01.12.2021 09:42:38

Vorbescheid

Antrag auf Vorbescheid

Was ist das?

Vor Einreichung des Bauantrages können Sie zu Fragen eines Bauvorhabens einen Vorbescheid beantragen. Ihre Fragen werden geprüft und das rechtsverbindliche Ergebnis wird Ihnen mit dem Vorbescheid schriftlich und gebührenpflichtig mitgeteilt.

 

Bei rein planungsrechtlichen Fragen ist ein Antrag auf Vorbescheid zu empfehlen.

Mit dem Antrag wird rechtsverbindlich geklärt, ob ein Grundstück grundsätzlich bebaut werden kann.

 

Der Vorbescheid ist drei Jahre gültig; er ersetzt aber nicht die erforderliche Baugenehmigung.

Notwendige Unterlagen

Je nach Fragestellung sind dem Antrag die Unterlagen beizufügen, die zur Beantwortung notwendig sind. Alle Antragsunterlagen (siehe unten) sind in zweifacher Ausfertigung beim Fachdienst Bauordnung/ Denkmalpflege einzureichen.

 

Erforderliche Unterlagen je nach Vorhaben:

  • Antragsformular nach Anlage Nr. I/1 der Verwaltungsvorschrift (Bauprüfordnung) mit konkreter Fragestellung,
  • Lageplan mit Darstellung des geplanten Vorhabens, öffentlicher Verkehrsfläche, Maßen des Baukörpers, Zufahrt, Angaben aus einem rechtskräftigen Bebauungsplan (soweit einer besteht)
  • Auszug aus der Basiskarte im Maßstab 1 : 5000 mit Kennzeichnung des geplanten Standorts (bei Vorhaben außerhalb eines rechtskräftigen Bebauungsplans)
  • Auszug aus einer aktuellen Flur-/Liegenschaftskarte im Maßstab 1 : 500 mit Grundstückskennzeichnung
  • falls für die Beurteilung notwendig: Bauzeichnungen
  • Herstellungskosten/Rohbausumme
  • bei gewerblicher und landwirtschaftlicher Nutzung: Betriebsbeschreibung

 

 

Im Prüfverfahren können sich je nach Fragestellung weitere einzureichende Unterlagen ergeben. Soll neben der planungsrechtlichen Zulässigkeit auch die bauordnungsrechtliche Zulässigkeit geprüft werden, sind Bauvorlagen komplett wie für einen gemäß Bauprüfverordnung einzureichen.