Projekt: Die Schaukel

Messestand der Schaukel

Unterstützt durch die Engagementförderung Arnsberg und die Gleichstellungsstelle der Stadt Arnsberg.

Initiiert vom Zonta-Club Arnsberg e.V.

Projekt: Die Schaukel

Unterstützt Mütter, Alleinerziehende und junge Familien.

Eine Schwangerschaft verändert oft das ganze Leben. Vor allem, wenn die werdende Mutter selbst noch fast ein Kind ist und weder Schule, noch Ausbildung abgeschlossen hat.

Junge Mütter sind keine homogene Gruppe, sie können nicht von vornherein als Problemgruppe angesehen werden. Junge Elternschaft gibt es in allen Schichten. Jedoch ist der Alltag durch Verwerfung der Lebensgestaltung und Verunsicherung in Bezug auf die Zukunft geprägt.

Oft existieren überzogene Vorstellungen von Erziehung. Schwierigkeiten tauchen mit geregelter Betreuung und Versorgung des Kindes auf.

Entlastung der Mütter ist in vielen Bereichen nicht gegeben, da häufig kein funktionierender familiärer Rückhalt vorhanden ist.

Dort möchte das Projekt: "Die Schaukel" ansetzen.

Um Betreuungs-Bedarf zu ermitteln, Meinungen von Experten zu hören, wurde zu Beginn der Projektentwicklung zu einem runden Tisch geladen, an welchem alle Berufsgruppen, die hier mit jungen Familien arbeiten, z.B. Vertreter des Jugendamtes, der Schwangerschafts-Konfliktberatungsstelle, der Ärzteschaft der Kinder- und Jugendhilfe, des Gesundheitsamtes, sowie der Gleichstellungsbeauftragten der Stadt Arnsberg eingeladen.

Besprechung des Teams

Es wurde ganz klar ein Betreuungs-Bedarf gesehen und die Hilfestellung als äußerst wichtig gewertet.

Der Betreuungs-Bedarf wurde vorrangig gesehen in der Entlastung der Mütter im täglichen Leben, wie z.B. durch praktische Hilfe bei der Säuglings- und Kinderpflege, hauswirtschaftliche Hilfestellung, sporadische Betreuungs-Leistungen zur Wahrnehmung von Terminen, Betreuung der Kinder bei Ausfall der Mutter.

Durch diese Vorüberlegung wurde die Projektidee "Die Schaukel" von dem Zonta-Club Arnsberg e.V. ins Leben gerufen.

In diesem intergenerativen Projekt haben engagierte Bürgerinnen die Möglichkeit, ihr Wissen und ihre Erfahrung an die jüngere Generation weiterzugeben, sowie auf gleicher Augenhöhe voneinander zu lernen und sich gegenseitig zu unterstützen.

Sichtweisen im Alltag Familie können untereinander ausgetauscht werden.

In der Praxis sieht es so aus, dass zur Zeit 25 ehrenamtliche Mitarbeiterinnen (Tendenz steigend) zur zeitweisen Betreuung der Kinder oder als Gesprächs-Partner für junge Eltern in den Familien vor Ort gehen.

Die ehrenamtlichen Projektteilnehmer treffen sich 1 x monatlich zur Fallbesprechung und Organisation.

Des weiteren wird eine regelmäßige Qualifizierung angeboten, z.B. Gesprächsführung, Kontaktaufnahme usw.

Begleitet und unterstützt wird das Projekt seit Beginn durch die Engagementförderung Arnsberg.

Sollten Sie weitere Informationen wünschen, oder an einer Mitarbeit interessiert sein, erhalten Sie Informationen bei der Engagementförderung Arnsberg, Kornelia Schweineberg, Telefon: 02931-788169, E-Mail: email hidden; JavaScript is required.