Mit der Förderung des Umweltverbundes (zu Fuß, mit dem Rad oder dem ÖPNV) soll der Anteil des Verkehrs mit Treibhausgas-Emissionen reduziert und damit ein wesentlicher Beitrag für ein klimaneutrales Arnsberg als Wirtschafts-, Wohn- und Kulturstandort geleistet werden. Darüber hinaus wird auch eine integrierte Stadt- und Verkehrspolitik und eine an Gesundheit und Sicherheit ausgerichtete lokale Verkehrspolitik mit gleichen Mobilitätschancen für alle gewährleitstet. 

Hierzu wurden im Oktober 2015 und im Mai 2016 zwei öffentliche Mobilitätsforen mit interessierten Bürger:innen sowie mit Vertreter:innen der Aufgaben- und Verkehrsträger (Polizei, RLG, …), Verbänden und Institutionen (IHK, VCD, ADFC) sowie mit Politik und Fachstellen der Verwaltung durchgeführt. Die Ergebnisse dieser Beratungen flossen in den MASTERPLAN MOBILITÄT ein.

Im Ergebnis wurde ein Abschlussbericht erstellt (Lang- und Kurzfassung) und als Grundlage für die zukünftige städtische Verkehrsplanung vom Rat der Stadt Arnsberg beschlossen (Drs. 27/2017).

Dabei wurden vier Handlungsfelder (Fuß- und Radverkehr, ÖPNV und Elektromobilität) und acht Maßnahmenbereiche (Bahnhöfe und deren Umfelder stärken, Modernisierung des Busbahnhofs Neheim, Einrichtung von Mobilitätsstationen an zentralen Orten, mehr Platz für Fußgänger:innen und sichere Querungsmöglichkeiten, Weiterführung der Radverkehrsförderung, Barrierefreiheit im öffentlichen Raum und an ÖPNV-Haltestellen, Zugang zu Elektromobilität und Aufbau eine Indikatorengestützten Berichtswesen) identifiziert, die in den kommenden Jahren prioritär entwickelt werden sollen. 

Mit dem MASTERPLAN MOBILITÄT leistet die Stadt Arnsberg einen wichtigen Beitrag zur Umsetzung der Nachhaltigkeitsstrategie Arnsberg und dem Strategieprozess fahrplan klimaneutrales #arnsberg2030 und damit auch zur Umsetzung der Globalen Nachhaltigkeitsziele (SDGs - Sustainable Development Goals) der Vereinten Nationen.