Menschen mit Behinderung im Beruf-Fachstelle

Die Fachstelle „Behinderte Menschen im Beruf" der Stadt Arnsberg verfolgt mit ihrer Arbeit das Ziel, Arbeitsplätze von schwerbehinderten Menschen zu sichern.

Nachteile, die aufgrund einer Behinderung verursacht sind und die das Arbeitsleben betreffen, sollen durch begleitende Hilfen im Arbeitsleben kompensiert werden.

Die begleitenden Hilfen können durch die Ausgleichsabgabe finanziert werden, wenn die Fördervorraussetzungen vorliegen.

Die örtliche Fachstelle in Arnsberg, Frau Feindt-Pohl, unterstützt Sie bei der Antragstellung

-den Arbeitgeber und
-den behinderten Menschen im Beruf .

Aufgaben:

Für wen ist die Fachstelle Ansprechpartner und was sind ihre Aufgaben?

Inklusion wird zunehmend wichtiger

Häufigste Ursache einer Schwerbehinderung ist eine im Lebensverlauf erworbene Krankheit. Schwerbehinderte Menschen sind daher meist älter; in Folge des demografischen Wandels wird ihre Zahl steigen.

Schwerbehinderte Menschen arbeiten in allen Branchen. Häufig sind sie im öffentlichen Dienst tätig.

Menschen mit Behinderung verfügen über unterschiedliche individuelle Fähigkeiten und Veranlagungen, die, wie bei jedem anderen Menschen,  Auswirkungen auf das Berufsleben haben.

Inklusion wird zunehmend wichtig.

Grund dafür ist, dass die Behinderung häufig erst im Laufe des Lebens entsteht, wenn der betreffende Mitarbeiter in der Firma bereits etabliert ist.

Folglich haben die Unternehmer selbst ein immer stärkeres Interesse daran, auch Arbeitnehmer mit einer Behinderung zu behalten und möglichst lange weiter zu beschäftigen.


Kündigungsschutz für Menschen mit Behinderung

 

 

 

Bei der Beschäftigung schwerbehinderter Menschen müssen Unternehmen diverse rechtliche Rahmenbedingungen berücksichtigen.

Vielfach gelten die Bestimmungen als extrem undurchschaubar.

Tatsächlich sind sie in ihren Grundzügen aber weit weniger kompliziert, als man glaubt.

Die wichtigsten Grundlagen im Überblick.


Aktuelles:

Pressemitteilung 16. März 2021 “Berufliche Bildung von Menschen mit Behinderungen verbessern!”

 

“Berufliche Bildung von Menschen mit Behinderungen verbessern!” fordern die Beauftragten von Bund und Ländern für Menschen mit Behinderung und verabschieden die gemeinsame “Berliner Erklärung”

Zu häufig werden die Fähigkeiten von Menschen mit Behinderung unterschätzt und daher unzureichend oder überhaupt nicht als mögliche Fachkräfte von Morgen wahrgenommen.

Die Lage der Menschen mit Behinderung im Bereich der beruflichen Bildung muss daher noch immer als prekär eingeschätzt werden. Gründe dafür sind zum Beispiel:
Die leistungs- und defizitorientierte Betrachtung junger Menschen, fehlende Barrierefreiheit im Zugang und der Durchführung von Schule, geringer bis fehlender Durchlässigkeit zwischen Qualifizierungs- und Ausbildungsketten oder auch die fehlende Bereitschaft von Unternehmen, Menschen mit Behinderung auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt auszubilden oder einzustellen.

Verschärft wird ihre Situation in der beruflichen Bildung nun zusätzlich durch die Auswirkungen der Corona-Pandemie

Berliner Erklärung- Berufliche Bildung von Menschen mit Behinderungen verbessern!

