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Hochwasser: Arnsberg hilft!

Soforthilfe

Die Landesregierung stellt unbürokratische und schnelle Soforthilfe für von der Unwetterkatastrophe vom 14./15. Juli 2021 betroffene Bürger*innen, Unternehmen und Angehörige freier Berufe, Landwirte und Kommunen in Höhe von 200 Millionen Euro bereit.

Soforthilfe für Personen und Unternehmen
des Landes Nordrhein-Westfalen

Spendenaktion
der Caritas Arnsberg-Sundern

Können Sie Lagerflächen oder sonstige Hilfe anbieten?

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Antrag stellen

Hilfe anbieten

Haben Sie weitere Fragen?

Das Land NRW hat eine FAQ-Liste zum Thema bereitgestellt:
https://www.land.nrw/de/soforthilfe#faq1

 

 

DANKE!

Unsere Lager sind voll. Es werden erst einmal keine weiteren Sachspenden entgegengenommen.
Wenn zu einem späterein Zeitpunkt weitere Sammlungen erfolgen, werden wir hierüber informieren. Danke für Ihre Spendenbereitschaft.


Aktuell koordinieren wir die Verteilung der Spenden. Melden Sie sich bitte über das Formular unten (auf das Arnsberg-Logo klicken), wenn Sie Lagermöglichkeiten anbieten können, beim Transport der Spenden unterstützen oder Hilfe in Anpsruch nehmen möchten.

Geldspenden

Spenden unter dem Stichwort „Hochwasseropfer“ sind auf die Spendenkonten des Caritasverbandes möglich:

Caritasverband Arnsberg-Sundern e.V.
Sparkasse Arnsberg-Sundern
IBAN: DE50 4665 0005 0001 0000 66
BIC: WELADED1ARN
Stichwort: Hochwasseropfer

Caritasverband Arnsberg-Sundern e.V.
Volksbank Sauerland
eG IBAN: 4666 0022 0113 7084 00
BIC: GENODEM1NEH
Stichwort: Hochwasseropfer

Hilfe anbieten oder anfordern - Zum Formular bitte auf das Logo klicken

Arnsberg-Logo
Klicken Sie hier!


Abgeschlossene Sammlungen:
Stadtteil Datum
Initiative
Arnsberg

Sonntag, 18.07.2021

Tambourcorps der Arnsberger Bürgerschützengesellschaft
Bruchhausen Samstag, 17.07.2021 Schützenbruderschaft St. Maria Magdalena Bruchhausen 1849 e.V. und SPD Ortsverein Bruchhausen
Holzen Samstag, 17.07.2021 Schützenbruderschaft St. Johannes Evangelist 1824 Holzen e.V.
Neheim Samstag, 17.07.2021

Unternehmen Meinolf Driller

Neheim

Sonntag, 18.07.2021

Firma Aland Bedachungen

Neheim

Montag, 19.07.2021

Schützenbruderschaft St. Johannes Baptist Neheim 1607 e.V.

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Danke an die Helfer*innen

Die Stadt Arnsberg bedankt sich für das großartige Engagement, dass sich am Freitag, 16. Juli, spontan zum Spendensammeln entwickelt hat! Verschiedenste Unternehmen und Verein aus der Stadt haben Hand in Hand schon unfassbar viele Hilfsgüter gesammelt. Mit dabei waren unter anderem Edeka Biggermann, Elektro Jörg Schmidt, August Schlicker GmbH, Schützenbruderschaft St. Hubertus e. V. Arnsberg „Muffrika“, Fa. Gebro, Parkett Sapp, Sicherheitsdienst Grossmann, Landessportbund, die Tafel, Kolpingsfamilie und noch viele mehr haben sich unterstützend angeschlossen.

