Arnsberg-Inklusiv gestalten

Inklusion-Leitbild und Ziele

Unter Inklusion wird allgemein das Einbeziehen von Teilen in und zu einem Ganzen verstanden. Entsprechend sehen wir Inklusion als ein Konzept des menschlichen Zusammenlebens in der Stadt Arnsberg mit einer klaren Zielsetzung: Es geht darum, jedem/jeder Einzelnen die aktive Teilhabe an der Gemeinschaft zu ermöglichen, vorhandene Barrieren zu erkennen und zu beseitigen.


1. Arnsberger DUOday

DUOday  am 19.11. - jetzt anmelden!



Wichtige Aktion für die Inklusion von Menschen mit Behinderung in der Arbeitswelt: Am 19. November 2020 öffnen Betriebe und Institutionen bundes- und europaweit im Rahmen des "DuoDay" ihre Türen für Menschen mit Behinderung.

Ziel der Aktion ist, mit Vorurteilen aufzuräumen, die Menschen kennenzulernen und im besten Fall eine/n neue/n Mitarbeiter/in zu finden. Konkret bilden an diesem Tag ein Mensch mit Behinderung und ein/e Mitarbeiter/in ein Duo. Ähnlich wie ein Praktikant kann der Mensch mit Behinderung die Arbeit des Betriebes kennenlernen und ggfs. manche Arbeitsschritte sogar selbst ausprobieren.

Der DuoDay findet in diesem Jahr erstmals im Raum Arnsberg statt und wird organisiert von der HWK Südwestfalen sowie der Stadt Arnsberg. Die Beteiligten stellten heute das Konzept der Presse vor.

Interessierte Betriebe melden sich bitte bei Doris Feindt, Stadt Arnsberg, unter Tel. 02932 201 1309, oder bei Karin Görtz-Brose, HWK, unter Tel. 02931 877 490.  

1. Arnsberger DUOday

Mehr Inklusion in der Arbeitswelt: ein Gewinn für beide Seiten

 

Am19. November, dem DOUday 2020 öffnen Betriebe und Institutionen ihre Türen für Menschen mit Behinderung – ein Tag, um mit Vorurteilen aufzuräumen, die Menschen selbst kennenzulernen und im besten Fall, einen neuen Mitarbeiter oder Azubi zu finden.

 

In diesem Jahr findet der DUOday, wieder in verschiedenen europäischen Ländern statt, erstmalig auch im Raum Arnsberg.

 

Die Organisatorinnen in Arnsberg dieses Pilot-DOUdays sind Doris Feindt die Behindertenbeauftragte  der Stadt Arnsberg und Karin Görtz-Brose, Inklusionsberaterin der Handwerkskammer Südwestfalen.

1. Arnsberger DUOday

 Am 19.11.20 findet der 1. Arnsberger DUOday statt.

 Einen Blick hinter die Kulissen werfen...

 Das Konzept von DUOday ist ganz einfach:

 An einem bestimmten Tag öffnet ein Betrieb oder ein öffentlicher Dienst einer Person mit geistiger, seelischer oder körperlicher Beeinträchtigung seine Türen.

Für diesen Tag wird ein DUO gebildet- zwischen der Person mit Beeinträchtigung und einem/ einer Mitarbeitenden des Betriebes.
Während des Tages nimmt der Praktikant/ die Praktikantin (möglichst) aktiv an den üblichen Aufgaben der Mitarbeitenden teil.

Gesucht:

  • Interessierte Menschen mit einer geistigen, seelischen oder körperlichen Beeinträchtigung

  • Unternehmen/ Arbeitsplätze in der Verwaltung und in Betrieben

 

Der 1. Arnsberger DUOday findet statt in Kooperation mit der  
Handwerkskammer Südwestfalen,
Inklusionsberaterin Frau Karin Görtz-Brose.

1. Arnsberger DUOday - Bewerberbogen-

KOMPETENZ FÜR ALLE 

  • INKLUSION BEDEUTET CHANCEN ZU GEBEN
  • Behinderungen werden überwiegend erst im Verlaufe des Lebens durch Krankheit oder einen Unfall erworben
  • Mitarbeiter mit Behinderung im Unternehmen verändern das alltägliche Miteinander
  • und sie können mit ihrer Sicht auf die Dinge zur Vielfalt im Team beitragen

Gesucht:

  • Interessierte Menschen mit einer geistigen, seelischen oder körperlichen Beeinträchtigung

Wir freuen uns über Ihre Teilnahme.
Hier finden Sie den Bewerbogen...

