Umwelt- und Klimaschutzpreis - Preisträger und Projekte in den Vorjahren

Preisträger und Projekte in den Vorjahren

Preisträger des innogy Umwelt- und Klimaschutzpreis 2018

Der stellvertretende Bürgermeister der Stadt Arnsberg, Ewald Hille, und Johannes Kobeloer als Vertreter des Unternehmens innogy haben am heutigen 12. Dezember 2018 die Preisträger des Umwelt- und Klimaschutzpreises 2018 der Stadt Arnsberg im Bürgerzentrum Bahnhof Arnsberg ausgezeichnet.

Das mit 2.500 € am höchsten prämierte Projekt stammt von der SGV - Abteilung Arnsberg e.V. 25 ehrenamtliche Mitglieder der SGV Abteilung haben zehn alte Obstbaumsorten am Rand der Ruhraue im Alten Feld gepflanzt. Vor Ort wurde auch eine Beschilderung angebracht, so dass Interessierte über QR-Codes weitere Informationen zu den jeweiligen Obstsbaumsorten abrufen können. Bei der lang anhaltenden warmen und trockenen Wetterlage im vergangenen Frühjahr und Sommer war ein regelmäßiges Gießen der jungen Bäume sehr wichtig. Für diese Tätigkeit, die in Spitzenzeiten drei Mal wöchentlich durchgeführt wurde, bildete sich ein eigener „Gießtrupp“. Die SGV-Abteilung versteht sich als „Pate“ der Streuobstwiese, für die auch die weitere Pflege übernommen wird, damit ein Fernziel u.a. „Bürgerobst“ erreicht wird. Der SGV möchte mit diesem Projekt auch dem Verlust vieler alter Obstbaumsorten entgegenwirken.

Der  Evangelische Arche-Noah-Kindergarten Neheim wurde für das Projekt „Wasser ist unser Leben“ ausgezeichnet. Eine Gruppe von 4-5-jährigen Kindern hat sich in einem Zeitraum von etwa zwei Wochen dem Thema mit Experimenten, Beobachtungen, basteln, und Exkursionen immer auch mit Blick auf einen Alltagsbezug der Kinder angenommen. Auch der Wasserverbrauch des Kindergartens wurde geprüft. Wie wertvoll Wasser nicht nur im warmen, trockenen Sommer 2018 ist, wurde noch einmal mit Blick in die Lebenssituation in anderen Ländern verdeutlicht, die noch stärker von der Klimaveränderung betroffen sind. Die Jury vergab für dieses Projekt 1.500 €.

Für die „nachhaltige Bewirtschaftung eines land- und forstwirtschaftlichen Familienbetriebes“ wurde Klaus Bauerdick aus Holzen-Kirchlinde mit einem Preisgeld in Höhe von 1.000 € prämiert. Der auf ökologische Bewirtschaftung umgestellte Betrieb soll nachhaltig und trotzdem effektiv bewirtschaftet werden.  Bereits frühzeitig wurde Energie aus Windkraft und heute mit Photovoltaik gewonnen. Eine Hackschnitzelheizung versorgt den Hof mit Wärme, für die ansonsten nicht genutzte Resthölzer verwendet werden. Durchgeführte energetische Sanierungsarbeiten stellen im denkmalgeschützten Hofbereich eine besondere Herausforderung dar. Im Forstbetrieb wurde der Fichtenanteil bedingt durch den Sturm Kyrill und dessen Folgen von 60 auf 30 Prozent reduziert. Neben der natürlichen Forstvegetation, die sich selbst aussät, wurden Baumsorten gepflanzt, die zukünftig besser mit den Folgen der Klimaveränderung zurecht kommen.

Preisträger des innogy Umwelt- und Klimaschutzpreis 2017

Die stellvertretende Bürgermeisterin der Stadt Arnsberg, Rosemarie Goldner, und Klaus Mußhoff als Vertreter des Unternehmens innogy, haben nun die Preisträger des Umwelt- und Klimaschutzpreis 2017 der Stadt Arnsberg im historischen Rathaus ausgezeichnet.

Das mit 2.500 € am höchsten prämierte Projekt stammt von der Gemeinschaftsgrundschule Moosfelde. Dass das Thema „Energie sparen“ in dieser Schule keine Eintagsfliege ist, wurde durch gleich drei vorgestellte Teilmaßnahmen deutlich. Unter dem Titel „Energie sparen – Zu Fuß zur Schule“ haben Kinder der 2. bzw. 3. Klasse ihre Mitschüler über ihren Schulweg befragt und mit „Fußhaltestellen“ für das zu Fuß gehen insbesondere in einer Projektwoche geworben. Eine weitere Klasse hat die Erneuerung der Beleuchtung in der Schule hin zu energiesparender LED-Technik begleitet. Die Energieeinsparung und weitere Vorteile wurden herausgearbeitet. In der „Flüchtlingsklasse“ wurden selbst gebaute Experimente zum Thema „erneuerbare Energien“ entwickelt und durchgeführt. Hier wurde der Deutschunterricht mit den Themen Energieeinsparung und erneuerbare Energien verbunden.

Auch die Grundschule St. Michael beschäftigte das Thema „Der sichere Fußweg zur Schule“ und die Vermeidung des PKW-Verkehrs. In der Umgebung der Schule wurden Bring- und Hol-Zonen eingerichtet. Von dort aus sollen die Schüler gemeinsam zu Fuß zur Schule gehen. Ein selbst gedrehter Film über die “Schuldetektive“ wurde erstellt, in dem den Mitschülern der sichere Schulweg gezeigt und hierfür geworben wurde. Der Jury vergab für dieses Projekt 1.500 € und betonte, dass die Projekte beider Grundschulen das gerade beschlossene Mobilitätskonzept der Stadt Arnsberg unterstützen, indem bereits im Grundschulalter z.B. auch für das zu Fuß gehen geworben wird.

