Anzeige einer Feierlichkeit

Veranstaltungen mit vornehmlich geselligem Charakter  sind nur aus einem herausragenden Anlass und mit höchstens 50 Teilnehmer zulässig. Eine Anzeige kann über das unten eingefügte Online-Formular erfolgen.

Zu den herausragenden Anlässen gehören
  • Geburtstage (18. Geburtstag, runde Geburtstage ab dem 20. Geburtstag, ab dem 70. Geburtstag auch jeder weitere Geburtstag)
  • Hochzeiten (standesamtliche Hochzeiten sowie kirchliche Trauungen, Silberhochzeit, Goldhochzeit, Diamantenhochzeit, Gnadenhochzeit)
  • Freie Trauungen nach vorheriger standesamtlicher Trauung
  • Hochzeiten nach muslimischem oder jüdischem Brauch nach entsprechender  standesamtlicher Trauung
  • Erstkommunion und Konfirmation sowie vergleichbare Feiern im jüdischen und muslimischen Glauben
  • Taufen
  • Vereinsjubiläen ab 25 Jahre (in 25-Jahres-Schritten)
  • Abschlussfeiern

Keine besonders herausragenden Anlässe bilden folgende Feiern:
  • Verlobung
  • Erwerb des Führerscheins
  • Polterabend
  • Henna-Feiern
  • Traditionelle religiöse Feiern wie Beschneidungsfeiern
  • Freie Trauungen ohne vorherige standesamtliche Trauung

Die Aufzählungen sollen Beispiele geben und sind nicht abschließend. Es wird jeweils der Einzelfall bewertet.
Bei Fragen wenden Sie sich bitte während der Öffnungszeiten der Stadtverwaltung Arnsberg an:

Jochen Haite, Telefon 02932 201-1375 oder
Igor Anton, Telefon 02932 201-1374,

E-Mail: email hidden; JavaScript is required.






Veranstaltungen mit mehr als 1.000 gleichzeitig teilnehmenden Personen sind an das Landeszentrum Gesundheit NRW zu richten. Hierfür verwenden Sie bite folgendes Formular:

Hinweise

Die Durchführung eines Festes ohne herausragenden Anlass oder mit erkennbar mehr als 50 Teilnehmern wird mit einem Bußgeld in Höhe von 500 bis 2.500 Euro (§ 13 Abs. 5 S. 2 Halbs. 1 CoronaschVO) geahndet.


Die Teilnahme an einem Fest ohne herausragenden Anlass oder mit erkennbar mehr als 50 Teilnehmern wird mit einem Bußgeld in Höhe von 250 Euro je teilnehmender Person (§ 13 Abs. 5 S. 2 Halbs. 1 CoronaschVO) geahndet.

Regionale Anpassungen an das Infektionsgeschehen:

Liegt die 7-Tage-Inzidenz nach den täglichen Veröffentlichungen des Landeszentrums Gesundheit bezogen auf den Hochsauerlandkreis über dem Wert von 35, stellt der HSK durch Allgemeinverfügung für das Kreisgebiet das Erreichen der Gefährdungsstufe 1 fest.

Liegt die 7-Tage-Inzidenz über dem Wert von 50, wird das Erreichen der Gefährdungsstufe 2 festgestellt.

Mit der Feststellung der Gefährdungsstufe 1 treten folgende Regelungen in Kraft:

  1. Veranstaltungen und Versammlungen mit mehr als 1.000 Personen sind unzulässig.
  2. An Festen dürfen höchsten nur noch 25 Personen teilnehmen.

Mit der Feststellung der Gefährdungsstufe 2 treten folgende Regelungen in Kraft:

  1. Veranstaltungen und Versammlungen sind ab dem vierten Tag nach der Feststellung der Gefährdungsstufe mit mehr als 100 Personen unzulässig, wenn nicht drei Tage vor der Veranstaltung ein Konzept nach § 2 b CoronaschVO bei der zuständigen Gesundheitsbehörde vorgelegt wurde. Auch mit einem solchen Konzept sind Veranstaltungen mit mehr als 500 Personen im Freien oder mehr als 250 Personen in Innenräumen unzulässig.
  2. An Festen dürfen höchsten nur noch 10 Personen teilnehmen.

Coronaschutzverordnung

Die Verordnung in der Fassung vom 17. Oktober 2020 gültigen Fassung inklusive der Anlage "Hygiene- und Infektionsschutzstandards".

Weiterhin gilt: Abstand halten und an die Hygiene denken!

Ordnungswidrigkeiten - Regelsätze

Im Zusammenhang mit der Coronaschutzverordnung (CoronaSchVO) wurden auch Regelsätze für Ordnungswidrigkeiten nach dem Infektionsschutzgesetz festgelegt.