Arnsberg-Inklusiv gestalten

Inklusion - Jede und jeder zählt. Arnsberg gemeinsam gestalten.

Barrierefreies Bauen DIN 18040-1

Barrierefreiheit in öffentlich zugänglichen Gebäuden

Es gibt bereits eine Vielzahl guter Beispiele für die Umsetzung von Barrierefreiheit im öffentlichen Bereich. Das zeigt auch diese Veröffentlichung der Agentur Barrierefrei NRW am Forschungsinstitut Technologie und Behinderung (FTB). Die zuletzt im Mai 2019 aktualisierte und anschaulich bebilderte Broschüre bietet Planern, Bauherren und Beratern eine hilfreiche und praxisnahe Orientierung für Realisierungsvorhaben vor Ort. Die Ausführungsvorschläge berücksichtigen die seit November 2010 gültige DIN 18040-1 sowie die am 01. Januar 2019 in Kraft getretene neue Bauordnung NRW.

Das Barrierefrei-Konzept – als neue Bauvorlage!

In ihren neuen Landesbauordnungen haben Hessen und Nordrhein-Westfalen neue Vorschriften zur Barrierefreiheit festgelegt. Danach müssen Planer ergänzend zu den bisherigen Bauvorlagen ein Barrierefrei-Konzept einreichen.

Seitdem 1.1.20 besteht die Verpflichtung der Planer von öffentlichen Gebäuden ein "Barriere Konzept" vorzulegen, in dem alle Maßnahmen der Barrierefreiheit gekennzeichnet und beschrieben sowie
spezielle Vordrucke ausgefüllt werden.

Die Interessenvertretung von Menschen mit Behinderung (BIV) in Arnsberg wird bei den Bauprojekten, insbesondere bei der konkreten Umsetzung und Gestaltung, von der Stadtverwaltung der Stadt Arnsberg miteinbezogen.

In der Regel stellen die Planer/-innen die Projekte persönlich in einer Sitzung der BIV vor.  Da aufgrund der aktuellen CoronaSchVO keine Sitzungen stattfinden konnten, stellen sie die Dokumente digital zur Verfügung, sodass sie von allen gesichtet und bewertet werden können.

Oftmals können auch Begehungen vereinbart und organisiert werden. Aufgrund der aktuellen CoronaSchVO konnten einige Termine nicht realisioert werden, die allerdings nachgeholt werden.

Anbei finden Sie den Hinweis auf das Barrierefrei-Konzept nach § 9a gemäß BauO NRW

Die UN-Behindertenrechtskonvention

Das Übereinkommen der Vereinten Nationen über die Rechte von Menschen mit Behinderungen (UN-Behindertenrechtskonvention – kurz UN-BRK) ist ein wichtiger Meilenstein – nicht nur für Menschen mit Behinderungen, sondern für die gesamte Gesellschaft.
Die Konvention konkretisiert die universellen Menschenrechte für Menschen mit Behinderungen und stellt klar, dass diese ein uneingeschränktes und selbstverständliches Recht auf Teilhabe besitzen.
Das Leitbild der Behindertenrechtskonvention ist „Inklusion“. Es geht also nicht darum, dass sich der oder die Einzelne anpassen muss, um teilhaben und selbst gestalten zu können. Es geht darum, dass sich unsere Gesellschaft öffnet, dass Vielfalt unser selbstverständliches Leitbild wird.

Es geht um eine tolerante Gesellschaft, in der alle mit ihren jeweiligen Fähigkeiten und Voraussetzungen wertvoll sind.

Interessenvertretung von Menschen mit Behinderung (BIV) in Arnsberg

Ziele

Die Interessenvertretung von Menschen mit Behinderung versteht sich als Fürsprecherin aller Menschen mit Behinderung und ihrer Angehörigen in der Stadt Arnsberg. Sie arbeitet überparteilich und religionsunabhängig. Ihr Ziel ist die Umsetzung der gleichberechtigten Teilhabe von Menschen mit Behinderung nach den Vorgaben der UN-Behindertenrechtskonvention.

Teilhabe

für Menschen mit Behinderung bedeutet  Barrierefreiheit, Selbstbestimmung und Gleichstellung als staatlich garantiertes Menschenrecht.

 

Was ist Barrierefreiheit?

Was bedeutet Barrierefreiheit eigentlich und für wen ist sie wichtig?