Unter dem Motto „Natur pur an der Ruhr“ entwickelte Bernhard Klenk gemeinsam mit seinen Mitstreitern einen Naturgarten an der Ruhr in Bruchhausen. Ziel war es hier, auf einer zuvor brachliegenden Fläche von 2.000qm einen Garten aufzubauen, in dem sich Menschen, Tiere und Pflanzen wohlfühlen können. Der Garten wird von Kitas und Schulklassen, Spaziergängen oder Radfahrern des Ruhrtalradweges besucht. Damit ist ein Ort entstanden an dem konkrete „Umwelt- und Naturbildung“ stattfindet. Gartenbesitzer erhalten Anregungen für eine naturnahe Gartengestaltung.

Hintergrund

Das Unternehmen innogy räumt ihren Konzessionsgemeinden die Möglichkeit ein, einen Klima- und Umweltpreis auszuloben. Sie hat dafür in 2017 der Stadt Arnsberg Preisgelder in Höhe von insgesamt 5.000 Euro zur Verfügung gestellt. Durch diesen Wettbewerb werden Leistungen gewürdigt, die zur Erhaltung oder zur Verbesserung ungünstiger Umweltbedingungen in der Stadt Arnsberg beitragen. Die stellv. Bürgermeisterin Rosemarie Goldner dankte allen Beteiligten für ihre Teilnahme am Wettbewerb sowie ihre konkreten Beiträge zur Verbesserung der Umweltsituationen in Arnsberg.

Preisträger des Umwelt- und Klimaschutzpreises 2015 der Stadt Arnsberg

Hans-Josef Vogel, Bürgermeister der Stadt Arnsberg, sowie Klaus Mußhoff und Markus Ebert als Vertreter der RWE Deutschland AG haben nun die Preisträger des Umweltpreises 2015 der Stadt Arnsberg im Historischen Rathaus ausgezeichnet.

Die Jury hat unter den Teilnehmern des Wettbewerbs sechs Gewinner prämiert. Der Preis wird jährlich vergeben und unterstützt nachhaltige und umweltverbessernde Projekte in Arnsberg. Insgesamt wurden Preisgelder in einer Höhe von 5.000 Euro vergeben.

Das mit 1.000 Euro am höchsten prämierte Projekt wurde von Malte Sittig eingereicht. Der 15-jährige Gymnasiast des Laurentianums hat eine selbstgebaute kostengünstige CO2-Ampel für Klassenräume entwickelt, die den Kohlenstoffdioxidwert in der Luft erfassen und melden kann. Zu viel CO2 und zu wenig Sauerstoff in der Luft kann zu gesenkter Konzentrationsfähigkeit und Müdigkeit führen. Durch die geregelte Fensteröffnung kann Energie gespart werden. Außerdem können durch die einfache Bauweise Schüler in den Bau der Ampel mit eingebunden werden.

Fünf Projekte wurden mit jeweils 800 € prämiert:

  • Der SGV Neheim e.V. hat unterhalb des Wanderheims an der Jahnallee die „Bäume des Jahres“ in einer Reihe angepflanzt. An dem so entstandenen „Weg der Jahresbäume“ wurde jeder Baum mit einem Schild versehen, das die Besonderheiten des jeweiligen Baumes erläutert.
  • Ausgelöst durch einen Waldbesuch haben sich Kinder der städtischen Kindertagesstätte „Kleine Strolche“ Arnsberg mit dem Projekt “Wie schnell verrottet unser Müll?“ beschäftigt. Nach dem Aufsammeln von Müll haben die Kinder untersucht, welche Arten von Müll sie gefunden haben. Um zu erfahren, welche Materien sich zersetzen, haben die Kinder mehrere Kisten mit verschiedenen Bodenarten und Müllsorten gefüllt (z.B. Biomüll vom Frühstück, Laub), um die Zusammensetzung und Zersetzung zu beobachten. Danach wurden Plakate zur Mülltrennung erstellt.
  • Mit der Anpflanzung von Gemüse und Sträuchern beschäftigt sich der evangelische Arche-Noah-Kindergarten Neheim bereits seit dem Jahr 2011. Im „Garten im Kindergarten“ wird den Kindern der Kreislauf der Natur praktisch nähergebracht. Hier können die Kinder im Gemüsegarten heimische Gemüsesorten von der Saat bis zur Ernte beobachten oder in der Erntezeit aus eigenen Äpfeln Apfelmus und Apfelkuchen herstellen.
  • Die katholische Kindertageseinrichtung „Franz Stock“ in Neheim hat ein auf längere Zeit angelegtes Projekt mit dem Titel „Ressourcen der Natur nutzbar machen“ begonnen. Zunächst wurde mit den Kindern ein hölzernes Hochbeet zusammengebaut. Dieses wurde anschließend mit Blättern, Holz und Erde gefüllt und die Kräuter wurden eingepflanzt.
  • Der katholische Kindergarten „Heilig Kreuz Arnsberg“ hat unter dem breiten Motto: „Du hast uns deine Welt geschenkt - Wir wissen sie zu schützen“ eine Vielzahl an Projekten u.a. zu den Themenbereichen Müllsortierung, Papierherstellung, Energie- und Stromeinsparung durchgeführt.

Preisträger des Umweltpreises 2014 der Stadt Arnsberg

Hans-Josef Vogel, Bürgermeister, der Stadt Arnsberg und Klaus Mußhoff, Vertreter der RWE Deutschland AG, haben nun die Preisträger des Umweltpreises 2014 der Stadt Arnsberg ausgezeichnet.

Die Jury des im Sommer dieses Jahres ausgelobten Wettbewerbes hat sechs Preisträger unter den insgesamt 14 Bewerbern ausgewählt.  

Der 1. Platz mit einem Preisgeld von 1.500 € wurde an Holger Hesse vergeben. Holger Hesse ist seit Ende 1988 Bachpate der „Walpke" in Arnsberg-Wennigloh. Vor 12 Jahren hat er ein Projekt zur Wiederansiedlung des heimischen Edelkrebses an diesem Gewässer begonnen. Durch weitere Besatzmaßnahmen und die Auswertung der Ergebnisse betreut er das Projekt bis heute. Der Preis wurde insbesondere für das außerordentlich langfristige Engagement verliehen.

