Soviel wie nötig- aber so wenig wie möglich....

Staudenvielfalt im Natur-Erlebnis-Raum

Pflege und Unterhaltung des Natur-Erlebnis-Raumes


Der Natur-Erlebnis-Raum wird nicht so regelmäßig gepflegt wie beispielsweise die „Bürgergärten“ in der Twiete. Das ist in einer Naturgartenfläche auch überhaupt nicht gewollt. Schon bei der Anlage des Natur-Erlebnis-Raumes wurde auf ein Standortmosaik verschiedenster Lebensräume für heimische Wildpflanzen und die daran lebenden heimischen Tiere ein großes Augenmerk gelegt. Um diese Biologische Vielfalt auf der Fläche zu erhalten, wird seit dem ersten Bauabschnitt eine feste Pflegetruppe unter professioneller Begleitung von Dorothee Dernbach, Fachbetrieb naturnahe Grünplanung, in fachgerechter, naturnaher Pflege geschult. Darunter verstehen wir differenzierte Mahdtermine für Wildblumenwiesen und Säumen (je nach Zielvegetation), immer verbunden mit Abräumen des Mahdgutes von der Fläche. Es wird darauf geachtet, dass immer auch Stängel über den Winter stehen bleiben und so als Überwinterungsquartier für Insekten zur Verfügung stehen. Invasive neophytische Pflanzen (die an diesem Abschnitt der Ruhr ein manifestes Problem sind) werden durch Schröpfmahd gezielt bekämpft. Darüber hinaus wird die Bestandentwicklung durch händische Pflege, d.h. ausstechen unerwünschter, sehr konkurrenzstarker Arten wie Huflattich, Ackerkratzdistel u.ä. gelenkt. Gehölze sind i.d.R. frei wachsend und werden in Zeitabständen von 5-10 Jahren abschnittsweise auf den Stock gesetzt.