61. Konferenz der Beauftragten von Bund und Ländern für Menschen mit Behinderungen

am 15./16. März 2021 in Berlin

Berliner Erklärung


Zwölf Jahre nach Ratifizierung der UN-Behindertenrechtskonvention erwarten die Beauftragten den Auf- und Ausbau eines Berufsbildungssystems, das in seinen Rahmensetzungen die
Vielfalt von Menschen und ihre Potenziale als Chance in der Berufswelt berücksichtigt. Oft
genug werden junge Menschen mit Behinderungen in bestimmte Berufe und Maßnahmen gedrängt, die angeblich für sie besonders geeignet sind. Ein wirkliches Wahlrecht besteht nicht.
Jeder Mensch hat Fähigkeiten. Die Ressourcen der Menschen mit Behinderungen sollen bei
der beruflichen Bildung im Vordergrund stehen. Inklusive berufliche Bildung umfasst die Gestaltung der Bedingungen für Zugang, Verlauf und Abschluss beruflicher Bildungsgänge.

ZB- Behinderung und Beruf

  • Die ZB Behinderung & Beruf ist das Magazin der Integrationsämter (BIH) in Deutschland. Unter dem Dach der „ZB“ erscheinen vielfältige barrierefreie Print- und Onlinemedien.
  • Zentrales Thema ist Inklusion bei der Arbeit. Die ZB informiert über aktuelle Entwicklungen bei der Beschäftigung schwerbehinderter Menschen.
  • In der ZB finden Leser einen Mix an Themen, die journalistisch aufbereitet werden: ausführliche Informationen zu einem Schwerpunktthema, Interviews, Reportagen, aktuelle Rechtsprechung, Nachrichten, Medientipps u.v.m.
  • Aktuell Heft 04/20
  • externer Link

NRW inklusiv. Menschen mit Behinderung am Arbeitsmarkt- GIB 04/20

Hier lesen Sie einen sehr interessanten und aktuellen Artikel über die Inklusionsakteuere in NRW, Menschen mit Behinderung auf dem Weg in den esten Arbeitsmarkt zu unterstützen.

(Heft 4/2020)

NRW inklusiv

Menschen mit Behinderung am Arbeitsmarkt

Menschen mit einer Behinderung, also – nach einer Definition der UN-Behindertenrechtskonvention – „Menschen mit langfristigen körperlichen, seelischen, geistigen oder Sinnesbeeinträchtigungen, welche sie in Wechselwirkung mit verschiedenen Barrieren an der vollen, wirksamen und gleichberechtigten Teilhabe an der Gesellschaft hindern können“, sind am Arbeitsmarkt immer noch oft benachteiligt. Das will die nordrhein-westfälische Landesregierung ändern und verzeichnet viele Erfolge bei der Integration schwerbehinderter Menschen in den Arbeitsmarkt.

https://www.gibinfo.de/gibinfo/2020/4_20/menschen-mit-behinderung-am-arbeitsmarkt

Anbieter dieser Webseite: G.I.B. - Gesellschaft für innovative Beschäftigungsförderung mbH Im Blankenfeld 4 46238 Bottrop

Abgesagt- 1. Arnsberger DUOday 19.11.20

Hallo zusammen,

leider müssen wir den DUOday wegen der erneuten hohen Ansteckungsrate von COVID-19 erkrankten für dieses Jahr absagen. 

Es ist für uns alle Beteiligten traurig und ganz besonders für die Menschen mit Behinderungen und gesundheitlichen Einschränkungen. Es hatten sich bis jetzt schon knapp 50 Bewerber*innen bei uns gemeldet, die gerne daran teilnehmen wollten. 

Aber es wird ganz sicher einen DUOday 20/21 geben, da sind wir uns  ganz sicher- wir werden uns  wieder melden, sobald wir in die neuen Planungen einsteigen. 

Wir bedanken uns  für Ihr  Engagement und Ihre Bewerbung und  bei den  beteilgten Kolleg*innen der Stadtverwaltung und Betriebe, die angeboten haben daran teilzunehmen. 

Bitte bleiben Sie gesund!

Herzliche Grüße
Doris Feindt & Karin Görtz-Brose

Ausgleichsabgabe

Worum geht es bei der Ausgleichsabgabe?