Die Weinberg AG des Gymnasiums Laurentianum wurde mit dem 2. Platz und einem Preisgeld von 1.200 € ausgezeichnet. Die SchülerInnnen der AG unterstützen seit dem Frühjahr 2013 den Altstadtverein und die für Arnsberg herausragende Maßnahme. Wöchentlich wird an dem Projekt gearbeitet, Führungen und Exkursionen werden vorbereitet. Neben dem Ernteeinsatz wurden Wein und Gelees produziert. Gleichzeitig beschäftigte man sich mit den historischen Bezügen und der Tradition.

Die Gruppe „Junge Familie" des SGV Voßwinkel erhielt einen 3. Platz mit einem Preisgeld von 800 €. Seit mehreren Jahren ist es ein Ziel der Gruppe Junge Familien nicht nur für familienfreundliche Wanderungen zu interessieren, sondern auch durch regelmäßige Veranstaltungen und Aktionen sich mit dem Thema Natur um Umwelt in ganz unterschiedlicher Form zu beschäftigen.

Die Jury hat zusätzlich drei Anerkennungspreise mit einem Preisgeld von jeweils 500 € vergeben:

Die gemeinnützige Beschäftigungsinitiative Neue Arbeit Arnsberg wurde für ihr Engagement im Bereich der Gewässerrenaturierung ausgezeichnet. In den vergangenen Jahren hat sie mehrere Maßnahmen an kleineren Gewässern, aber auch im Bereich der Röhrmündung und an der Ruhr, in Oeventrop durchgeführt.

Die Kindertagesstätte beim Marienhospital thematisierte den „regionalen Apfel". Die Kinder beschäftigten sich ganz konkret mit Ernte heimischer Äpfel, besuchten den Wochenmarkt oder stellten selbst Apfelmus, Kuchen oder Apfelmarmelade her.

Kinder der Katholischen Kindertageseinrichtung Franz Stock bearbeiteten intensiv das Thema „Insekten". In altersgerechter Form wurde der Lebensraum heimischer Insekten erkundet. Dabei sollten Sachinformationen vermittelt, aber auch gezielte Naturbeobachtung und eine Sensibilisierung erreicht werden.

Hintergrund:
Die RWE Deutschland AG räumt ihren Konzessionsgemeinden die Möglichkeit ein, einen Umweltpreis auszuloben. Sie hat dafür 2014 Preisgelder in Höhe von insgesamt 5.000 Euro zur Verfügung gestellt. Durch diesen Wettbewerb werden Leistungen gewürdigt, die zur Erhaltung oder zur Verbesserung ungünstiger Umweltbedingungen in der Stadt Arnsberg beitragen.

Preisträger 2013 - Preisverleihung 15.01.2014

Die Stellvertretende Bürgermeisterin Rosemarie Goldner und Vertreter der RWE Deutschland AG haben die Preisträger des Umweltschutzpreises 2013 der Stadt Arnsberg ausgezeichnet. Die Jury des im Sommer ausgelobten Wettbewerbs wählte folgende sechs Preisträger unter den Bewerbern aus:

Der Kindertagesstätte Marienhospital und dem Hegering Arnsberg wurden als Gewinner des Wettbewerbs ein Preisgeld in Höhe je 1.000 Euro übergeben. Weitere Preisträger waren die Kath. Kindertageseinrichtung Franz Stock, der Luftsportclub Oeventrop, der Anglerverein Ruhrwellen Arnsberg und die Graf-Gottfried-Schule.

Ein erster Platz mit einem Preisgeld von 1.000 € wurde von der Jury doppelt vergeben. Die Kindertagesstätte beim Marienhospital wurde für das Projekt „Die andere Tüte“ ausgezeichnet. In altersgerechter Form haben sich die Kinder ganz umfassend mit dem Thema „Papiertüte“ und dem Problemen, bis hin zur Verschmutzung der Weltmeere, die durch Plastiktüten entstehen beschäftigt. So wurden die Kinder selbst aber auch Eltern und Mitarbeiter für das Thema sensibilisiert.

Der Hegering Arnsberg e.V. erhielt ebenfalls einen ersten Preis für die Renaturierungsmaßnahme an der Ruhr im „Alten Feld“. Im Bereich einer Gewässerstrecke von 350m wurde die Naturnähe des Flussbettes und des umgebenden Ufer- und Auenbereiches verbessert.

Ein zweiter Platz mit einem Preisgeld von je 750,- € wurde viermal vergeben. Ausgezeichnet wurden:

  • die Kath. Kindertageseinrichtung Franz Stock für das Projekt zur nachhaltigen Abfallwirtschaft „Was hat der Regenwurm mit dem Kompost zu tun“. In einem altersgerechten Projekt haben sich die Kinder mit dem Thema Kompostierung beschäftigt und eine eigene Kompostkiste gebaut.
  • der Luftsportclub Oeventrop e.V. für die Nutzung regenerativer Energiequellen (Installation einer Solaranlage), die Steigerung der Energieeffizienz in den Vereinsräumen durch das Anbringen effizienter Beleuchtung und Bewegungsmeldern sowie der Anpflanzung von Weidenhecken als Ersatz für alte Zaunanlagen.
  • der Anglerverein Ruhrwellen e.V. Arnsberg für die Renaturierungsmaßnahme am Walpke-Bach von der Mündung in die Ruhr bis zur Bundesbahntrasse an der Straße „Unterm Römberge“. Mit viel Handarbeit wurden Betonrohre, gemauerte Ziegelsteinverbauungen und sonstige künstlich erstelle Solabstürze entfernt und anschließend dem Bach ein natürliches Gesicht gegeben.
  • die Graf-Gottfried-Schule für ihr „Kartoffelprojekt“. In einer Kooperation von Schule, Eltern und dem Biolandhof Droste konnten die Kinder einer Schulklasse erfahren, unter welchen Umständen eine Kartoffel gut wächst und haben das Projekt von April bis Oktober im Unterricht sowie ganz praktisch auf dem Feld umgesetzt.