Ein großes Dankeschön geht ausdrücklich auch an die Helfer*innen der Schützenbruderschaft Bruchhausen, des SPD Ortsvereines Bruchhausen und vielen spontanen Helfer*innen, die am Samstag kurzfristig eine Sammelaktion organisiert haben, an die Schützenbruderschaft Holzen, den Tamourcorps der Arnsberger Bürgerschützengesellschaft, die Schützenbruderschaft St. Johannes Baptist Neheim, an die Firma Aland Bedachungen und das Unternehmen Meinolf Driller. Danke auch an die Schützen in Breitenbruch und Niedereimer, die unkompliziert Lagerflächen zur Verfügung gestellt haben.

Die Hilfsbereitschaft war so riesengroß, dass leider einige Spenden nicht mehr angenommen werden konnten. Die Lager dieser Sammelstellen sind zunächst voll, bitte dort vorerst nichts mehr vorbei bringen.
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Stand 16.07.2021, 9 Uhr

Die Einsatzleitung hat den Betrieb am Donnerstag gegen 16.30 Uhr an der FW Arnsberg nach 26 Stunden Dauerbetrieb eingestellt. Seitdem sind keine witterungsbedingten neuen Einsätze hinzugekommen. Die Einheiten der Feuerwehr sind uneingeschränkt einsatzbereit.

Die Pegelstände von Röhr und Ruhr sind weiter rückläufig. Durch das kontrollierte Ablassen größerer Wassermengen aus der Hennetalsperre werden vor Ort keine besorgniserregenden Auswirkungen erwartet.

Die Dinscheder-Brücke in Oeventrop muss vorerst weiter gesperrt bleiben, da weitere Untersuchungen notwendig sind.

Die Technischen Dienste werden heute noch mit allgemeinen Säuberungsarbeiten, Schadensbehebungen und Fahrbahnreinigungen beschäftigt sein.
Die Radwege an der Ruhr entlang bleiben daher mindestens über das Wochenende komplett gesperrt. Diese können voraussichtlich erst im Laufe der kommenden Woche gereinigt werden.

Stand: 15.07.2021, 12 Uhr

Hochwasser

Die Auswirkungen von Sturmtief Bernd sorgen seit den Morgenstunden weiterhin für Einsätze der Feuerwehr. Die Pegelstände der Flüsse Ruhr und Röhr gehen zwar zurück, dennoch gibt es weiterhin kritische Wasserstände im Stadtgebiet.

Die Einsatzschwerpunkte liegen weiter in den Ortsteilen Müschede und Oeventrop. Aktuell (Stand: 12.15 Uhr) wurde die Feuerwehr im gesamten Stadtgebiet zu insgesamt 132 Einsatzstellen gerufen. Insgesamt waren bis jetzt 290 Feuerwehrkräfte im Einsatz. Personen sind glücklicherweise nicht zu Schaden gekommen.

Bürgermeister Ralf Paul Bittner: „Wir mussten dramatische Stunden erleben. Das Starkregenereignis um Sturmtief Bernd zeigt vor Ort aktuell ganz deutlich, wie wichtig es ist die Folgen von Klimaveränderungen und deren Auswirkungen sehr ernst zu nehmen: Selbst eine große Maßnahme wie die Renaturierung der Ruhr kann nicht solche Wassermassen aufnehmen.“

Gesperrt ist aktuell weiterhin die Dinscheder Brücke in Oeventrop, alle weiteren Straßen im Stadtgebiet sind befahrbar.

Nachdem in Oeventrop gestern Abend Häuser an der Glösinger Straße evakuiert werden mussten, können die Bewohner*innen zwischenzeitlich teilweise zurückkehren. Der Pegelstand der Ruhr lässt ein Auspumpen der Keller aber weiterhin nicht zu.

Im Verlauf des gestrigen Abends wurde in Oeventrop vorsorglich die Schützenhalle gegen den steigenden Pegelstand der Ruhr geschützt, indem mit schwerem Gerät ein Wall errichtet und Sandsäcke angehäuft wurden. Auch das Gewerbegebiet „Wagenbergstraße“ in Hüsten wurde unter Mithilfe der Technischen Dienste gesichert und mit schwerem Gerät ein ca. 100 Meter langer Damm errichtet. Das Gebiet Binnerfeld in Neheim wurde gegen direkten Zulauf der Ruhr gesichert.

