den mit dem Ministerium vereinbarten maximalen vier Förderanträgen ausgegangen.