Preisträger 2012 - Preisverleihung 21.02.2013

Die Stellvertretende Bürgermeisterin Rosemarie Goldner und Vertreter der RWE Deutschland AG haben die Preisträger des Umweltschutzpreises 2012 der Stadt Arnsberg ausgezeichnet. Die Jury des im Sommer ausgelobten Wettbewerbs wählte folgende sechs Preisträger unter den Bewerbern aus:

Dem Anglerverein „Ruhrwellen“ e. V. – Arnsberg wurde als Gewinner des Wettbewerbs ein Preisgeld in Höhe von 2.000 Euro übergeben. Weitere Preisträger waren Christiane Schnettler und die Eheleute Ute und Frank Bauerdick, die als Zweitplazierte jeweils ein Preisgeld von 1.000 Euro gewannen. Der dritte Platz mit einem Preisgeld von 500 Euro ging an den Katholischen Kindergarten Liebfrauen. Anerkennungspreise und ein Preisgeld von je 250 Euro erhielten der Katholische Kindergarten Franz Stock sowie das Kinder- und Jugendzentrum Neheim der Kath. Pfarrgemeinde St. Johannes Baptist.

Der Anglerverein „Ruhrwellen“ e. V. – Arnsberg hat in Eigenregie eine Renaturierungsmaßnahme an der Ruhr im Bereich der unteren Schützenwiese in Alt Arnsberg mit einem großen ehrenamtlichen Engagement umgesetzt. Konkret wurde ein „Altarm“, der durch eingetragene Fremdkörper fast völlig vom Flusslauf abgetrennt war und zu versumpfen drohte, wieder an die Ruhr angebunden. Fische können diesen Bereich nunmehr wieder erreichen.

Mit den zweiten Plätzen hat die Jury Bewerbungen aus dem Bereichen „Bestandssanierung“ sowie „Neubau“ prämiert. Die Eheleute Ute und Frank Bauerdick haben über einen langen Zeitraum einen Altbau, der im ursprünglichen Zustand sicherlich mit vielen anderen Objekten in Arnsberg vergleichbar wäre, kontinuierlich energetisch saniert und sich auch bei der Nutzung erneuerbarer Energien engagiert. Christiane Schnettler hat ein Passivhaus / EnergiePlusHaus errichtet - nach dem Kenntnisstand des Umweltbüros das erste EnergiePlusHaus in Arnsberg. Dies ist ein Beispiel dafür, dass Energiesparen kein „hässliches Entlein“ sein muss.

DerKatholische Kindergarten Liebfrauen hat mit Unterstützung von Eltern und Sponsoren auf dem Kindergartengelände drei pädagogisch wertvolle Natur- und Erlebnisbereiche errichtet. So wurden beispielsweise ein Nutzgarten und ein Sinnespfad neu angelegt.

Anerkennungspreise und ein Preisgeld von je 250 Euro erhielten der Katholische Kindergarten Franz-Stock für das Projekt „Mülltrennung und Müllvermeidung“ und das Kinder- und Jugendzentrum Neheimder Katholischen Pfarrgemeinde St. Johannes Baptist für das Projekt „Upcycling –Weg damit, kommt uns nicht in die Tüte“. In beiden Projekten wurden altersgerecht die Themenbereiche Abfall, Ressourcenschonung und Verwertung behandelt. Ziel dabei war es, die Teilnehmer auf diese Fragestellungen hin zu sensibilisieren.

Preisträger 2011 - Preisverleihung 01.03.2012

Die Stellv. Bürgermeisterin Erika Hahnwald und Vertreter der RWE Deutschland AG haben die Preisträger des Umweltschutzpreises 2011 der Stadt Arnsberg ausgezeichnet.

Die Jury, des im Sommer ausgelobten Wettbewerbs, hat fünf Preisträger unter den Bewerbern ausgewählt. Dem Lernfeld 10 für den Ausbildungsberuf zum Elektroniker für Energie und Gebäudetechnik des Berufkollegs Berliner Platz wurde als Gewinner des Wettbewerbs ein Preisgeld in Höhe von 1.500 Euro übergeben. Weitere Preisträger waren die Kindergärten Zwickel-Zwackel, der städtische Kindergarten Rappelkiste sowie die Kita beim Karolinenhospital, die als Zweitplazierte jeweils ein Preisgeld von 1000 Euro gewannen. Der dritte Platz ging an das Projekt der Klasse C5 12f des Berufskollegs Berliner Platz, die mit 500 Euro prämiert wurden. 

Das Lernfeld 10 vom Berufskollegs am Berliner Platz des Hochsauerlandkreises, für den Ausbildungsberuf Elektroniker für Energie und Gebäudetechnik hat sich zum Ziel gesetzt, mit dem Preisgeld ihr netzgekoppeltes Photovoltaiksystem mit einem sogenannten „Nachführsysteme“ zu vervollständigen. Ziel soll es sein, im Sinn des Lehrplans das Photovoltaiksystem mit den Nachführsystemen zu vervollständigen und den Schülern die unterschiedlichen Erzeugungstechniken für Erneuerbare Energien praktisch nahe zu bringen. Im Vorfeld hatte das Berufskolleg bereits die notwendigen Techniken errichtet. So befindet sich seit zwölf Jahren eine 1kWp-PV-Anlage auf dem Dach des Berufskollegs. Eine 100Wp-Insel PV-Anlage befindet sich im zweiten Betriebsjahr, wobei 2011 ein 350Wp-Windrad zur Inselanlage errichtet wurde. In derzeitiger Planung der Oberstufe befindet sich ein Schaltschrank mit Echtzeit-Messtechnik. Die geplanten Nachführsysteme bei der Photovoltaikanlage sollen Vorteile von bis zu 46% mehr Energieertrag bringen. Die Nachführsysteme ermitteln den optimalen Anstellwinkel der PV-Zellen und stellt diesen dann selbsttätig ein. Zur Systemreinigung bei Regen und Systemschutz bei Sturm wird ebenfalls ein optimaler Winkel eingestellt.