Bürgermeister Ralf Paul Bittner betont: „Von Herzen ein großes Dankeschön für den unermüdlichen Einsatz der Feuerwehren, aller weiteren Rettungsdienste sowie der Technischen Dienste – die Kolleg*innen agieren auch im Dauereinsatz professionell, schnell und überlegt. Ich bin außerdem sehr dankbar für den großen nachbarschaftlichen und spontanen Einsatz vieler Anwohnerinnen und Anwohner, die an vielen Stellen in der Stadt noch schlimmeres verhindern konnten. In Oeventrop haben zum Beispiel viele Menschen spontan mit angepackt als es darum ging, Sandsäcke zu schleppen und zu stapeln. Gemeinsam werden wir die Ursachen analysieren und zusammen mit der Politik alles tun, um den aktuellen klimatischen Entwicklungen mit zukunftsfähigen Konzepten zu begegnen.“

Die Stadt Arnsberg appelliert dringend an alle Menschen im Stadtgebiet: Bitte begeben Sie sich nicht selbst in Gefahr. Seien Sie achtsam in Ihrer Nachbarschaft – sollten Sie hilfelose Menschen in der Nachbarschaft nicht selber unterstützen können, verständigen Sie bitte die Feuerwehr unter 112.

Stand: 14.07.2021, 22 Uhr

Hochwasser
Die aktuelle Wetterlage mit Starkregen am Mittwoch, 14. Juli, hat auch im Stadtgebiet Arnsberg für viele Hochwassereinsätze der Feuerwehr gesorgt. Die Flüsse Ruhr und Röhr sind über die Ufer getreten und haben für Einsatzschwerpunkte vor allem in den Ortsteilen Müschede und Hüsten gesorgt. Bis 21.30 Uhr wurde die Feuerwehr im gesamten Stadtgebiet zu 66 Einsatzstellen gerufen. Massiv betroffen vom Hochwasser sind die an der Röhr angrenzenden Unternehmen in Müschede. Ein Großteil der Einsätze ist erledigt. Personen sind glücklicherweise nicht zu Schaden gekommen. Die Lage ist zum aktuellen Zeitpunkt unter Kontrolle.

Ein weiterer Einsatzschwerpunkt hat sich im Ortsteil Oeventrop entwickelt: Die Dinscheder Brücke musste durch die Feuerwehr gesperrt werden. Der Straßenbaulastträger Straßen.NRW wird das Bauwerk morgen untersuchen und Umleitungen ausschildern.

Aufgrund des steigenden Pegels der Ruhr mussten außerdem aktuell die Anwohnenden der Glösinger Straße, die Bewohner*innen der Flüchtlingsunterkunft In den Oeren sowie rund 80 Ferienlager-Kinder aus der Schützenhalle evakuiert werden. Die Kinder stammten aus dem Ortsteil und konnten sicher und zeitnah nach Hause gebracht werden. Parallel koordiniert die Stadt Arnsberg ein Nachtlager für die Menschen, die vorerst nicht in ihre Häuser bzw. Unterkunft zurückkehren können.

Große Teile im Hochsauerlandkreis sind stark durch die Wetterlage beeinträchtigt, sodass der Landrat um 20.38 Uhr Großschadenslage festgestellt und den Katastrophenalarm ausgerufen hat. Damit übernimmt die Einsatzleitung des HSK die Gesamteinsatzleitung weiterer Einsätze.

Die Stadt Arnsberg appelliert dringend an alle Menschen im Stadtgebiet: Bitte gehen Sie nicht nach draußen. Bleiben Sie wenn möglich zu Hause. Bitte begeben Sie sich nicht selbst in Gefahr. Seien Sie achtsam in Ihrer Nachbarschaft – sollten Sie hilfelose Menschen in der Nachbarschaft nicht selber unterstützen können, verständigen Sie bitte die Feuerwehr unter 112.