Informationen zum Netzwerk Frühe Hilfen

eine fachübergreifende Vernetzung von Fachkräften rund um die Familie (Lebensphase -9 Monate bis Übergang Schule)

Die Netzwerke und die Akteure im Netzwerk Frühe Hilfen sind im Rahmen des Bundeskinderschutzgesetzes vorgegeben (Gesundheitshilfe, Jugendhilfe, Frühförderung, Schwangerschaftsberatung, Soziale Sicherung). Die Netzwerke Frühe Hilfen stellen den ersten Baustein in einer kommunalen Präventionskette dar. Durch die Fördergrundsätze zur Bundesinitiative ist in NRW vorgegeben, dass Familienzentren, Kindertageseinrichtungen und Kindertagespflege im Netzwerk vertreten sein sollen.

Weiterlesen: Familienzentren im Netzwerk Frühe Hilfen


Ziel des Netzwerk Frühe Hilfen:

Allen Familien in Arnsberg durch frühzeitiges Wahrnehmen und fachübergreifende, wertschätzende Zusammenarbeit im Netzwerk Benachteiligungen/schwierige Lebenssituationen von Familien (Kindern) erkennen und individuelle, lebensweltnahe Unterstützung anbieten, um Entwicklungschancen von Kindern nachhaltig zu verbessern und Eltern in ihrer Erziehungskompetenz zu stärken.

Das Netzwerk bietet:
  • fachlichen Austausch, Zusammenarbeit und Qualifizierung  aller Akteure

  • durch gezielte gemeinsame Öffentlichkeitsarbeit mehr Transparenz und Verknüpfung der vorhandenen Angebote und Ansprechpartner

  • bedarfsgerechte Planung, Koordination und Weiterentwicklung von Angeboten und Zugängen

 

Nutzen der Beteiligung für Netzwerkakteure u.a.:

  • Herstellung von Kontakten Austausch von Informationen

  • eigene Qualifizierung

  • Kooperationspartner finden

  • Bündelung von Ressourcen durch Synergieeffekte

  • Mitwirkung an Qualitätsentwicklung und –sicherung

  • Schaffung verbindlicher Kooperations-und Vernetzungsstrukturen

Netzwerkkoordination Frühe Hilfen

Für die Steuerung des Ausbaus der  Frühe Hilfen sind alle Kommunen seitens des Landes gebeten worden, eigene Fachkräfte für dieses fachübergreifende Arbeitsfeld einzustellen.

Schwerpunkt der Arbeit der Netzwerkkoordination ist  die  Bund-Ländervereinbarung , die kommunalen Strukturen, die Bedarfe der Fachkräfte und insbesondere der Familien im Sinne der Ressourcenbündelung, der Handlungskompetenzen der Fachkräfte und der Vermeidung von Doppelstrukturen in Einklang zu bringen.

Um diese Palette an Schwerpunkten der Arbeit im Bereich Frühe Hilfen umzusetzen, hat die Stadt Arnsberg verschiedene Gremien/Arbeitsformen gegründet u.a.:

  • Städt. Steuergruppe Netzwerk Frühe Hilfen

  • Erweiterte Steuergruppe Netzwerk Frühe Hilfen  (Vertreter der Jugend- und Gesundheitshilfe)

  • Unterstützungsnetzwerk für  Schwangere, Frauen/Männer in besonderen sozialen Lebenslagen

  • Fachübergreifende Qualitätszirkel

  • Fachspezifische Arbeitsgruppen

  • Fachtagungen und Fortbildungen


Die Teilnehmer dieser Gremien wiederum  sorgen einerseits  für den fachlichen Austausch innerhalb ihrer Fachrichtungen und transportieren andererseits die Bedarfe  der Eltern wiederum in die unterschiedlichen Arbeitskreise.

Somit übernimmt jede Fachkraft im Bereich Frühe Hilfen automatisch eine Lotsenfunktion.

Möchten Sie gerne mitarbeiten oder haben Sie Fragen, Anregungen zum Netzwerk Frühe Hilfen? Dann wenden Sie sich gern an mich.

Bundesstiftung Frühe Hilfen

Die Bundesinitiativestiftung Frühe Hilfen unterstützt Bundesländer, Städte, Gemeinden und Landkreise in ihrem Engagement für die Frühen Hilfen.

Frühe Hilfen – als Arbeitsfeld

Durch das Bundeskinderschutzgesetz hat das Arbeitsfeld "Frühe Hilfen" an Bedeutung gewonnen und wurde erstmals gesetzlich verankert.

Leitbild Frühe Hilfen

Das Leitbild Frühe Hilfen dient zur Orientierung und Unterstützung der fachübergreifenden Akteure in den Netzwerken, um ein gemeinsames Verständnis von Frühen Hilfen zu entwickeln. Dabei stellt das Leitbild den größten gemeinsamen Nenner als Grundlage der gemeinsamen Arbeit mit und für Familien dar.

Ansprechpartnerin:

Barbara Niedenführ
Sauerstraße 3
59821
Arnsberg
Telefon: 02932 / 201-1569
Telefon: 0151 / 52507354
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