Die Kita „Zwickel-Zwackel“ wurde für ihr Projekt Umwelterziehung im Kindergarten mit der Leitfrage „Wieso ist es im Herbst, wenn es draußen schon kalt ist, so schön warm in unsren Räumen?“ ausgezeichnet. Zunächst wurden die Heizkörper der Kindertagesstätte genauer angeschaut und mithilfe einiger Experimente wurde deutlich gemacht, dass die Wärme der Heizungen nach oben steigt und damit das Zimmer wärmt. Des Weiteren wurde die Frage gestellt, was passiert, wenn das Fenster geöffnet wird und die Heizungen an bleiben. Dadurch erkannten die Kinder, dass die Wärme nach draußen fliegt und es im Zimmer kalt wird. Es wurde klar, dass Heizkörper abgedreht werden müssen, wenn man einen Raum lüftet. Außerdem wurden mit einem Elektronik-Baukasten verschiedene Stromkreise gebildet und Lampen ein- und ausgeschaltet. Danach gingen Kinder und Erzieherinnen im Gebäude auf die Suche nach Energiefressern und wurden bei der Beleuchtung fündig. So wurden alle 40 Leuchtmittel im Gruppenraum durch LED-Lampen ersetzt. Nach Berechnungen eines Kita-Vaters wird nun ca. 1.000 Euro jedes Jahr gespart. Den Kindern wurde deutlich, dass sie noch mehr Energie sparen können, wenn das Licht im Raum ausgeschaltet ist, wenn keiner im Raum ist. So ziehen die Kinder aus diesem Projekt Konsequenzen für Zuhause, da die Erfahrung prägt und so schon ein frühzeitiges umweltbewusstes Verhalten gefördert wird.

Die Kita beim Karolinenhospital griff das Thema „Müll“ mit dem Projekt „Energie und Umwelt neu erleben“ auf und wurde prämiert. Unter dem Motto „Müllzwerge gegen Müllberge“  sollte das Thema Mülltrennung und Müllvermeidung spielerisch nahegebracht und den Kindern ein umweltbewusstes Verhalten beigebracht werden. In einem Zeitraum von sechs Wochen erarbeiteten 21 angehende Schulkinder der Einrichtung bei verschiedenen pädagogischen Angeboten ihre Ergebnisse heraus. Von kleinen Spielszenen, die als Anregung zum Nachdenken geben sollten, über geleitete Gespräche mit verschiedenen Leitfragen, bis hin zu Spiele, Geschichten oder Internetrecherche über das Thema. Somit sammelten die Kinder Wissen und schärften ihr Bewusstsein für den eigenen Müllverbrauch. Außerdem erfuhren die Kinder von dem hohen Energieaufwand bei der Produktion von Konsumgütern und lernten ein bewusstes Einkaufsverhalten kennen. Sie erfuhren, dass bei der Müllverbrennung auch Energie weiter genutzt werden kann und dass jeder seine eigene Energie nutzen und sich schon mit kleinen Beiträgen aktiv am Umweltschutz beteiligen kann.

Der städtische Kindergarten Rappelkiste hat mit dem Projekt „Wir bauen ein Insektenhotel“ einen Beitrag zur Idee und Entstehung eines Insektenhotels angebracht. Da der Kindergarten schon seit drei Jahren mit rund 45 Kindern regelmäßig ihre Waldtage praktizieren und in den darauf folgenden Reflexionen und Nachbereitungen immer verschiedene Projekte visualisieren, hatten sie sich zum Ziel gesetzt ein Insektenhotel zu bauen. Ihre ersten Aufgaben bestanden darin, Informationen und Anregungen zum Thema einzuholen. Daraufhin zeigte sich, dass vor dem eigentlichen Bau eines Insektenhotels die Auseinandersetzung mit den entsprechenden Bewohnern stattfinden musste. Dazu setzten sie sich mit dem Thema „Insekten-Allgemein“ und im speziellen mit den Bienen, Ameisen und Marienkäfern auseinander. Ein besonderer Schwerpunkt bestand darin, das Sachwissen zum Thema zu vermitteln.

Die Schüler und Schülerinnen des Berufskollegs Berliner Platz des HSK vom Bildungsgang der Höheren Handelsschule 12f stellten ihre Idee und die Initiative des fortlaufenden Umweltprojekts der „Schulinternen Mitfahrzentrale“, kurz MIFAZ vor. Die Schüler fanden sich in fünf verschiedenen Arbeitsgruppen zusammen, die in vorher vereinbarten, aufeinander aufbauenden Abschnitten gebildet wurden. Der Grundstein zu diesem Projekt wurde allerdings schon 2009/2010 von dem Projektlehrer mit zwei anderen Klassen gelegt. Ziel ist es, die schulinterne CO2-Bilanz zu verbessern. Außerdem sollte der Verkehrsknotenpunkt am Berufskolleg Berliner Platz/Kulturzentrum mit der Einfädelung zum Bahnübergang in unmittelbarer Nähe des Bahnhofes Neheim-Hüsten entzerrt werden. Es wurde eine Internetseite eingerichtet, wo interessierte Mitschüler, Lehrer, aber auch andere Mitmenschen austauschen können, die entweder eine Mitfahrgelegenheit suchen oder anbieten. Die Klasse 12f hofft, dass auf diese Art und Weise soziale Kontakte unter Mitschülern oder Kollegen geknüpft oder bestärkt werden. Die Schülerinnen und Schüller suchten noch einen griffigen Namen für ihr Projekt und denken, dass sie mit „Gemeinsam fahren – Treibstoff sparen“ einen passenden Projektnamen gefunden haben.

Die RWE Deutschland AG räumt ihren Konzessionsgemeinden unter den Titel „Klimaschutzpreis“ die Möglichkeit ein, einen Umweltpreis auszuloben. Sie hat dafür in 2011 Preisgelder in Höhe von insgesamt 5.000 Euro zur Verfügung gestellt. Durch diesen Wettbewerb werden Leistungen gewürdigt, die zur Erhaltung oder zur Verbesserung ungünstiger Umweltbedingungen in der Stadt Arnsberg beitragen.

