Arnsberg-Inklusiv gestalten

Inklusion-Leitbild und Ziele

Unter Inklusion wird allgemein das Einbeziehen von Teilen in und zu einem Ganzen verstanden. Entsprechend sehen wir Inklusion als ein Konzept des menschlichen Zusammenlebens in der Stadt Arnsberg mit einer klaren Zielsetzung: Es geht darum, jedem/jeder Einzelnen die aktive Teilhabe an der Gemeinschaft zu ermöglichen, vorhandene Barrieren zu erkennen und zu beseitigen.


Arnsberg-Inklusiv gestalten

Inklusion - Jede und jeder zählt. Arnsberg gemeinsam gestalten.

Barrierefreies Bauen DIN 18040-1

Barrierefreiheit in öffentlich zugänglichen Gebäuden

Es gibt bereits eine Vielzahl guter Beispiele für die Umsetzung von Barrierefreiheit im öffentlichen Bereich. Das zeigt auch diese Veröffentlichung der Agentur Barrierefrei NRW am Forschungsinstitut Technologie und Behinderung (FTB). Die zuletzt im Mai 2019 aktualisierte und anschaulich bebilderte Broschüre bietet Planern, Bauherren und Beratern eine hilfreiche und praxisnahe Orientierung für Realisierungsvorhaben vor Ort. Die Ausführungsvorschläge berücksichtigen die seit November 2010 gültige DIN 18040-1 sowie die am 01. Januar 2019 in Kraft getretene neue Bauordnung NRW.

Das Barrierefrei-Konzept – als neue Bauvorlage!

In ihren neuen Landesbauordnungen haben Hessen und Nordrhein-Westfalen neue Vorschriften zur Barrierefreiheit festgelegt. Danach müssen Planer ergänzend zu den bisherigen Bauvorlagen ein Barrierefrei-Konzept einreichen.

Seitdem 1.1.20 besteht die Verpflichtung der Planer von öffentlichen Gebäuden ein "Barriere Konzept" vorzulegen, in dem alle Maßnahmen der Barrierefreiheit gekennzeichnet und beschrieben sowie
spezielle Vordrucke ausgefüllt werden.

Die Interessenvertretung von Menschen mit Behinderung (BIV) in Arnsberg wird bei den Bauprojekten, insbesondere bei der konkreten Umsetzung und Gestaltung, von der Stadtverwaltung der Stadt Arnsberg miteinbezogen.

In der Regel stellen die Planer/-innen die Projekte persönlich in einer Sitzung der BIV vor.  Da aufgrund der aktuellen CoronaSchVO keine Sitzungen stattfinden konnten, stellen sie die Dokumente digital zur Verfügung, sodass sie von allen gesichtet und bewertet werden können.

Oftmals können auch Begehungen vereinbart und organisiert werden. Aufgrund der aktuellen CoronaSchVO konnten einige Termine nicht realisioert werden, die allerdings nachgeholt werden.

Anbei finden Sie den Hinweis auf das Barrierefrei-Konzept nach § 9a gemäß BauO NRW

Die UN-Behindertenrechtskonvention

Das Übereinkommen der Vereinten Nationen über die Rechte von Menschen mit Behinderungen (UN-Behindertenrechtskonvention – kurz UN-BRK) ist ein wichtiger Meilenstein – nicht nur für Menschen mit Behinderungen, sondern für die gesamte Gesellschaft.
Die Konvention konkretisiert die universellen Menschenrechte für Menschen mit Behinderungen und stellt klar, dass diese ein uneingeschränktes und selbstverständliches Recht auf Teilhabe besitzen.
Das Leitbild der Behindertenrechtskonvention ist „Inklusion“. Es geht also nicht darum, dass sich der oder die Einzelne anpassen muss, um teilhaben und selbst gestalten zu können. Es geht darum, dass sich unsere Gesellschaft öffnet, dass Vielfalt unser selbstverständliches Leitbild wird.

Es geht um eine tolerante Gesellschaft, in der alle mit ihren jeweiligen Fähigkeiten und Voraussetzungen wertvoll sind.

Interessenvertretung von Menschen mit Behinderung (BIV) in Arnsberg

Ziele

Die Interessenvertretung von Menschen mit Behinderung versteht sich als Fürsprecherin aller Menschen mit Behinderung und ihrer Angehörigen in der Stadt Arnsberg. Sie arbeitet überparteilich und religionsunabhängig. Ihr Ziel ist die Umsetzung der gleichberechtigten Teilhabe von Menschen mit Behinderung nach den Vorgaben der UN-Behindertenrechtskonvention.

Teilhabe

für Menschen mit Behinderung bedeutet  Barrierefreiheit, Selbstbestimmung und Gleichstellung als staatlich garantiertes Menschenrecht.

 

Was ist Barrierefreiheit?

Was bedeutet Barrierefreiheit eigentlich und für wen ist sie wichtig?

Wer darf auf Behindertenparkplätzen parken?

Oftmals besteht Unsicherheit, unter welchen Voraussetzungen Menschen mit Behinderung einen Behindertenparkplatz nutzen dürfen.