Preisträger 2010 - Preisverleihung 04.04.2011

"Viele schöne Ideen für ein gutes Klima" titelte DER WESTEN zur Preisvergabe im Wettbewerb Klimafreunde Arnsberg 2010 und berichtete ausführlich über Preisträger und Projekte. Gekommen waren neben der Jury und vielen Eltern auch fast 40 Kinder. Die Preisverleihung wurde von Bürgermeister Hans-Josef Vogel und Herrn Mushoff, RWE vorgenommen, die auch das mit 5000 Euro dotierte Preisgeld im Rahmen des „RWE Klimaschutzpreises" ausgelobt hatte. Hauptgewinner ist das Familienzentrum Schreppenberg und der Kindergarten Heilig Kreuz.

Weitere Preise gingen an Christian Mono und Lea Vogel, beide Schüler des Gymnasiums Laurentianum Arnsberg, die Kindertagesstätte Entenhausen, den ökologischen Verkehrsclub VCD Hochsauerland in Kooperation mit der Neheimer Karl-Wagenfeld-Grundschule, die Kindertagesstätte St. Michael und den AWO-Kindergarten Sonnenland. „Entscheidungskriterien der Jury für die Siegerauswahl sind Kreativität, CO2-Minderung, Nachhaltigkeit und Breitenwirkung“, so die Juroren der Klimafreunde Arnsberg.

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Preisträger 2008 - Preisverleihung am 13.01.2009

Bürgermeister Hans-Josef Vogel und Vertreter der RWE Westfalen Weser Ems haben die Preisträger Umweltschutzpreises 2008 der Stadt Arnsberg ausgezeichnet.

Die Jury, des im Sommer ausgelobten Wettbewerbes, hat vier Preisträger unter den Bewerbern ausgewählt. Die Heinrich-Knoche-Grundschule Herdringen und die Klasse B1 – 11c des Berufskollegs für Wirtschaft und Verwaltung des HSK in Arnsberg haben ein Preisgeld von 2.000 Euro gewonnen. Weitere Preisgelder von je 500 Euro erhielten der Kindergarten Hl. Kreuz Arnsberg und die SGV Abteilung Neheim.

Die Heinrich-Knoche-Grundschule aus Herdringen wurde für Ihr Ziel unnötigen Energieverbrauch zu vermeiden prämiert. Dies wurde durch den Einsatz sogenannter „Energiewächter“ umgesetzt. Zunächst sind die Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufe 4 im Rahmen des Sachunterrichts über Strom, Stromverbräuche und Maßnahmen der Energieeinsparung aufgeklärt worden. Dann wurden sie speziell über die Möglichkeiten der Energieeinsparung im Schulgebäude geschult und anschließend als Energiewächter eingesetzt. Die Energiewächter nutzen die Pausen, den Unterrichtsbeginn und das Unterrichtsende um das Abschalten der Computer und der Beleuchtung zu überprüfen und ihre Beobachtungen in einem Protokoll festzuhalten. Nach einer Auswertung haben die Energiewächter andere Klassen besucht und von ihren Ergebnissen berichtet, um auch dort energiebewusstes Handeln zu fördern.

Die Klasse B1 – 11c des Berufskollegs für Wirtschaft und Verwaltung des HSK in Arnsberg wurde für Ihr Projekt: „Den Energiefressern auf der Spur. Wir verbessern unsere Energieeffizienz!“ ausgezeichnet. Zunächst hat die Klasse die Ausgangssituation ermittelt. Die Untersuchungen konzentrierten sich nachfolgend auf ein Gebäude, da nur dieses mit einem Drehstromzähler ausgestattet war. Die Ergebnisse lassen sich aber auf das ganze Berufskolleg übertragen. Zu Anfang des Projektes wurde eine Aufnahme aller elektrischen Geräte im Gebäude durchgeführt. Anschließend hat Dr. Johannes Spruth von der Verbraucherzentrale eine Lastgangmessung vorgenommen. Der Stromverbrauch für die einzelnen Klassenräume wurde berechnet und es wurden Verbrauchermessungen bei verschiedenen Geräten in der Schule durchgeführt. Die Ergebnisse zeigen, dass der Energieverbrauch im Bereich Beleuchtung der Klassenzimmer, sowie der Flure am höchsten ist. Ein weiterer hoher Verbrauch ergibt sich durch die Computer und Bildschirme. Ein Besuch der Firma TRILUX informierte über Möglichkeiten der Energieeinsparung durch Lichtmanagement-Systeme.

Der Kindergarten Hl. Kreuz hat Nisthilfen auf dem Kindergartenspielplatz als aktiven Beitrag zur Erhaltung der lebendigen Natur angebracht. Seitdem befinden sich Nisthöhlen für Vögel und Fledermäuse, sowie Insektennisthilfen für Hautflügler, Wildbienen, Gab-, Falt-, und Wegwespen auf dem Gelände. Besonders die Nisthilfen der Insekten sind durch durchsichtige Brutröhren sehr anschaulich gestaltet. Begleitend zu diesem Projekt wurde das Wissen der Kinder über die Tiere in den Nisthilfen durch Bücher, Lexika und Prospekte erweitert und durch Spiele, Bastelaktionen usw. untermauert.

In der Vereinsphilosophie der SGV Abteilung Neheim besitzt der Natur- und Umweltschutz einen hohen Stellenwert. Neben einer Anzahl von Veranstaltungen und Maßnahmen wurde 2008 die Pflege von Teichen, die sich in Neheim im Naturschutzgebiet „Ruhraue“ befinden übernommen. Der SGV Neheim nahm sich zwei dieser Teiche, die vom Schwiedinghauser Bach gespeist werden und in der Nähe des Wanderheims liegen, an. Bis vor kurzer Zeit wurde die Wartung ehrenamtlich durch einen Neheimer Bürger durchgeführt, der die Aufgabe aus gesundheitlichen Gründen nicht mehr wahrnehmen konnte und der Weiher daher in diesem Jahr trocken fiel. Der nord-westliche Weiher war bereits bis weit in die Wasserfläche hinein bewachsen, so dass eine Gefahr durch eine fortschreitende Euthrophierung des Gewässers bestand. Der gesamte Bereich wurde von Unrat gesäubert und ein Plastikrohr entfernt, das bisher als Wasserzufluss diente. Zur Wasserführung wurden vorhandene grobe Steine von Hand gesetzt und eine Rinne angelegt. Vor allem am nordwestlichen Teich wurden im Bereich des Ufersaums und der Wasserfläche Pflanzen entnommen und zurückgeschnitten.

Die RWE Westfalen-Weser-Ems räumt ihren Konzessionsgemeinden unter dem Titel „Klimaschutzpreis“ die Möglichkeit ein, einen Umweltpreis auszuloben. Sie hat dafür in 2008 Preisgelder in Höhe von insgesamt 5.000 Euro zur Verfügung gestellt.

Durch diesen Wettbewerb werden Leistungen gewürdigt, die zur Erhaltung natürlicher oder zur Verbesserung ungünstiger Umweltbedingungen in der Stadt Arnsberg beitragen.

Preisträger 2007 - Preisverleihung am 08.01.2008

Kindergarten St. Michael Neheim erhält "RWE-Klimaschutzpreis 2007" der Stadt Arnsberg
Kindergarten Lilliput und Grundschule Mühlenberg ebenfalls prämiert

Bürgermeister Hans-Josef Vogel freute sich ganz besonders, dass erstmals drei Einrichtungen für Kinder den Klimaschutzpreis der RWE 2007 erhalten: "Das ist ein schönes Beispiel für die Arbeit in Kindergärten und Schulen unserer Stadt", so Vogel.

Der Kindergarten St. Michael Neheim belegte Platz 1 und gewann den RWE-Klimaschutzpreis der Stadt Arnsberg mit einem Preisgeld von 2.500 Euro.

Der Kindergarten wurde für sein Energiesparprojekt "Ein Königreich für die Zukunft" ausgezeichnet. Ausgelöst durch den Orkan Kyrill im Januar und die Überschwemmungen im August hat sich der Kindergarten St. Michael mit dem Thema "Klimawandel" beschäftigt. Durch einen "Stromausfalltag" wurde das Bewusstsein dafür geweckt, wo im Alltag überall Strom gebraucht wird und welche stromsparenden Alternativen es gibt. Mit dem Energieberater der Verbraucherberatungsstelle, Dr. Johannes Spruth wurde der Energieverbrauch der Einrichtung kritisch überprüft. So konnten Einsparungen vorgenommen und dokumentiert werden. Mit den Kindern wurde konkret das Energiesparen eingeübt. Altersgerechte Wissen zum Thema Energie wurde vermittelt und Energiespartipps in die Familien "transportiert". Den Kindern wurde durch Erleben und Tun der Wert der Energie bewusst gemacht.

Den zweiten Platz mit einem Preisgeld in Höhe von 1.500 Euro belegt der Kindergarten Lilliput, Bachum. Der Kindergarten Bachum wurde für sein Projekt "gesunde Ernährung aus eigenem Anbau" prämiert. Die Kinder erhalten hier die Gelegenheit, den Rhythmus der Jahreszeiten kennen und schmecken zu lernen. Die Kinder sollen lernen, was in welcher Jahreszeit reift und wie natürlich gereiftes Obst und Gemüse schmeckt. Ferner soll auf eine gesunde, möglichst unbelastete Ernährung im Kindergartenalter hingewirkt werden. Mit den Kindern wurden jahreszeitengemäße Programme erarbeitet und durchgeführt.

Den dritten Platz mit einem Preisgeld in Höhe von 1.000 Euro belegt die Grundschule "Mühlenberg" Hüsten. Die Schule wurde für die "Gestaltung des Schulgeländes" prämiert. Eine bisher kaum nutzbare Wiese wurde unter Berücksichtigung der Ideen und Vorstellungen der Kinder nutzbar gemacht und neu gestaltet. Finanziert wurde dies ausschließlich aus Geldern des Fördervereins, das durch Eigeninitiative gesammelt wurde.

Die RWE Westfalen-Weser-Ems räumt ihren Konzessionsgemeinden unter dem Titel "Klimaschutzpreis" die Möglichkeit ein, einen Umweltpreis auszuloben. Sie hat dafür in 2007 Preisgelder in Höhe von insgesamt 5.000 Euro zur Verfügung gestellt.

Durch diesen Wettbewerb werden Leistungen gewürdigt, die zur Erhaltung natürlicher oder zur Verbesserung ungünstiger Umweltbedingungen in der Stadt Arnsberg beitragen.

 

Preisträger des Wettbewerbes 2006

Preisträger 2006
Preisträger 2006

Am 27. März 2007 überreichte Bürgermeister Hans-Josef Vogel und Frank Eickel (RWE Westfalen-Weser-Ems) den Klimaschutzpreis 2006 der Stadt Arnsberg.

Die Kindertagesstätte Entenhausen in Bruchhausen hat den RWE-Klimaschutzpreis mit einem Preisgeld von 2.000 Euro gewonnen. Die Kindertagesstätte wurde für ihr Projekt „Generationsübergreifende Umweltschutzerziehung“ ausgezeichnet. Seit 2005 trifft sich wöchentlich eine Gruppe mit Bernhard Klenk, ehemaliger Grundschulkondirektor und Realschullehrer für Naturwissenschaft, um Natur zu erleben und zu erfahren. Die Kinder bekommen einen Einblick in die Natur und ihre Vielfalt. Praktische Biologie, Natur- und Umweltschutz sind Dinge, die die Kinder aus der Kindertagesstätte Entenhausen neben Fortschritt und Bewältigung neuer Techniken erlernen. Dabei orientiert man sich an den besonderen Ereignissen, dem Jahreskreislauf an Fundsachen und neuen, spannenden Entdeckungen. Die Kinder ziehen aus diesen Erlebnissen Konsequenzen für Zuhause. Die Lernschritte prägen sich ein und haben Bestand. Daraus resultiert eine für die Umwelt positive Verhaltensweise.

Den zweiten Platz mit einem Preisgeld in Höhe von 1.500 Euro belegt der BUND – Gruppe Arnsberg. Seit 1993 betreut der BUND, Gruppe Arnsberg, ein Kreuzkröten- und Schlingnattervorkommen. Beide Arten sind in der ROTEN LISTE, dem Verzeichnis gefährdeter Tierarten, aufgeführt. Im Rahmen des Projektes wurden z.B. nachfolgende Arbeiten ausgeführt: Bestandserfassungen, Verhören der Paarungsrufe und die Laichkontrolle über mehrere Sommermonate, Anlegen diverser Klein- und Folienteiche sowie jährliche Rückschnitte der stark wachsenden Vegetation, um die artspezifische kleinparzellige Lebensraumstruktur zu erhalten.

Ein dritter Platz mit jeweils 750 Euro Preisgeld wurde von der Bewertungsjury zweimal vergeben: Der Kindergarten Hl. Kreuz in Arnsberg wurde für sein Projekt „Den Wald mit allen Sinnen zu erleben“ ausgezeichnet. Ziel des Projektes ist es, den Kindern die Möglichkeit zu geben, den Wald in allen Jahreszeiten zu erleben und zu entdecken sowie richtiges Verhalten im Wald zu erfahren. Die Kinder sollen Spaß am Erlebnis Wald bekommen. In jeder Jahreszeit gibt es einen Waldtag bzw. eine Woche, in der die Kinder den Wandel der Jahreszeiten beobachten können.

Heinrich Brune aus Herdringen wurde für seine Maßnahmen zur Einsparung fossiler Brennstoffe in seinem Wohnhaus prämiert. Er hat in verschienenen Phasen Photovoltaikanlagen installiert, die Strom produzieren. Das 1974 erbaute Haus wurde ursprünglich nur mit einer Ölheizung beheizt. Im Haus wurde 1994 ein Kachelofen installiert, der nachträglich mit einem Wärmetauscher an das Heizungssystem verbunden wurde. Zusätzlich wurde eine Warmwassersolaranlage mit einem Pufferspeicher an die Heizungsanlage angeschlossen. Der Ölverbrauch ist durch diese Maßnahmen um 78% gesunken. Die von Heinrich Brune umgesetzten Maßnahmen zeigen beispielhaft für viele andere, wie fossile Energie eingespart und der CO2-Ausstoß reduziert werden kann.

Preisträger des Wettbewerbes 2005

Umweltpreisträger 2005

Der Arbeitskreis Röhrtalbahn der Lokalen Agenda 21 Arnsberg hat den RWE-Klimaschutzpreis der Stadt Arnsberg mit einem Preisgeld von 2.000 € gewonnen.

Ausgezeichnet wird er für seine Bemühungen zur Reaktivierung der Röhrtalbahn. Der Arbeitskreis versucht, verschiedene gesellschaftliche Kräfte zusammen zu bringen, notwendige Informationen zu sammeln und weiterzugeben. Er hat die "Integrierte Gesamtverkehrsplanung (IGVP)" des Landes NRW, soweit sie die Röhrtalbahn betraf, kritisch begleitet. In den Vorjahren gestaltete er eine VHS-Vortragsreihe und Ausstellungen, um Grundlageninformationen zu vermitteln. Vom Arbeitskreis organisierte Sonderfahrten auf der Röhrtalbahn machen die Möglichkeiten der Bahn erlebbar.

Den zweiten Platz hat die SGV Abteilung Holzen für ihren aktiven Umwelt- und Naturschutz errungen. Das Preisgeld beträgt 1.500 €. Die SGV Abteilung Holzen wurde insbesondere wegen der Anpachtung des Fischerei- und Begehungsrechtes auf einer Länge von 14 Kilometer am Bieberbach und die vielfältigen Aktivitäten im Artenschutz ausgezeichnet. Die SGV Abteilung möchte den derzeitigen Zustand an der Bieber bewahren bzw. Flora und Fauna noch weiter verbessern.

Ein dritter Platz mit jeweils 500 € Preisgeld wurde von der Bewertungsjury gleich dreimal vergeben:

Der Verein für Natur- und Vogelschutz (VNV) im HSK e.V. wurde für seine Aktion Uhuschutz ausgezeichnet. Seit 1988 wird jedes Jahr das gesamte Stadtgebiet auf Vorkommen des Uhus kontrolliert. Alle Uhubruten befinden sich in Steinbrüchen. Der VNV arbeitet hier erfolgreich mit den Steinbruchbetreibern zusammen, um Brutverluste durch den Abbaubetrieb zu vermeiden.

Die städtische Gemeinschaftshauptschule Oeventrop erhält den Preis für die ökologische und kindgerechte Umgestaltung des Schulgeländes. 225 Quadratmeter des Schulhofes wurden entsiegelt, neue Sitzflächen errichtet, Wege neu gepflastert, Sträucher gepflanzt und die Fassade begrünt. Außerdem wurde der Schulgarten vergrößert. Das nötige Startkapital für diese Arbeiten wurde durch eine Sponsorenfahrt gesammelt.

Der Hegering Voßwinkel wurde für seinen Einsatz zum Schutz und Pflege der Kulturlandschaft ausgezeichnet. Über mehrere Jahre hinweg hat der Hegering verschiedene naturnahe Lebensräume und Biotope neu geschaffen. Bei mehreren Projekten wurde eine Grundschule mit einbezogen.

Die RWE Westfalen-Weser-Ems räumt ihren Konzessionsgemeinden unter dem Titel "Klimaschutzpreis" die Möglichkeit ein, einen Umweltpreis auszuloben. Sie hat dafür in 2005 Preisgelder in Höhe von insgesamt 5.000 € zur Verfügung gestellt.

Durch diesen Wettbewerb werden Leistungen gewürdigt, die zur Erhaltung natürlicher oder zur Verbesserung ungünstiger Umweltbedingungen in der Stadt Arnsberg beitragen.